News-Archiv
April 2006

28.04.2006 |Freitagspredigt
Hutba- Die Jugend ist unsere Zukunft

Verehrte Muslime!

Eine Generation zu erziehen, die den Glauben und die Werte ihrer Vorfahren bewahrt und sie in die Zukunft trägt, nach Wissen und Talent strebt und selbstständig ist, ist das Ziel und Ideal jedes Propheten. Dies war auch das Ideal jedes Philosophen und jedes Herrschers. Wie wahr diese Aussage des zweiten rechtgeleiteten Kalifen `Umar doch ist: „Die Völker und Nationen, die keine Jugend haben, die ihre eigenen Werte beschützen und Aufrecht erhalten, sind dazu veranlasst, zugrunde zu gehen.“ Unser Ziel sollte es sein: Jugendliche zu erziehen, die die Beschützer ihres Glaubens, ihres Wissens, ihrer Tugend, ihres Herzens, ihres Hauses und ihres Verstandes sind.

28.04.2006 |Nachrichten>Deutschland
Weniger Migranten mit Lehrstellen
Migrantenkinder sind bei der Suche nach Ausbildungsplätzen benachteiligt

Nach dem neuen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung, der von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde, ist die Zahl der ausländischen Auszubildenden im Jahr 2004 um neun Prozent gesunken. Somit ist die Zahl der ausländischen Auszubildenden im Westen von 6,1 auf 5,6 Prozent gesunken. Davon machten 38 Prozent junge Türken aus. Im Osten lag dieser Anteil bei nur 0,2 Prozent.

 

28.04.2006 |Nachrichten>Deutschland
Berliner Senat wirbt für Einbürgerung
Berliner Senat beschleunigte die Bearbeitung der Einbürgerungsanträge

Um die Zahl der Einbürgerungen in Berlin zu erhöhen, stellte der Berliner Integrationsbeauftragte Günter Piening die neue Kampagne „Du PASSt zu mir“ vor. „Der deutsche Pass hat viele Gesichter, Deutsch-Sein bestimmt sich längst nicht mehr über Herkunft, Hautfarbe oder Religion”, sagte Piening. Bereits 16-Jährige können ohne Zustimmung der Eltern einen Antrag stellen und Einbürgerungsbewerber unter 23 Jahren müssen auch keinen gesicherten Lebensunterhalt nachweisen.

26.04.2006 |Nachrichten>Deutschland
Mehrheit der Sachsen wollen weniger Ausländer
Fast jeder dritte Sachse will keine muslimischen Zuwanderer und würde Ausländer in ihren Rechten beschneiden

Nach Angaben der „Leipziger Volkszeitung“ hat eine neue Studie des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld ergeben, dass für eine große Mehrheit der Sachsen (65,4 Prozent) in Deutschland zu viele Ausländer leben. 45 Prozent der 1.086 befragten deutschstämmigen Sachsen würden Ausländer in ihre Heimat zurückschicken, wenn dadurch Arbeitsplätze für Deutsche frei werden.

25.04.2006 |Nachrichten>Deutschland
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge soll Sicherheitsaufgaben übernehmen
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Nürnberg zur Zentrale im Kampf gegen gefährliche Ausländer ausbauen

Bisher galt das Bamf als „freundliche“ Integrationsbehörde, weil sie zum Beispiel Integrationskurse für Ausländer organisiert und über Asylanträge und den Abschiebeschutz für Flüchtlinge entscheidet. Nach den Plänen Schäubles soll sie in Zukunft unter anderem Daten über mutmaßlich gefährliche Zuwanderer sammeln und sie auswerten. Das Bundeskriminalamt und der Bundesverfassungsschutz sollen ihre Erkenntnisse an die Behörde melden. Dadurch sollen gefährliche Ausländer frühzeitig erkannt werden.

 

25.04.2006 |Nachrichten>Deutschland
Bundesfamilienministerin von der Leyen will christliche Werteerziehung für Kinder
Regierung und Kirchen trafen sich zum „Bündnis für Erziehung“ - Muslime und Juden waren nicht eingeladen

Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant, die christlichen Werte wieder zum Fundament der Erziehung zu machen. Deshalb wurde in Berlin mit Vertretern der christlichen Kirchen ein „Bündnis für Erziehung“ geschlossen, das Leitlinien für eine christliche Werteerziehung, wie zum Beispiel Respekt vor anderen, Aufrichtigkeit und Verantwortung für Schwache, erarbeiten soll. Muslime, Juden, Lehrer, Erzieher oder Eltern waren zum Treffen nicht eingeladen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßte zwar die Debatte über die Wertevermittlung, warnte aber zugleich vor einem „Fehlstart“. Es sei „im höchsten Maße irritierend“, dass Leyen nur die christlichen Kirchen eingeladen habe, kritisierte GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke.

