News-Archiv
Augustl 2006
30.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Schäuble will Videoüberwachung ausweiten
Unionspolitiker wollen in der geplanten Anti-Terror-Datei
auch die Religionszugehörigkeit erfassen
Nach
den gescheiterten Bombenanschlägen vor vier Wochen will Bundesinnenminister
Wolfgang Schäuble die Videoüberwachung massiv ausweiten. So sollen
an großen Straßen und Plätzen sowie Flughäfen mehr Videokameras
installiert werden. Schäuble habe bereits mit der Bahn vereinbart „
dort, wo es sinnvoll ist“, mehr Kameras zu installieren. Außerdem
soll das Internet schärfer kontrolliert werden, da es Terroristen Anleitungen
für den Bombenbau biete. ![]()
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30.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Unionsfraktionsvize Bosbach gegen spezielle
Kontrollen von Muslimen
Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach lehnt schärfere
Einreisekontrollen für Muslime ab
Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach warnte in einem Gespräch
mit der „ Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) vor überzogenen
Kontrollen und Verdacht gegen Muslime. „ Wir können nicht eine Maßnahme
nach der anderen beschließen, die jede für sich sinnvoll sein mag,
aber am Ende sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht“, sagte der
Unionspolitiker. Auch kritisierte er Forderungen aus der Union, Muslime und
Angehörige bestimmter Nationalitäten bei der Einreise noch schärfer
zu kontrollieren. ![]()
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29.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Steigende Nachfrage an Integrationskursen
Immer mehr Ausländer in Berlin nehmen an
Integrationskursen teil
Immer mehr Ausländer nehmen an den Integrationskursen der
Berliner Volkshochschulen teil. Das berichtete der Direktor der Volkshochschule
(VHS) in Berlin-Neukölln, Leopold Bongart. Bongart begrüße,
dass es nach Jahren einen politischen Konsens gebe und der „Problemfall
Integration” auf der Agenda stehe. „Ich hab es nicht geglaubt, aber
es geht voran”, sagte er. ![]()
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Die Muslime in Deutschland haben die vereitelten Kofferbomben-Anschläge
scharf verurteilt und zugleich vor einem Generalverdacht gegenüber Muslimen
gewarnt. Der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, sagte: „Wir sind
froh, dass der mutmaßliche Täter gefasst ist, nicht aber darüber,
dass erneut Hysterie spürbar wird, ein mehr oder weniger offen vorgebrachter
Generalverdacht gegen Muslime. Damit sind wir doppelt getroffen, denn auch wir
können als Bürger, Bahnkunden oder Fluggäste Opfer eines Anschlags
werden.“![]()
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27.08.2006 Presseerklärungen
Nicht in unserem Namen! Muslimische Verbände
gegen Terror und Gewalt
Mit
Entsetzen und tiefer Abscheu verurteilen wir, die unterzeichnenden muslimischen
Verbände und Migrantenorganisationen die versuchten Bombenattentate der
letzten Tage und verwahren uns dagegen, dass diese Handlungen mit dem Islam
gerechtfertigt werden sollten. Die mutmaßlichen Täter finden im Islam
keine Rechtfertigung für solche Taten. Der Terror ist eine Bedrohung und
ein Verbrechen gegen die gesamte Menschheit. Der Qur`an sagt: … Wer einem
unschuldigen Menschen das Leben nimmt,… handelt so als ob er die gesamte
Menschheit tötet…Sura 5 Vers 32. ![]()
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25.08.2006 Nachrichten>International
Amnesty International wirft Israel Kriegsverbrechen
vor
Amnesty International: „Israel hat absichtlich
Zivilisten angegriffen“
In einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International
heißt es, Israel habe im Libanon-Krieg von Anfang an geplant, Häuser,
Brücken, Straßen, Wasserwerke und Treibstofflager zu zerstören:
„ Die Fakten weisen stark darauf hin, dass die massive Zerstörung
von öffentlichen Einrichtungen, Kraftwerken, Wohnungen und der Industrie
absichtlich und ein integraler Bestandteil der Militärstrategie als bloß
