News-Archiv
April 2007
27.04.2007 Freitagspredigt
Hutba - Der von Allah gepriesene Gesandte
anlässlich der Geburtswoche des Gesandten Gottes haben wir
versucht einen Monat lang von ihm zu berichten. Diesen Freitag werden wir wiederum
auf einige seiner edlen Eigenschaften hinweisen. Ich wünsche, dass wir
als seine Umma, seinen einzigartigen Charakter auch zum Vorbild nehmen und in
unserem Leben umsetzten können. Denn der Gesandte Gottes besaß einen
von Allah gepriesenen Charakter. Er war beispielhaft und einzigartig, wie folgende
Verse verdeutlichen: ![]()
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26.04.2007 Nachrichten>International
Die eigentlichen Opfer der Kriege sind Kinder
Laut “Save the Children” erhalten
40 Millionen Kinder in 28 Kriegsgebieten keine Bildung
Die
Organisation “Save the Children” hat einen Bericht veröffentlicht,
indem festgestellt wird, dass Kinder in Kriegsgebieten eine düstere Zukunft
erwarte, da die reichen Nationen dieser Welt nicht in der Lage seien sie zu
schützen. Dem Bericht zufolge werde zwar für ihre Sicherheit gesorgt,
doch fehle es an grundlegenden Voraussetzungen, um ein menschenwürdiges
Leben zu führen. 40 Millionen Kinder könnten nicht die Schule besuchen,
da diese zerstört wurden, und haben meist nicht einmal eine Bleibe. Oft
werden sie sogar als Soldaten in den Krieg geschickt oder unter sklavenartigen
Bedingungen zur Arbeit gezwungen. Da Bildung ein unverzichbares Gut ist, müssten
laut dem Bericht Maßnahmen ergriffen und Investitionen getätigt werden.
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26.04.2007 Nachrichten>Deutschland
Zaimoglu will seinen Platz in der Islamkonferenz
für eine junge Muslimin mit Kopftuch räumen
Zaimoglu: „Eine Muslimin mit Kopftuch
hat ein größeres Recht, an der Konferenz teilzunehmen, als ich“
Der Autor Feridun Zaimoglu will seinen Platz in der Islamkonferenz
für eine Frau räumen, die freiwillig ein Kopftuch trägt. "Ich
möchte wirklich eine junge, moderne Frau dort in dem Gremium sehen, die
sich aus freiem Willen bedeckt“, sagte er. Der Autor kritisierte, dass
der Islam in der Konferenz in zwei Lager geteilt werde: „Es gibt die Konservativen
Muslime - die Bösen -, und es gibt die Islamkritikerinnen - die Guten.
Die diskutieren über junge, muslimische Frauen, die freiwillig ein Kopftuch
tragen. Aber mit den Kopftuchträgerinnen redet keiner. ![]()
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24.04.2007 Nachrichten>International
UNO kritisiert Inhaftierung palästinensischer
Kinder
UN-Sonderbeauftragte: „Fast jedes Kind,
was ich in den Palästinensergebieten getroffen habe, war inhaftiert oder
kennt jemanden, der inhaftiert war“
Die
Vereinten Nationen haben Israel wegen der Inhaftierung von palästinensischen
Kindern kritisiert. Die derzeitige Praxis führe zu einem Anstieg der Gewalt,
sagte die UN-Sonderbeauftragte für Kinder in bewaffneten Konflikten, Radhika
Coomaraswamy, nach einem Gefängnisbesuch nahe Tel Aviv. „Fast jedes
Kind, was ich in den Palästinensergebieten getroffen habe, war inhaftiert
oder kennt jemanden, der inhaftiert war“, beklagte Coomaraswamy.Von den
10000 palästinensischen Häftlingen in israelischen Gefängnissen
seien derzeit 398 palästinensische Kinder ab zwölf Jahren.![]()
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21.04.2007 Nachrichten>Deutschland
Große Anfrage zu "Islam in Deutschland"
Bundesregierung veröffentlicht Antworten
zur Großen Anfrage der Bündnis 90/Die Grünen über den Stand
der rechtlichen Gleichstellung der Muslime in Deutschland