22.04.2006 |Nachrichten>Deutschland
Weniger Einbürgerungen in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-westfälischer Integrationsminister fordert stärkere Einbürgerungsbemühungen, um die Integration zu fördern

Das Statistische Landesamt in Düsseldorf teilte mit, dass im Jahr 2004 in Nordrhein-Westfalen nur 40.100 Zuwanderer eingebürgert wurden. Das seien rund 4.300 weniger als im Jahr zuvor. Von den 40.100 Eingebürgerten waren rund 16.000 Türken. Den Türken folgten die Polen mit 2.800 und die Marokkaner mit 2000 Einbürgerungen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes habe es im Jahr 2002 noch 49.900 und im Jahr 2001 sogar 60.600 Einbürgerungen gegeben.

 

21.04.2006 |Freitagspredigt
Hutba - Vergessen wir nicht unseren Propheten (saw)

Nun haben wir noch einen Geburtstag unseres Propheten (saw) hinter uns gelassen. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe haben wir einen Monat lang in den Moscheen und Sälen unseren Propheten geehrt und lobgepriesen. Wir haben verschiedene Seminare, Diskussionen und Konferenzen über sein beispielhaftes Leben, seine Botschaft und seine Ziele gehalten und uns neues Wissen über ihn angeeignet. Wir haben nochmals erfahren, dass es die größte Ehre und das Glück ist, zu seiner Umma zu gehören. Wir haben ihm erneut versprochen, dass wir uns mehr anstrengen werden, um seinen Botschaften zu folgen. Als wahre Muslime sollten wir ihn nicht nur an seinen Geburtstagen gedenken, sondern uns unser Leben lang an sein vorbildliches Leben halten, das er uns zurückgelassen hat.

21.04.2006 |Nachrichten>International
Istanbul und Essen zu europäischen Kulturhauptstädten 2010 gewählt
Die Jury der Europäischen Kommission hat die Städte Essen, Istanbul und Pécs zu europäischen Kulturhauptstädten 2010 gewählt

Die Städte Essen, Istanbul und Pécs (Ungarn) wurden zu europäischen Kulturhauptstädten 2010 gewählt. Das hat die Jury der Europäischen Kommission in Brüssel entschieden. Der Vorsitzende der Jury, Sir Jeremy Isaacs, sagte: „ Wir fanden, dass die Vorschläge von Essen um Haaresbreite besser waren als die von Görlitz und im Interesse von ganz Europa lagen.“ Über die Entscheidung von Istanbul sagte Isaacs, die Bewerbung Istanbuls, das insbesondere den Kulturaustausch auf europäischer Ebene fördern möchte, habe bei der Jury einen „beachtlichen Eindruck“ hinterlassen. Die Bewerbung würde von der Jury als fortschrittlich und innovativ bewertet. Die endgültige Entscheidung werde der Rat der Kulturminister im November treffen, hieß es.

20.04.2006 |Nachrichten>International
Italienische Zeitschrift veröffentlicht beleidigende Karikatur des Propheten Muhammed (saw)
Die italienische Zeitschrift „Studi Cattolici“ hat eine Karikatur abgedruckt,die den Propheten Muhammed (saw) in der Hölle zeigt

Erneut hat eine Zeitschrift eine beleidigende Karikatur des Propheten Muhammed (saw) abgedruckt. Diesmal war es die italienische Zeitschrift „Studi Cattolici“, die den Propheten (saw) in der Hölle zeigt. Daraufhin protestierten mehrere italienisch-muslimische Organisationen gegen „Studi Cattolici“, die der erzkonservativen katholischen Vereinigung „Opus Dei“ nahe steht.

