08.04.2007 Nachrichten>International
Außenminister Gül bezeichnete Sprachvoraussetzung für Familienzusammenführung als menschenrechtswidrig

Bei seinem Deutschland-Besuch hat Außenminister Gül die Verschärfung des Zuwanderungsrechts in Deutschland scharf kritisiert. Den im neuen Zuwanderungsgesetz vorgesehenen obligatorischen Nachweis einfacher Sprachkenntnisse zur Voraussetzung für eine Familienzusammenführung bezeichnete Gül als „nicht hinnehmbar“. Die Sprachvoraussetzung sei weder „mit Menschenrechten, noch mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar“, so Gül. Wer heute „elementare, demokratische und menschenrechtliche Regeln“ übersehe, der werde in Zukunft „auch andere Rechte mit Füßen treten“, so die deutlichen Worte des türkischen Außenministers.



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