Der Stand der rechtlichen Gleichstellung des Islam in Deutschland
ist Gegenstand einer Großen Anfrage der Abgeordneten Josef Philip Winkler,
Volker Beck (Köln), Renate Künast, Monika Lazar und der Fraktion BÜNDNID
90/DIE GRÜNEN. Die Bundesregierung hat unter Federführung des Bundesministeriums
des Innern nunmehr eine Antwort vorgelegt. In rund 130 Punkten wollte die Grünen-Fraktion
die aktuelle Situation der Muslime in Deutschland erfahren. Außerdem wurde
nach der Behandlung der gegenständlichen Themen im europäischen Ausland
gefragt. An der Beantwortung haben sich auch die Länder, die für zahlreiche
Fragen der Religionsausübung zuständig sind, beteiligt, die Antwort
ist somit mit 125 Seiten recht umfangreich ausgefallen. ![]()
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20.04.2007 Freitagspredigt
Hutba- Das Rezitieren des Korans ist auch ein Gottesdienst
Der Koran ist das einzige Buch, das die ursprünglichen Worte
Allahs wiedergibt. Es ist erhalten geblieben, wie es der Gesandte Gottes Muhammad
(saw) überliefert hat. Es wurde weder ein Wort hinzugefügt noch eins
entfernt. Im Koran selbst heißt es dazu:„Wahrlich, Wir sandten
die Ermahnung herab, und Wir werden fürwahr ihr Bewahrer sein.“
(Sure Hidschr, Vers 9) ![]()
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19.04.2007 Nachrichten>Deutschland
Moschee mit Hakenkreuzen beschmiert
Die Alemi-Islam-Moschee in Ludwigshafen am Rhein
wurde mit rechtsextremen Symbolen beschmiert – Täter sind bisher
unbekannt
Ein trauriger Anblick erwartete am Mittwoch die Moschee-Besucher
der Alemi-Islam-Moschee in Ludwigshafen am Rhein.
Unbekannte
Täter haben in der Nacht die Moschee mit rechtsextremen Symbolen beschmiert.
Dabei wurden die Außenwände der beiden Moscheegebäude und das
Eingangstor mit großen Hakenkreuzen und SS-Zeichen besprüht.
Vorstand und Mitglieder der Gemeinde zeigten sich sehr betrübt über
den Vorfall. „Warum?“, war die meistgestellt Frage an diesem Tag.
Man hatte zwar immer wieder von Anschlägen und Schmierereien mit Nazi-Symbolen
auf Moscheen gehört, doch das es auch mal „unsere Moschee“
treffen wird, daran hatte hier keiner gedacht. Dabei gab es bisher nie Probleme
mit der Nachbarschaft. ![]()
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19.04.2007 Nachrichten>Verband
Muslime in Deutschland verurteilen die abscheulichen
Morde in der Türkei
Presseerklärung des Koordinierungsrates
der Muslime in Deutschland vom 19. April 2007
„Mit tiefem Entsetzen und Abscheu verurteilt der Koordinationsrat
der Muslime in Deutschland (KRM) die unfassbaren Morde an drei Christen am gestrigen
Mittwoch in der türkischen Stadt Malatya“, sagte der Sprecher des
KRM Dr. Ayyub A Köhler am heutigen Tag. „Es gibt keine religiöse
Rechtfertigung für solche Überfälle “ sagte er weiter und
führte aus, „dass solche Taten niemals geduldet werden dürfen“.
Er betonte, dass „der Koran das Recht auf Glaubensfreiheit im Vers 256
der zweiten Sura garantiert, wo es heisst: „Kein Zwang im Glauben““.
Er sagte weiter: „Diese koranische Grundlage darf niemals in Frage gestellt
werden und er endete mit der Hoffnung, „das wir der Versuchung widerstehen,
das nun Christen und Muslime gegeneinander ausgespielt werden“. ![]()
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18.04.2007 Nachrichten>Deutschland
Bundesregierung will Integrationskurse verbessern
Sprachkurse für Migranten sollen von 600
auf bis zu 900 Stunden erhöht werden
Die Arbeitsgruppe der großen Koalition zur Integration will
d ie Qualität der Integrationskurse für Zuwanderer deutlich verbessern.