Kollateralschäden waren.“ ![]()
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25.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Deutschland vor tief greifendem Strukturwandel
Strukturwandel wegen rückläufiger
Bevölkerungsentwicklung führt zum deutlichen Rückgang bei Steuereinnahmen
und Sozialbeiträgen
Deutschland steht nach Einschätzung der Bundesregierung wegen
der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung vor einem tief greifenden
Strukturwandel. Dadurch würden auch Steuereinnahmen und Sozialbeiträge
deutlich zurückgehen. Dies geht aus den Vorträgen von Bundesverkehrsminister
Wolfgang Tiefensee (SPD) und von Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt
(CDU) bei einem Demographie-Kongress der Fachzeitung „Behörden-Spiegel“
am Mittwoch in Berlin hervor.![]()
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22.08.2006 Nachrichten>International
Arabische Passagiere dürfen nicht mitreisen
Weil zwei Fluggäste mit arabischem Akzent
sprachen, fühlten sich die anderen Passagiere bedroht und forderten ihren
Ausschluss von der Mitreise
Nach
einem Bericht der britischen Zeitung „Mail on Sunday“ haben zwei
Fluggäste der Monarch Airlines 613 von Malaga nach Manchester für
Aufregung unter den 150 Passagieren gesorgt, nur weil sie asiatisch aussahen
und mit arabischem Akzent sprachen. Einige der Passagiere hätten sogar
kurz vor dem Start das Flugzeug verlassen. Der Großteil der Passagiere
habe die Besatzung aufgefordert, die beiden „asiatisch Aussehenden“
nicht mitfliegen zulassen. Nach dem die Piloten die Passagiere nicht beruhigen
konnten, mussten die beiden völlig harmlosen Männer die Maschine verlassen.
Zudem wurden sie von spanischen Sicherheitsbeamten ohne jeglichen Verdacht festgehalten
und verhört. Sie durften erst einen Tag später ihre Reise fortsetzen.
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Nach einem neuen Entscheid des Verwaltungsgerichts Koblenz, kann
ein Ausländer trotz einer Verurteilung zu einer Geldstrafe von mehr als
180 Tagessätzen oder zu einer Haftstrafe von mehr als sechs Monaten eingebürgert
werden. Die Entscheidung dazu liege im Ermessen der zuständigen Behörde,
urteilten die Richter. Auch könne die Behörde nicht zur Einbürgerung
des Ausländers verpflichtet werden, wenn das Strafmaß ein bestimmtes
Maß überschreite. ![]()
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21.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Türkische Unternehmen sind wichtiger Motor
für die Wirtschaft
Direktor des Zentrums für Türkeistudien
(ZfT): „Seit 1985 hat sich die Zahl der türkischen Unternehmen von
7000 auf 24 000 erhöht“
Eine Untersuchung des Essener Zentrums für Türkeistudien
(ZfT) hat ergeben, dass türkischstämmige Selbstständige ein wichtiger
Motor für Nordrhein-Westfalens Wirtschaft sind. „Seit 1985 hat sich
die Zahl der türkischen Unternehmen von 7000 auf 24 000 erhöht. Die
Zahl ihrer Beschäftigten stieg von 20 000 auf 120 000“, sagte der
Direktor des Zentrums für Türkeistudien, Faruk Sen. ![]()
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18.08.2006 Freitagspredigt
Hutba- Die Miradsch-Nacht
die Nacht des 20. Augusts vom Sonntag auf den Montag ist die Miradsch-Nacht,
die Nacht an dem unser Prophet (saw) zum Himmel aufstieg. Auch wenn wir in diesen
Tagen mit Betroffenheit und Trauer Zeuge werden, wie in den heiligen Stätten
Tränen und Blut vergießt wird, so hoffen wir, dass die Botschaften
und Geschenke, die der Prophet (saw) in dieser Nacht empfang, für alle
Unterdrückten und Opfer ein Trost und eine Freude sein wird, wie es für
die Muslime in der Frühzeit wurde. ![]()
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18.08.2006 Nachrichten>International
Islamische Verbände geben Blair Schuld an
Extremismus in Großbritannien
Islamische Verbände in Großbritannien
fordern Tony Blair auf, seine Außenpolitik zu ändern
Nach
den vereitelten Anschlägen in London vergangene Woche hat sich zwischen
der britischen Regierung und muslimischen Organisationen ein Streit entfacht.