 

20.04.2006 |Nachrichten>International
Konferenz der Parlamentarischen Union der OIC in Istanbul
Die vierte Konferenz der Parlamentarischen Union der Organisation der Islamischen Konferenz (PUOIC) fand vom 12. bis 13. April in Istanbul statt

Neben den Parlamentsvorsitzenden und -vertretern von 57 islamischen Staaten nahmen an der Konferenz auch 10 regionale und internationale Organisationen teil. Am letzten Tag der Konferenz wurde die von den Konferenzteilnehmern verabschiedete „Erklärung von Istanbul“ veröffentlicht. Die Konferenz, in der unter anderem Themen wie „die politischen Schwierigkeiten der islamische Staaten“, „der Einfluss der Globalisierung auf die Wirtschaft der islamischen Staaten“ und „der Dialog der Kulturen“ behandelt wurden, sei sehr erfolgreich und zufriedenstellend gewesen, hieß es.

19.04.2006 |Nachrichten>Verband
Mawlid an-Nabi-Woche in Bremen
Die Region Bremen hatte eine Woche lang ein breites Programmangebot zum Mawlid an-Nabi

Zwischen dem 9.-17. April wurden den Besuchern unter anderem sufische Musikstücke und diverse Konferenzen geboten. Eine in deutscher Sprache erfolgte Konferenz in der Fatih-Moschee, durch die Ali Özgür Özdil führte, fand großes Interesse unter den Besuchern. Ziel der Veranstaltung war es, den Zuhörern zu vermitteln, den Islam und den Propheten Muhammed anhand von Beispielen aus dem Leben des Propheten und seinen Aussprüchen zu kennen und vorzustellen und nicht erst über Dritte kennen zu lernen.

17.04.2006 |Nachrichten>International
CVP veröffentlicht Positionspapier zum Islam
Die CVP hat einen Leitfaden für das Zusammenleben mit Muslimen in der Schweiz veröffentlicht

Die Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz (CVP) hat das angekündigte Islam-Papier veröffentlicht. Es handelt sich dabei um einen Leitfaden für das Zusammenleben mit Muslimen in der Schweiz. Dabei setzt die CVP auf Dialog und Integration und verlangt zugleich die strikte Einhaltung der Rechtsordnung. Die Erhaltung des religiösen Friedens sei ein großes Anliegen der CVP, sagte der Schwyzer Nationalrat Reto Wehrli.

 

 

17.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
Proteste gegen Papst-Satire
Kritiker fordern den Fernsehsender „MTV“ auf, die Comic-Serie „Popetown“, die sich über Kirche und Papst lächerlich macht, nicht auszustrahlen

Ungeachtet der religiösen Gefühle der Christen hat der Fernsehsender „MTV“ die neue Comic-Serie „Popetown“ angekündigt, in der Kirche und Papst lächerlich gemacht werden. Dazu warb MTV mit einem lachenden Jesus, der auf einem Sessel sitz, unter dem Motto: „ Lachen, nicht rumhängen“.

14.04.2006 | Freitagspredigt
Hutba- Die Liebe zum Propheten (saw)

Verehrte Muslime,

„Jene, welche Allahs Botschaft ausrichteten und Ihn fürchteten und niemand fürchteten außer Allah. Und niemand hält Abrechnung wie Allah. Muhammad ist nicht der Vater eines euerer Männer, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah kennt alle Dinge.“

(Al-Ahzab, 39-40)

 

14.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
Wenig Erfolg bei Integrationskursen
SPD-Bundestagsabgeordnete Uta Zapf: „Deutschkurse müssen von 600 auf 900 Stunden ausgeweitet werden“

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Uta Zapf sagte, dass die seit 2005 angebotenen Integrationskurse für Zuwanderer, Spätaussiedler oder länger in Deutschland lebende Ausländer nicht so erfolgreich wie erwartet seien und berief sich dabei auf Informationen vom Bildungszentrum des Internationalen Bundes in Langen. Im Langener Bildungszentrum, wo die Erfolgsquote im bundesweiten Vergleich sogar noch sehr hoch sei, hätten von 80 Teilnehmern im vergangenen Jahr nur ein knappes Drittel die Prüfung bestanden, berichtete die Leiterin des Jugendmigrationsdienstes, Hanneliese Einloft-Achenbach.

13.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
Große Koalition streitet über Integrationspolitik
SPD lehnt den Vorschlag von CSU und CDU ab, gegen integrationsunwillige Ausländer Sanktionen zu verhängen

Die große Koalition kann sich über die künftige Integrationspolitik nicht einigen. CDU und CSU wollen integrationsunwillige Ausländer mit Sanktionen bestrafen. Die SPD lehnt diesen Vorschlag ab. „Es ist nicht mehr zu akzeptieren, dass im ersten Jahr über 60.000 ausländische Mitbürger zu einem Integrationskurs verpflichtet waren und nur gut die Hälfte diese Pflicht erfüllt hat“, sagte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber und forderte als mögliche Strafen Bußgelder, Kürzungen bei den Sozialleistungen oder die Ablehnung der weiteren Aufenthaltserlaubnis.