Innenstaatssekretär Peter Altmaier (CDU) sagte, die Kurse würden von
600 auf bis zu 900 Stunden erhöht. Zudem würden verpflichtende Eingangs-
und Abschlusstests eingeführt, die Teilnehmerzahl pro Kurs auf 25 begrenzt
und die Vergütung für die Lehrkräfte erhöht. Solange sie
nicht „wiederholt und gröblich“ gegen ihre Integrationspflichten
verstoßen, soll den Kursteilnehmern die Aufenthaltsgenehmigung nicht verwehrt
werden, wenn sie den Abschlusstest nicht bestehen. Bis jetzt werden die Integrationskurse
mit rund 140 Mio. ![]()
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18.04.2007 Nachrichten>Deutschland
Türkei fordert von der EU Beitrittszusage
Der türkische Ministerpräsident Recep
Tayyip Erdogan forderte von der EU eine Zusage für einen Beitritt spätestens
im Jahr 2015
Der
türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan fordert von der EU
eine Beitrittszusage. „ Wir sollten ein Ziel setzen, das kann 2013, 2014
oder 2015 sein. Das macht für beide Seiten die Arbeit viel leichter“,
sagte Erdogan in einem Interview mit der „Sueddeutschen Zeitung“
(SZ).
Erdogan kritisierte erneut das Einfrieren von acht Kapiteln der Beitrittsverhandlungen
als unfair. „Was haben wir falsch gemacht? Das Einzige was uns gesagt
wird, ist: ![]()
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13.04.2007 Freitagspredigt
Hutba- Unser Prophet (saw) mit den Worten seiner Enkel
Verehrte Muslime,
in dieser Hutba möchten wir unseren Propheten (saw) nach
den Überlieferungen von seinen beiden Enkeln Hassan und Hussein (ra) beschreiben:
Hassan (ra) erzählt: „Ich habe Hind b. Ebi Hale über meinen
Großvater befragt, denn er war bekannt für seine authentischen Personenbeschreibungen.
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13.04.2007 Nachrichten>International
US-Politik erhöht Terrorgefahr
ORG-Studie: „ Krieg gegen den Terror“
und die Irak-Invasion erhöhen die Terrorgefahr“
Eine neue Studie der britischen Expertengruppe Oxford Research
Group (ORG) zeigt, dass der „Krieg gegen den Terror“
und
die Besetzung des Irak durch die USA und Großbritannien weltweit die Terrorgefahr
erhöht. In dem Bericht heißt es: „Dass der Irak als Teil des
„Krieges gegen den Terrorismus“ behandelt wurde, hat in der Region
nur neuen Terrorismus hervorgebracht und eine Zone für das Kampftraining
heiliger Krieger geschaffen“. Außerdem wird vor „katastrophalen
Folgen“ bei einem möglichen Iran-Krieg gewarnt. Um ein System „nachhaltiger
Sicherheit“ zu schaffen, so die Experten, müssten die Ursachen der
Konflikte behoben werden, anstatt militärische Gewalt anzuwenden. Die ORG
empfiehlt daher, westliche Truppen aus dem Irak zurückzuziehen und sie
durch eine Stabilisierungsstreitmacht der Vereinten Nationen zu ersetzen. ![]()
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12.04.2007 Nachrichten>International
Blutige Gefechte in Somalia
In der Hauptstadt Somalias starben an drei Tagen
über 1000 Menschen
Es
wurde berichtet, dass es die heftigsten Gefechte seit 15 Jahren in Mogadischu
seien. Bei den blutigen Zusammenstößen zwischen den äthiopischen
Soldaten und den somalischen Widerstandskämpfern habe es neben Tote 4334
Verletzte gegeben. Der Sachschaden, der bei den Gefechten entstanden ist, wird
auf 1,5 Milliarden Dollar geschätzt. ![]()
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10.4.2007 Nachrichten>Deutschland
ZDF plant große Dokumentation über die Geschichte
des Islam
Dreiteilige Dokumentation soll über die
Gemeinsamkeiten des Islam und des Christentums berichten
Dass ZDF will im nächsten Jahr eine große Dokumentation
über die Geschichte des Islam zeigen. Das kündigte ZDF-Programmdirektor
Thomas Bellut an. Die dreiteilige Dokumentation werde vor allem über die
Gemeinsamkeiten des Islam und des Christentums berichten und zudem zeigen, welche
positiven Elemente aus der islamischen Kultur nach Europa gelangt sind. Dabei
werde es nicht nur um religiöse, sondern auch um weltliche Themen gehen.