Die muslimischen Organisationen werfen Premierminister Tony Blair vor, seine
Nahost-Politik trage dazu bei, dass junge Muslime in Großbritannien zu
Extremisten werden. Sie forderten Blair in einem Brief auf, seine Außenpolitik
zu ändern. Darin kritisierten sie vor allem die Unterstützung für
Israel und den Einsatz von britischen Soldaten im Irak und in Afghanistan. „Als
britische Muslime fordern wir Sie dazu auf, mehr zu tun gegen diejenigen, die
mit Gewalt gegen Zivilisten vorgehen, egal wo und wann dies geschieht“,
heißt es in dem Brief. ![]()
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18.08.2006 Nachrichten>Deutschland
BA-Vorstandschef kündigt Sofortprogramm für
ausländische Jugendliche an
Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit
(BA) hat weitere Hilfen für ausländische Jugendliche ohne Lehrstelle
angekündigt
Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen
Weise, kündigte an, dass noch in diesem Ausbildungsjahr zusätzlich
5000 außerbetriebliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit
Migrationshintergrund gefördert werden. Anfang nächsten Jahres sollen
weitere 2500 außerbetriebliche Ausbildungsplätze gefördert werden.
Die Kosten für das Sofortprogramm sollen in drei Jahren 165 Millionen Euro
betragen. Weise sagte: „Ausbildungssuchende mit Migrationshintergrund
haben es besonders schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Nur jeder vierte
ausländische Jugendliche absolviert eine betriebliche Ausbildung.“
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18.08.2006 Nachrichten>International
Viele Amerikaner haben starke Vorurteile gegenüber
Muslimen
51 % der Amerikaner glauben, dass US-Muslime
nicht loyal zu Amerika sind
Eine
neue Umfrage der „Gallup“ hat ergeben, dass viele Amerikaner starke
Vorurteile gegenüber Muslimen haben. Beinahe jeder vierte Amerikaner (22%)
will keinen Muslim als Nachbar. Der Umfrage zu Folge glauben 51 % der Amerikaner,
dass US-Muslime nicht loyal zu Amerika sind. 34 % waren der Ansicht, dass Muslime
al-Qaida unterstützen. 39 % der Befragten waren dafür, dass Muslime
in Amerika besondere Ausweise tragen. ![]()
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16.08.2006 Nachrichten>International
Lage der Flüchtlinge im Libanon bleibt
trotz Waffenruhe kritisch
Präsident des Internationalen Komitees
vom Roten Kreuz (IKRK): „In Libanon sind 400.000 bis 500.000 Menschen
auf Soforthilfe angewiesen“
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine völkerrechtlich
verbindende Resolution zum Libanon-Krieg verabschiedet. Sie fordert Israel zum
Rückzug aus Libanon und die Hisbollah-Miliz zur Einstellung ihrer Angriffe
auf. Außerdem soll die UNO-Truppe UNIFIL in Südlibanon von rund 2000
auf bis zu 15 000 Soldaten verstärkt werden. Gemäß dieser UN-Resolution
gilt im Libanon seit Montagmorgen Waffenruhe. Jedoch kündigte die israelische
Regierung an, die Hisbollah werde weiterhin verfolgt. ![]()
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16.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Rechtsradikale greifen Afrikaner an
Opferberatung: „Polizei griff nicht ein“
Nach
Angaben der „Mobilen Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt“
in Magdeburg, ist ein 26-jähriger Migrant aus Togo von Neonazis attackiert,
rassistisch beschimpft und bedroht worden. Die Polizei habe dabei nicht eingegriffen
und zudem das Opfer zum Täter gestempelt, teilte die Opferberatung mit.