 

11.04.2006 | Nachrichten>Gemeinde
Mawlid an-Nabi „Muhammed (saw)- Eine Barmherzigkeit für alle Welt “

Die Menschheit wurde im Laufe der Geschichte Zeuge vieler Ereignisse. Einige brachten den Menschen Glück oder betrübten sie. Diese Ereignisse zeigten auf bestimmten Teilen der Welt oder auf der ganzen Welt ihre Wirkung. Es gibt unter ihnen ein besonderes Ereignis, das nicht nur die ganze Menschheit betraf, sondern alle Welt beeinflusste. Dieses Ereignis ist die Sendung Muhammeds (Friede sei mit ihm) als Prophet. Er wird im Koran mit diesen Worten erwähnt: „Und wir entsandten dich fürwahr als eine Barmherzigkeit für alle Welt.“ (Al-Anbiya 107)

10.04.2006 | Nachrichten>International
Imame-Konferenz in Wien
Auf der dreitägigen Konferenz europäischer Imame und muslimischer Seelsorger in Wien wurde über die Rolle der Muslime in den christlich dominierten Gesellschaften Europas diskutiert

Am Freitagabend ist in Wien im Wiener Rathaus eine Konferenz europäischer Imame und muslimischer Seelsorger eröffnet worden. An der dreitägigen Konferenz, die von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium, der Stadt Wien und der Europäischen Islamischen Konferenz (EIC) veranstaltet wurde, nahmen auch österreichische und europäische Repräsentanten teil. Gesprächsthemen waren unter anderem Integration und Meinungsfreiheit.



08.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
k Merkel plant Treffen mit Muslimen
Bundeskanzlerin Merkel will sich mit den Vertretern muslimischer Verbände treffenbild

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Wolfgang Schäuble wollen noch vor der Sommerpause ein Gipfeltreffen mit Muslimen veranstalten. Das Treffen mit dem Ziel „Dialog der Kulturen“ soll im Kanzleramt stattfinden. Die Bundeskanzlerin werde nicht nur die Spitzen der muslimischen Verbände, sondern auch prominente Einzelvertreter wie Künstler und Wissenschaftler einladen, hieß es. weiter

 

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08.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
k CSU plant deutschsprachigen Islam-Unterricht
An bayerischen Schulen soll verstärkt deutschsprachiger Islam-Unterricht angeboten werden

bildDer CSU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Joachim Herrmann, kündigte am Donnerstag in Erlangen an, dass an bayerischen Schulen künftig verstärkt deutschsprachiger Islam-Unterricht für muslimische Schüler angeboten werden soll. Bisher gebe es an bayerischen Schulen nur eine islamische „Unterweisung“ in türkischer oder deutscher Sprache, in der möglichst neutral informiert würde. weiter

 

 

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08.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
k Schönbohm fordert zum Verlassen Deutschlands auf
Muslime, die den Koran und das Grundgesetz für nicht vereinbar halten, sollen das Land verlassenbild

Der brandenburgische Innenministers Jörg Schönbohm (CDU) hat alle Muslime, die den Koran und das Grundgesetz für nicht vereinbar halten, aufgefordert, Deutschland zu verlassen. „Wer zu uns kommt, muss wissen, Deutschland ist anders als andere Länder. Wer nicht gewillt ist, das zu akzeptieren, tut sich und tut uns einen Gefallen, wenn er wieder geht“, sagte der CDU-Politiker. weiter

 

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07.04.2006 | Freitagspredigt
Hutba - Mawlid an-Nabi - der Geburtstag des Propheten (sav)

Verehrte Geschwister,

es sind nur noch wenige Tage bis zu dem Geburtstag unseres Propheten (saw). Wir hoffen, dass dieser besondere Tag für die ganze Menschheit Segen bringt. Wie jedes Jahr gedenken wir auch dieses Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen diesen besonderen Tag. Zu diesem Anlass werden einen ganzen Monat lang europaweite Zusammenkünfte und Veranstaltungen stattfinden, bei denen über unseren geliebten Propheten Seminare und Konferenzen vorgetragen werden, damit wir ihn besser kennen lernen. Sicherlich war die Geburt des Propheten nicht nur für die Muslime ein großer Segen, sondern für die Gesamtheit der Schöpfung. Denn er war damit beauftragt, Unwissenheit mit Wissen, Dunkelheit mit Licht, Ungerechtigkeit mit Gerechtigkeit, Feindseligkeit und Feindschaft mit Frieden und Brüderlichkeit zu ersetzen. Er ist ein Prophet, der es auf keinen Fall duldete, dass seiner Ummah etwas zustößt.