Außerdem sagte Bullet, dass das Internetangebot „Forum zum Freitag“
wie geplant im Juni starten werde. ![]()
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10.04.2007 Nachrichten>Verband
Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) gegründet
Am
28.März 2007 wurde in Köln der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland
(KRM) mit der Unterzeichnung einer Geschäftsordnung offiziell gegründet.
Die Gründungsmitglieder sind die vier großen Dachverbände, DITIB,
Islamrat, VIKZ und der ZMD. Diese Dachverbände repräsentieren die
absolute Mehrheit der Moscheegemeinden, in denen das islamische Gemeindeleben
stattfindet.
Mit der Gründung des KRM kommen die Verbände dem Wunsch der Muslime
und der Erwartung der Politik und Gesellschaft nach einem einheitlichen Ansprechpartner
der Muslime nach. Der KRM vertritt die Muslime auf Bundesebene und fördert
die Schaffung von Vertretungsstrukturen auf Landesebene einvernehmlich mit den
bereits etablierten muslimischen Strukturen. ![]()
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09.04.2007 Nachrichten>Deutschland
Anti-Islam Partei vor Gründung
Mit antimuslimischer Polemik will der Initiator
Udo Ulfkotte die Parteienlandschaft aufmischen
Der sogenannte Terrorismusexperte Udo Ulfkotte plant eine anti-islamische
Partei, die er Ende Mai in Berlin gründen will.
Die
Partei soll politisch rechts von der CSU stehen und mit der Rückbesinnung
auf christliche Werte den etablierten Parteien Wähler abjagen. Intern trägt
die Partei den Namen „Christliche-Ökologische Partei“. Ulfkotte
zufolge soll sich die Partei „mit einem klaren Bekenntnis gegen die schleichende
Islamisierung der Gesellschaft in Europa“, den Wählern stellen. Der
ehemalige Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ will gegen
vermeintliche „Sonderrechte“ von Muslimen vorgehen, wie er seine
Polemik für die Beschränkung der Religionsfreiheit für Muslime
umschreibt. „Wenn die Hindus sagen würden, eine Kuh zu töten
ist Mord, würden wir denen einen Vogel zeigen. ![]()
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08.04.2007 Nachrichten>International
Türkischer Außenminister: „Die EU
muss sich nicht vor uns fürchten“
Gül: „Viele Politiker in der EU nutzen
die Türkei als Vorwand für innenpolitische Auseinandersetzungen“
Der türkische Außenminister Abdullah Gül äußerte
in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) sein
Unverständnis über Bedenken gegen einen EU-Beitritt der Türkei.
„Die EU muss sich nicht vor uns fürchten. Beim Beitrittsprozess der
Türkei gibt es keinen Automatismus“, sagte Gül. Am Ende der
Verhandlungen werde die Türkei über höhere Standards in Demokratie
und Ökonomie verfügen und letztendlich werde Europa über den
EU-Beitritt der Türkei entscheiden. „Warum also äußern
sich so viele Leute und so viele Politiker jetzt schon so kritisch über
die Türkei? Ich verstehe das nicht.“ Außerdem sei die Türkei
in manchen Punkten einigen Mitgliedsländern der EU schon voraus. ![]()
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08.04.2007 Nachrichten>International
Außenminister Gül bezeichnete Sprachvoraussetzung
für Familienzusammenführung als menschenrechtswidrig
Bei seinem Deutschland-Besuch hat Außenminister Gül
die Verschärfung des Zuwanderungsrechts in Deutschland scharf kritisiert.