Außerdem habe sie in einer Pressemitteilung das Ausmaß des Angriffs
verschwiegen.
Die Polizei hatte am Sonntag mitgeteilt, der Togolese habe beobachtet, wie drei
Personen ein parkendes Auto beschädigten. Als die Drei den Afrikaner bemerkten
und ihn daraufhin beschimpften, sei dieser ihnen gefolgt und habe den 23-Jährigen
in der Gruppe beschimpft. ![]()
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14.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Islamrat warnt vor Generalverdacht gegenüber
Muslimen
Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland
warnte nach den in London vereitelten Terroranschlägen davor, die Muslime
unter Generalverdacht zu stellen
Aufgrund der letzten Terrorwarnung in London, warnte der Islamrat
für die Bundesrepublik Deutschland davor, die Muslime in Deutschland unter
Generalverdacht zu stellen. Es dürfe jetzt keine „Hysterie“
geben, sagte der Ratsvorsitzende Ali Kizilkaya. Ein Klima des Misstrauens gefährde
die Integration. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) hatte
vor der Rekrutierung junger Zuwanderer von „islamistischen Terrorgruppierungen“
gewarnt. Außerdem sagte Beckstein, es würden verstärkt Personen,
die in Deutschland geboren und scheinbar integriert seien, angeworben. ![]()
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13.08.2006 Nachrichten>International
Angriff auf Libanon war bereits Monate vorher
geplant
Die englische Zeitung “The Guardian”
schreibt in einem Artikel, dass die Angriffe auf den Libanon schon seit Monaten
geplant waren
In
dem Artikel “Israel antwortete auf die provokativen Angriffe der Hizbullah,
richtig? Nein, falsch!” von George Monbiot wird der jetzige Libanon-Krieg
hinterfragt. Wieso reagiere Tel Aviv ausgerechnet jetzt in dieser Weise, da
bereits nach dem Rückzug der israelischen Armee aus dem Südlibanon
im Jahre 2000 schon kleine Gefechte und Entführungen stattfanden.
Der Verfasser des Artikels betont, wäre Israel auf den Aufruf Libanons,
die 15 libanesischen Geiseln freizulassen, eingegangen und hätte den Tausch
akzeptiert, hätte Israel die zwei Geiseln zurückbekommen und es vermieden,
mehr Blut zu vergießen. Monbiot erklärt: “Israel hat den Tausch
nicht akzeptiert, weil auf eine Ausrede gewartet wurde. Die Angriffe waren bereits
seit Monaten geplant, man hat nur auf den richtigen Augenblick gewartet.”