 

07.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
Migrationsbeauftragter von Nordrhein-Westfalen will Türkisch als Abiturfach
Kufen: „Abiturienten in Nordrhein-Westfalen sollen in Zukunft Türkisch als Abiturfach wählen können“

Der migrationspolitische Sprecher der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, forderte, dass Türkisch als Abiturfach eingeführt wird. „Türkisch als Abiturfach soll zur Normalität gehören“, sagte er. Kufen wolle die Muttersprache von Migrantenkindern möglichst als zweite Fremdsprache an den Schulen anbieten, um die Mehrsprachigkeit der Kinder besser zu fördern. Eine Deutschpflicht auf Schulhöfen hindere den Zugewinn, den mehrsprachige Kinder in die deutsche Gesellschaft einbringen könnten.

 

07.04.2006 | Nachrichten>International
In Europa leben 64 Millionen Zuwanderer
Zuwanderer machten zwischen 2000 und 2005 drei Viertel des Bevölkerungswachstums in den Einwandererstaaten aus

Nach einer neuen Studie der UN, die kürzlich von UN-Bevölkerungsexperten in New York veröffentlich wurde, leben derzeit von den weltweit 191 Millionen Zuwanderern 64 Millionen allein in Europa. Die Zahl der Einwanderer betrug letztes Jahr in Nordamerika 44,5 Millionen, in Australien und Neuseeland 4,7 und in Japan zwei Millionen.

 

 

06.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
Bayern führt Deutschtest vor Einschulung ein
Ab dem nächsten Schuljahr müssen Ausländerkinder in Bayern vor ihrer Einschulung einen Sprachtest bestehen

Das bayerische Kabinett hat beschlossen, dass künftig Ausländerkinder in Bayern nur nach bestandenem Sprachtest eingeschult werden. Diese neue Regelung soll bereits ab dem nächsten Schuljahr gelten. Außerdem sollen „integrationsunwillige“ Ausländer mit Bußgeldern bestraft werden. „Wer von auswärts kommt, muss sich unseren Sitten und Gebräuchen anpassen“, sagte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber.

 

06.04.2006 | Nachrichten>International
Britischer SAS-Soldat quittiert nach Irak-Einsatz den Dienst
Ein Soldat der britischen Spezialeinheit SAS hat gekündigt, weil er wiederholt illegale Methoden der US-Truppen im Irak beobachtet habe

Das Mitglied der britischen Spezialeinheit SAS (S pecial Air Service) Ben Griffin (28) hat aus moralischen Gründen seinen Dienst verweigert. Griffin habe mehrmals beobachtet, wie amerikanische Soldaten illegale Methoden im Irak anwandten und die Iraker in rassistischer Verachtung behandelten. Griffin diente zwei Jahre lang der SAS. Drei Monate lang unterstützte er US-Spezialoperationen in Bagdad. Der Ex-Soldat, der bereits früher die Legitimität des Kriegs angezweifelt habe, entschied nach seiner Zeit im Irak, seine Karriere nicht mehr länger in der Armee fortzuführen. Ben Griffin aus London ist somit der erste Soldat, der die SAS aus moralischen Gründen verläßt.

06.04.2006 | Nachrichten>International
USA lernen nicht aus den Fehlern von Abu Ghraib
Tausende von irakischen Häftlingen werden weiterhin unter menschenrechtsverletzenden Bedingungen festgehalten

Die in London ansässige Menschenrechtsorganisation, Amnesty International, kritisierte die Koalitionstruppen und die irakische Regierung, Sicherheitsverdächtige monatelang ohne Gerichtsverhandlung festzuhalten und den regelmäßigen Missbrauch von Gefangenen zuzulassen. Amnesty International sagte, dass derzeit ca. 14.000 Menschen in amerikanisch und britisch betriebenen Gefängnissen unter sehr schlechten Bedingungen gefangen gehalten würden. So werde etwa den Gefangenen der Zugang zu Gerichtsverhandlungen oder in einigen Fällen sogar Einzelheiten ihrer Anschuldigungen vorenthalten.