Den im neuen Zuwanderungsgesetz vorgesehenen obligatorischen Nachweis einfacher
Sprachkenntnisse zur Voraussetzung für eine Familienzusammenführung
bezeichnete Gül als „nicht hinnehmbar“. Die Sprachvoraussetzung
sei weder „mit Menschenrechten, noch mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar“,
so Gül. Wer heute „elementare, demokratische und menschenrechtliche
Regeln“ übersehe, der werde in Zukunft „auch andere Rechte
mit Füßen treten“, so die deutlichen Worte des türkischen
Außenministers. ![]()
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06.04.2007 Freitagspredigt
Hutba-Den Propheten (saw) kennen
Verehrte Geschwister,
der
Glaube an alle Propheten ist einer der sechs Glaubensgrundsätze des Islams.
Die genaue Zahl aller Propheten weiß nur Allah teala und Er ist es auch,
der sie unter den Menschen auserwählt hat. Sie sind diejenigen, die ihr
Volk oder andere Völker zum rechten Weg leiten, Gottesdienste und guten
Charakter vermitteln und somit die Menschen zur Glückseligkeit führen.
Der letzte und abschließende Siegel dieser wunderbaren Prophetenkette
ist Muhammed Mustafa (saw), der als Barmherzigkeit für alle Welten gesandt
wurde. Er ist sowohl als Rasul (Gesandter) als auch als Nabi (Prophet) der ganzen
Menschheit geschickt worden. Er ist Ulu-l Azim, ein großer Prophet. Im
Koran wird er als Rasulullah und als Hatamunnabiyyin (der Letzte der Propheten)
erwähnt (Ahzap 40). Nach ihm folgt kein anderer Rasul oder Nabi. Menschen,
insbesondere Muslime, erlangen den Schlüssel zur weltlichen und jenseitigen
Glückseligkeit nur durch ihn und die Befolgung seiner Botschaft.
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Gemeinde
Nacht der Geburt des Propheten Muhammed (Mawlid an-Nabi)
Anlässlich des bevorstehenden Geburtstags
des Propheten Muhammed (saw) hat die Fatih Moschee verschiedene Veranstaltungen
wie Seminare, Konferenzen und Koranrezitationsprogramme organisiert
Anlässlich Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammed)
organisiert die Fatih Moschee eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto: „Muhammed
(saw), eine Barmherzigkeit für alle Welt.“ In der Nacht vom 30.
März 2007, 12. Rabi’ al-Awwal islamischer Zeitrechnung nach,
wird in der Fatih Moschee an die Geburt des Propheten gedacht. ![]()
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06.04.2007 Nachrichten>Kommentare
Brief an den Propheten (saw)
Yasemin Karakus
Bismillâhirrahmânirrahîm
O Gelobter,
Ich mag es Briefe zu schreiben, mit Worten zu spielen. Aber diesen Brief zu
schreiben hat lange Tage in Anspruch genommen. Um Mut dafür zu sammeln,
habe ich es Nacht um Nacht, Tag um Tag verschoben.
Ein Brief an den Geliebten... Ich, die um seiner Liebe willen
erschaffen wurde, wie könnte ich über ihn schreiben... Schließlich
hat die Liebe mich begreifen lassen, dass ich, die Liebende, dem Geliebten nichts
anderes als Liebe schreiben kann. So begann ich meinen Brief. ![]()
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04.04.2007 Nachrichten>International
„Alle anders - Alle gleich“
Im Rahmen der vom Europarat gestarteten Kampagne
„Alle anders - Alle gleich“ fanden sich Jugendliche aus Europa und
aus islamischen Ländern in Istanbul zum „Interkulturellen und Interreligiösen
Dialog-Symposium“ zusammen
Ziel der im Jahre 1995 entstandenen Kampagne unter dem Motto „Alle
anders – Alle gleich“ ist es, die Diskriminierung der Rassen, Ausländerfeindlichkeit
und Intoleranz gegen andere Menschen zu bekämpfen. Denn die Vielfalt der
Menschen entstehe aus der Vielfalt der Kulturen, Rassen und Religionen, heißt
es in den Leitsätzen der Kampagne. Doch da alle die gleichen Grundrechte
besitzen, sind im Prinzip alle Menschen gleich. Die Kampagne macht es sich zur
Aufgabe, die Gleichheit jedes Menschen hervorzuheben. ![]()
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04.04.2007 Nachrichten>International
Arabische Liga legt erneut Friedensplan vor
In Riad traf sich die Arabische Liga und sprach
sich für den Nahost-Friedensplan von 2002 aus
Bei
dem Gipfeltreffen ging es in erster Linie um Palästina und den Nahost-Frieden.