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13.08.2006 Nachrichten>International
Druck der USA auf Muslime verhindert Hilfen
an Libanon
Viele Muslime in den USA können nicht für
den Libanon spenden, da sie Angst haben, zu den „Verdächtigen Terror-Unterstützern“
zu gehören
Nach einem Artikel der Zeitung „Washington Post“ spenden
viele islamische Verbände in den USA aufgrund dieser Angst nur Lebensmittel,
Medikamente und andere Bedarfsmittel. Jedoch ist diese Art der Spende schwer
zu liefern und ist zudem Kostenaufwendiger. Muslimische Führer in den USA
erklärten, dass der Druck der USA nur ein Problem von vielen, die die amerikanische
Regierung den islamischen Verbänden bereitet, darstellt. Einer der Leiter
des Rates für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR), Nihad Awad, betonte:
„Viele kommen zu mir und wollen für Medikamente Geld spenden, haben
jedoch vor der Reaktion der Regierung auf diese Spenden Angst.“ ![]()
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11.08.2006 Freitagspredigt
Hutba-Allah teala hat den Menschen nicht sinnlos
erschaffen
unser Herr sagt in der Sura al-Muminun: „Meint ihr
etwa, Wir hätten euch zu Spiel und Zeitvertreib erschaffen und dass ihr
nicht zu Uns zurückkehren müsst?“ (al-Muminun 115)
Wie man sieht, ermahnt Allah teala in diesem Vers seine Diener und macht sie
auf ihre Verpflichtungen aufmerksam. In dieser Botschaft verkündet unser
Herr, dass das irdische Leben vergänglich ist und falls wir unser Leben
mit Wohltaten verbringen, uns im Jenseits ein besseres Leben erwartet. Falls
wir jedoch unser Leben mit schlechten Taten verbringen, wird uns ein schlechtes
Ende bevorstehen. ![]()
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10.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Regierung will Integrationskurse ausbauen
Integrationskurse sollen von 630 auf 900 Stunden
aufgestockt werden
Die Arbeitsgruppe der großen Koalition zur Reform des Zuwanderungsgesetzes
hat sich darauf geeinigt, die Integrationskurse auszubauen. „Es gibt einen
großen Konsens bei der Fortentwicklung dieser Kurse“, sagte der
zuständige Berichterstatter der Union, Reinhard Grindel. Geplant ist die
Aufstockung der Integrationskurse von 630 auf 900 Stunden. Außerdem soll
das Entgelt für den Unterricht erhöht werden. ![]()
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10.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Vorsitzender der Jüdischen Gemeinschaft
Schleswig-Holstein kritisiert Israel
Vorsitzender der Jüdischen Gemeinschaft
Schleswig-Holstein: „Der jüdische Staat lässt für jeden
getöteten Israeli zehn Libanesen umbringen und legt ganze Stadtviertel
in Schutt und Asche“
Laut einem Bericht der „Tageszeitung“ (TAZ) hat der
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, Rolf Verleger,
der zugleich ein Mitglied des Direktoriums des Zentralrats der Juden ist, die
Angriffe der israelischen Armee auf den Libanon scharf kritisiert und dem Zentralratschef
vorgeworfen, in öffentlichen Stellungnahmen die dunkle Seite der israelischen
Politik im Libanon und gegenüber den Palästinensern zu verschweigen.
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09.08.2006 Nachrichten>International
Israelische Armee zerstört Versorgungswege
im Libanon
Produktionsdirektor von „Ärzte ohne
Grenzen“: „Unsere letzte verbliebene Versorgungsroute nach Tyrus
und in den Süden ist gekappt“ – Libanesische Regierung zählt
1000 Tote
Die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung im Libanon
hat sich dramatisch verschlechtert. Laut Hilfsorganisationen hat die israelische
Armee auch den letzten Transportweg in die südlibanesische Hafenstadt Tyrus
zerstört. Dabei kamen auch zahlreiche Zivilisten ums Leben. Die Hilfsorganisation
„Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) berichtete, wie die israelische
Armee die einzige Brücke über dem Fluss Litani zerstörte und
somit den Transport von Hilfsgütern wie Medikamente und Nahrungsmittel
für die Not leidenden Menschen im Süden Libanons fast unmöglich
machte. ![]()
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09.08.2006 Nachrichten>International