 

05.04.2006 | Nachrichten>International
Israelischer Wahlsieger Olmert: „Ich bin bereit, den Traum von Groß-Israel aufzugeben“
Israelischer Wahlsieger Olmert kündigte an, die neue Regierung werde an den Abzugsplänen aus dem Westjordanland festhalten

Der Vorsitzende der Kadima-Partei und amtierende Ministerpräsident Olmert hat nach seinem Wahlsieg angekündigt, dass die neue Regierung die Räumung jüdischer Siedlungen im Westjordanland durchsetzen werde. „Ich bin bereit, den Traum von Groß-Israel aufzugeben“, sagte Olmert und erklärte sich bereit für Gespräche mit der palästinensischen Führung unter Präsident und PLO-Chef Abbas. Dabei soll es unter anderem um einen eigenen palästinensischen Staat gehen. Kadima wird mit 28 von 120 Sitzen die stärkste Fraktion in der Knesset (israelische Parlament). Die zweitstärkste Partei und wichtigster Partner der Kadima ist die Arbeiterpartei mit 20 Mandaten.

 

05.04.2006 | Nachrichten>International
Studie des Allensbacher Instituts über deutsch-türkische Stimmungsbilder
Allensbacher Institut: „Türken schauen in die Zukunft optimistischer als die Deutschen“

Das Allensbacher Institut für Demoskopie hat im Auftrag der Hamburger Körber-Stiftung die „deutsch-türkischen Stimmungsbilder“ erforscht. Dazu wurden Befragungen in Deutschland und in der Türkei durchgeführt. Die Umfrage hat ergeben, dass vor allem die Deutschen mit Angst und Skepsis in die Zukunft blicken. So glauben 77 Prozent der Deutschen, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden.

 

04.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
Politiker fordern Korrektur in der Integrationspolitik
Islamratsvorsitzender: „Integrationspolitik muss mehr von Anerkennung als von Ausgrenzung getragen sein“

Auch wenn sich das Zuwanderungsgesetz „im Wesentlichen bewährt“ habe, bleibe die Integration nach Ansicht des Bundesinnenministeriums ein großes Problem, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Peter Altmaier (CDU). Deshalb müsse man versuchen, das vor rund einem Jahr in Kraft getretene Gesetz im Bereich der Integration wirksamer zu machen. Vor allem könnten die Sprach- und Integrationskurse noch weiter optimiert werden, sagte Altmeier.

 

 

04.04.2006 | Nachrichten>International
Türkischer Ministerpräsident besorgt über Beziehungen zwischen islamischer und westlicher Welt
Erdogan: „Extremisten auf beiden Seiten nutzen die Situation für eigene Interessen aus“

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hielt beim Gipfeltreffen der Arabischen Liga zum Thema „Bund der Völker“ eine Rede und warnte, dass der Graben zwischen der islamischen und der westlichen Welt immer tiefer werde. Erdogan sagte, dass Extremisten auf beiden Seiten die Situation für eigene Interessen ausnutzten. Beide Seiten würden die gemeinsamen Werte ignorieren. Dadurch entstehe eine Krise, die sich immer weiter ausdehne.

 

03.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
Frankreich will Einwanderungsgesetze verschärfen
Französische Regierung plant „auswählende Einwanderung“

Die französische Regierung hat ein neues Einwanderungsgesetz angekündigt, wodurch der Familiennachzug und die Scheinehen begrenzt werden sollen. Zugleich soll die Einwanderung von hoch qualifizierten Arbeitskräften gefördert werden. So sollen Ausländer, deren Kenntnisse und Talente als Bereicherung für Frankreich gesehen werden, eine dreijährige Aufenthaltsgenehmigung erhalten.

 

 


03.04.2006 | Nachrichten>Deutschland
Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland für engere Zusammenarbeit mit Muslimen
Kramer plant ein europäisches Zentrum zur Erforschung von Antisemitismus und Islamophobie

Der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, will ein europäisches Zentrum zur Erforschung von Antisemitismus und Islamophobie gründen. Kramer will bei der Bekämpfung von Antisemitismus und Islamophobie eng mit Muslimen zusammenarbeiten. In Europa sei dieses Projekt auf viel Unterstützung gestoßen, sagte Kramer.