Der im Jahre 2002 vorgeschlagene Nahost-Friedensplan wurde noch ein Mal einstimmig
akzeptiert. Darin wird Israel Frieden und Anerkennung angeboten, wenn es sich
aus den seit 1967 besetzten Gebieten zurückziehe und der Gründung
eines palästinensischen Staates mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt zustimme.
Außerdem solle eine Lösung für die palästinensischen Flüchtlinge
von 1948 hervorgebracht werden. ![]()
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04.04.2007 Nachrichten>Deutschland
Innenminister will Sicherheitsgesetze weiter verschärfen
Opposition und SPD warnen vor „Überwachungsstaat“
Die Pläne von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble
(CDU) zur Verschärfung mehrerer Sicherheitsgesetze wurden von der Opposition
scharf kritisiert. Auch die SPD warnte vor einem „Überwachungsstaat“.
Der Innenminister will unter anderem Einschränkungen für die Rasterfahndung
aufheben und die Online-Durchsuchung von Computern erlauben. ![]()
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03.04.2007 Nachrichten>International
OIC hilft Afghanistan
Die OIC schloss in Afghanistan den Bau von 16
Gesundheitszentren und über 300 Brunnen-Projekte ab
Der
OIC-Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoglu traf den OIC-Zuständigen
für Afghanistan, Sheich Abdulaziz bin Abdurrahman Al-Thani, um sich über
die Hilfsleistungen in Afghanistan zu erkundigen. Al-Thani berichtete, dass
sie nach den Bohrarbeiten 300 Trinkwasserquellen in den verschiedenen Gebieten
ausgegraben haben. Weiterhin übergaben sie dem afghanischen Gesundheitsministerium
16 in den verschiedenen Städten gebaute Gesundheitszentren. ![]()
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02.04.2007 Nachrichten>Deutschland
Migrantenverbände werten Verschärfung
des Zuwanderungsgesetzes als „einen Rückschritt“
Brief der Migrantenverbände an Merkel:
„Diese Verschärfungen stehen in krassem Gegensatz zu den Intentionen
des von
Ihnen
initiierten Integrationsgipfels“
21 Migrantenverbände, die am Integrationsgipfel teilgenommen
hatten, haben die Verschärfung des Zuwanderungsgesetzes in einem offenen
Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert. Darin heißt es: „Diese
Verschärfungen stehen in krassem Gegensatz zu den Intentionen des von Ihnen
initiierten Integrationsgipfels. Die geplanten Änderungen tragen keineswegs
zur Integration bei.“ Kritisiert wird vor allem, dass die Einbürgerung
und der Familiennachzug erschwert werden. Trotz Protesten hat das Bundeskabinett
den Gesetzentwurf zur Reform des Zuwanderungsrechts beschlossen. ![]()
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02.04.2007 Nachrichten>International
Neue Verfassungsänderung in Ägypten schränkt
Bürgerrechte weiter ein
Ägyptischer Präsident Husni Mubarak
festigt mit Verfassungsänderung seine Macht und verbietet die Opposition
Am
Montag haben die Ägypter über eine Verfassungsänderung abgestimmt,
die von der Nationaldemokratischen Partei (NDP) unter Führung von Präsident
Husni Mubarak beschlossen wurde. Laut Regierung stimmten 75,9 Prozent der Wähler
den Verfassungsänderungen zu. Jedoch hätten nur 27,1 Prozent der Wahlberechtigten
an der Abstimmung teilgenommen. Mehrere Menschenrechtsorganisationen und oppositionelle
Gruppen sprachen sogar von einer Wahlbeteiligung von nur fünf bis zehn
Prozent. In Kairo seien viele Stimmlokale über Stunden leer gewesen. ![]()