US-Soldaten richten in Haditha ein Blutbad an
Pentagon-Mitarbeiter bestätigen die Annahme,
dass amerikanische Soldaten 24 Zivilisten in Haditha vorsätzlich getötet
hätten
Im
November vergangenen Jahres ereignete sich das Massaker von Haditha, bei dem
24 Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, von US-Marineinfanteristen mit
Absicht erschossen wurden. Haditha befindet sich 220 Kilometer nordwestlich
von Bagdat entfernt und liegt neben dem Fluss Euphrat. Nach dem Blutbad behaupteten
die Infanteristen, ein Bombenanschlag habe 24 Haditha-Bewohner und einen US-Soldaten
getötet. Zeugenaussagen und den Aussagen der Menschenrechts-Gruppen zu
Folge habe die Einheit der Marineinfanteristen die unbewaffneten Zivilisten
vorsätzlich getötet. ![]()
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09.08.2006 Nachrichten>International
„Die Haltung der EU im Libanon ist
empörend“
Vorsitzender der liberalen Fraktion im Europäischen
Parlament, Graham Watson, bezeichnet die Libanon-Politik der EU als „empörend“
Während Israel die Angriffe auf den Libanon fortsetzt, kritisieren
Mitglieder des Europäischen Parlaments die Haltung der EU gegenüber
dem Libanon-Krieg. Die EU habe nicht einmal zu einem Waffenstillstand aufgerufen,
erklärte Graham Watson. „Es ist bedauernswert und traurig. Die EU
hat in Sachen Außenpolitik und Sicherheit noch viel zu lernen. Die Glaubwürdigkeit
der EU ist ins Schwanken geraten“, so Watson. ![]()
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08.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Großdemonstration gegen den Libanon-Krieg
geplant
Arabische Verbände wollen eine Großdemonstration
gegen den Krieg im Libanon veranstalten
Arabische Verbände und linke deutsche Organisationen wollen
in Berlin eine Großdemonstration gegen den Krieg im Libanon veranstalten.
Der Vorsitzende des Dachverbandes arabischer Vereine, Nabil Rachid, sagte: „Die
Zivilisten auf beiden Seiten leiden, und besonders im Libanon wird die Infrastruktur
zerstört.“ ![]()
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08.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Bundesregierung will Zuwanderung von hoch
qualifizierten Ausländern erleichtern
Hürden für die Zuwanderung hoch qualifizierter
Ausländer sollen gesenkt werden
Die Bundesregierung plant, die Hürden für die Zuwanderung
hoch qualifizierter Ausländer zu senken. Nach der Sommerpause soll über
eine solche Änderung des Zuwanderungsgesetzes entschieden werden, teilte
eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin mit. Als Hochqualifizierte
gelten nach dem Zuwanderungsgesetz Spezialisten und leitende Angestellte mit
einem jährlichen Einkommen von mehr als 84.000 Euro. Ausländische
Investoren müssen mindestens eine Million Euro investieren und zehn Arbeitsplätze
schaffen. Im vergangenen Jahr waren es nur 900 solcher Spitzenkräfte, die
nach Deutschland kamen. ![]()
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06.08.2006 Nachrichten>Verband
IGMG ruft zur Hilfe für den Libanon
auf
In einer Erklärung gab die Islamische Gemeinschaft Milli
Görüs bekannt, dass am Freitag, den 4. August, in den Moscheen der
IGMG Spenden für den Libanon gesammelt werden.
Der Vorsitzende der IGMG, Yavuz Celik Karahan, betonte in seiner Erklärung,
dass bei den Angriffen der israelischen Armee auf den Libanon Hunderte von unschuldigen
Kindern und Zivilisten getötet wurden und tausende Menschen ihre Häuser
verloren haben. Karahan sagte, dass das Leben eines Menschen heilig ist. Die
Angriffe auf Kinder und Zivilisten müssten sofort aufhören. „Es
sind unsere Kinder, die dort sterben. Und es ist unsere Pflicht den Hinterbliebenen
humanitäre Hilfe zu leisten“, sagte der Vorsitzende. ![]()
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06.08.2006 Nachrichten>Verband
Hilfe ist auf dem Weg nach Libanon
Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs
(IGMG) sendet Hilfslieferungen in den Libanon
Am 20. Tag der Angriffe der Besatzungsmacht Israels auf den Libanon
ist die Zahl der Flüchtlinge in der Krisenregion auf etwa 750.000 gestiegen.
Den Überlebenden droht der Hunger, überall fehlt es an Medizin. Der
libanesische Generalkonsul in der Türkei rief alle Länder, die der
humanitären Notlage im Libanon nur zuschauen, um dringende Hilfe.
Angesichts der katastrophalen Lage im Libanon, rief der Vorsitzende der Islamischen
Gemeinschaft Milli Görüs, Yavuz Celik Karahan, den Vorstand zu einer
Dringlichkeitssitzung zusammen und beschloss eine Hilfsaktion für das libanesische
Volk.![]()
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05.08.2006 Nachrichten>International
Organisation der Islamischen Konferenz ruft zum
Waffenstillstand im Libanon auf
Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC)
kam in Malaysia zusammen, um die Angriffe Israels auf Libanon und Palästina
zu diskutieren
Der Vorstand der OIC und die Länder um die Krisenregion forderten
bei der Sitzung einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand. Aus der
Türkei nahm der Ministerpräsident Tayyip Erdogan teil. Bei der Sitzung
wurden ebenfalls Hilfsleistungen und ein möglicher Friedenstruppen-Einsatz
thematisiert. Vor der Sitzung erklärte der Generalsekretär der OIC,
Prof. Ekmeleddin Ihsanoglu, gegenüber der Presse: „In der UN ist
uns gegenüber eine „westliche Blockade“ vorhanden, diese sollte
gemildert werden. Die islamische Welt muss eine stärkere Stimme im Westen
haben. Wie wir am Beispiel Iraks sehen, können falsche Eingriffe eine Kettenreaktion
auslösen, die nicht eingeplant war.“ ![]()
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04.08.2006 Freitagspredigt
Hutba- Besonnenheit und Rechtschaffenheit eines
Muslims
Verehrte Muslime,
Muslimsein
bedeutet, ernsthaft, repräsentativ, würdig, rechtschaffen und mäßig
zu sein und dementsprechend zu handeln. Jemand der sein Wort nicht hält,
unermesslich, widersprechend und unausgeglichen ist, kann den Islam nicht widerspiegeln.
Der Islam lobt Menschen, die nicht von Wahrheit und Gerechtigkeit abweichen,
auch wenn sein eigener Feind Recht behält und seine Angehörigen und
sogar sich selbst verurteilt, wenn sie in Unrecht sind. Einen Gläubigen
mit diesen Eigenschaften nennen wir Mu’min oder Muslim. Allah teala gibt
uns die Botschaft, dass er solche Gläubige belohnen und bevorzugen wird.
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04.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Kein Kopftuchverbot im Gericht
Bundesverfassungsgericht: „Pauschales
Kopftuchverbot in einer Gerichtsverhandlung ist nicht zulässig“
Ein pauschales Kopftuchverbot in einer Gerichtsverhandlung verstößt
gegen das Grundgesetz. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden.
Somit gab es einer muslimischen Klägerin Recht, die als Zuhörerin
im Berliner Amtsgericht Tiergarten im März 2004 von einem Jugendrichter
dazu aufgefordert worden war, ihr Kopftuch abzulegen oder den Raum zu verlassen.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wurden damit die Grundrechte der
Kopftuchträgerin verletzt. ![]()
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03.08.2006 Nachrichten>International
Oberstleutnant der Bundeswehr will einen
Gerichtsbeschluss, der den Irak-Krieg ächtet
Oberstleutnant Jürgen Rose: „Unterstützung
eines Völkerrechtsdeliktes stellt selbst ein völkerrechtliches Delikt
dar“
Der Münchner Oberstleutnant Jürgen Rose, der den Irak-Krieg
als völkerrechtswidrig sieht, soll 750 Euro Disziplinarbuße zahlen,
weil er in der Zeitschrift „ Ossietzky“ kritisiert habe, dass die
Bundeswehrführung nicht gegen die deutsche Unterstützung für
den Irak-Krieg protestiert hat. In dem Artikel sagte Rose: „Hätte
die deutsche Generalität auch nur einen Funken Ehrgefühl sowie Rechts-
und Moralbewusstsein im Leibe, so hätte der Generalinspekteur im Verein
mit seinen Teilstreitkraftinspekteuren sich geweigert, den völkerrechts-
und verfassungswidrigen Ordres der rot-grünen Bundesregierung Folge zu
leisten.“ ![]()
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02.08.2006 Nachrichten>International
Mehr als 600 Tote im Libanon-Krieg
UN-Kinderhilfswerk UNICEF: „Der Schutz
von Kindern und Zivilpersonen ist eine internationale Verpflichtung in allen
Kriegen“
Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF sind bei den Kämpfen im Libanon über 620 Menschen getötet und mehr als 3200 Menschen verletzt worden. Etwa 200 der Todesopfer seien Kinder und Jugendliche, berichtete die Organisation. Mehr als 800.000 Menschen seien auf der Flucht.
Der Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, Dietrich
Garlichs sagte: „Der Schutz von Kindern und Zivilpersonen ist eine internationale
Verpflichtung in allen Kriegen. Wer diese missachtet, schafft unendliches Leid
und ruft nur neue Gewalt hervor.“ UNICEF forderte die Konfliktparteien
zur Waffenruhe auf, damit Hilfsorganisationen dringend notwendige humanitäre
Hilfe leisten können. Das Kinderhilfswerk wies außerdem auf die dramatische
Situation im Gaza-Streifen hin, wo allein im Juli 35 Kinder bei Kämpfen
getötet wurden. ![]()
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01.08.2006 Nachrichten>Deutschland
Bund und Länder über Anti-Terror-Datei
einig
Schäuble (CDU) will nach der Sommerpause
einen Gesetzentwurf für eine zentrale Anti-Terror-Datei vorlegen
Nach
einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ haben sich Bund
und Länder auf die Eckdaten einer zentralen Anti-Terror-Datei geeinigt.
Der Innenpolitiker der SPD, Dieter Wiefelspütz, bestätigte: „Der
Gesetzentwurf ist zwischen SPD und Union dem Grunde nach abgestimmt“.
Er brauche nur noch Feinabstimmungen und soll nach der Sommerpause vorgelegt
werden. Die zentrale Anti-Terror-Datei soll einen möglichst umfassenden
Informationsaustausch zwischen der Polizei und Nachrichtendiensten ermöglichen.
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01.08.2006 Nachrichten>International
Massaker an Kinder
Wie vor zehn Jahren richtete Israel im libanesischen
Kana ein Blutbad an
Einem israelischen Bombardement der libanesischen Ortschaft Kana
östlich von Tyrus fielen in der
Nacht zum Sonntag Dutzende Menschen zum Opfer. Über 56 Tote, davon 34 Kinder
wurden gemeldet. Die Beiruter Regierung forderte einen »sofortigen und
bedingungslosen« Waffenstillstand und eine Untersuchung »der israelischen
Massaker«. Am 18. April 1996 beschoß Israel schon mal ein Flüchtlingslager
der UNO in Kana und tötete über 100 Menschen. Untersucht wurde wenig.
Aus der Sicht Tel Avivs waren damals wie heute die Opfer selbst schuld, d. h.
Täter. Immerhin lud die libanesische Regierung diesmal US-Außenministerin
Condoleezza Rice aus, die am Sonntag Beirut besuchen wollte. ![]()
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01.08.2006 Nachrichten>International
Kollateraler Schaden?
Bei
den Angriffen der israelischen Armee im Libanon sind bisher bis zu 600 Zivilisten
getötet worden. Ein Ende der Angriffe ist nicht in Sicht. Mindestens 600.000
Libanesen haben ihre Häuser verloren. Die materiellen Schäden beziffert
die libanesische Regierung auf zwei Milliarden Dollar. Währenddessen warnen
Hilfsorganisationen, dass die Erreichbarkeit der Opfer immer schwerer wird und
ihre Situation sich deshalb immer weiter verschlechtert.