Mittwoch 25. August 2010
Koran-Ausstellung in Istanbul

Erstmals wird in Istanbul eine Sammlung von historisch bedeutenden Exemplaren des Korans drei Monate lang im Türkisch-Islamischen Museum ausgestellt werden. Die Ausstellung wird in der Kadr-Nacht am 5. September eröffnet.

Istanbul wird in den kommenden Monaten eine besondere Ausstellung beheimaten. Erstmals wird in Istanbul eine umfassende Sammlung von handgeschriebenen Koranexemplaren ausgestellt werden. Vom 5. September bis zum 1. Dezember haben Interessierte die Gelegenheit, im Türkisch-Islamischen Museum in Istanbul die einzigartige Sammlung zu besichtigen.

Unter der Sammlung befindet sich etwa das sogenannte Manuskript von Damaskus, das als das erste Exemplar des Korans überhaupt gilt. Bei dem großen Moscheebrand im 19. Jahrhundert wurden leider viele Dokumente vernichtet.

Das Koranmanuskript von Damaskus ist nicht nur ein kunsthistorisch wertvoll Exemplars, sondern ist zudem eines der frühesten historisch datierten Inventare einer Stiftung. Das Datum auf den Schriften zeigt die Jahre 875 bis 876 Jahre nach Christus.

Laut Nachrichten der türkischen Nachrichtensendung NTV zufolge werden der Eröffnungsfeier weltweit bedeutende Kuratoren beiwohnen. Es werden etwa Sheila R. aus dem Metropolitan Kunstmuseum, Filiz Cakir aus dem Berliner Museum der Islamischen Werke, Venetia Porter vom British Museum sowie Sophie Makariou aus Louvre erwartet. (ab)

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Dienstag 24. August 2010
Österreich: Scharfe Kritik an hetzerischen Äußerungen der FPÖ

Der Vorstoß der österreichischen FPÖ sorgt immer mehr für Kritik. Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft kritisiert die Forderung der FPÖ nach einem Zuwanderungsverbot für Personen aus muslimischen Ländern aufs Schärfste.

„Die Diktion der jüngsten FPÖ Entgleisungen ist faschistisch", sagte Schakfeh.

Die FPÖ will die Meinung der Österreicher zu dem Minarett- und Kopftverbot erfragen. Österreichische Muslime sollen ferner unterschreiben, dass sie die heimischen Gesetze als über dem Koran stehend akzeptieren.

Die FPÖ fordert eine österreichweite Volksbefragung zu zentralen Themen des Islam. Dabei sollen unter anderem Meinungen zu der Frage, ob es in Österreich zu einem Bauverbot von Minaretten kommen soll, eingeholt werden. Das erklärte der Generalsekretär Harald Vilimsky am Montag in einer Presseaussendung.

Auslöser dieses Vorstoßes war der Wunsch des Präsidenten der Islamischen Gemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Anas Schakfeh, nach mehr Moscheen in Österreich. Schakfeh sagte, dass derartige "Hasstiraden" dem guten Ruf und Ansehen Österreichs schaden würden. Er sei dennoch nicht überrascht von den jüngsten „unqualifizierten und hetzerischen Äußerungen der FPÖ". Mit der Forderung eines Zuwanderungsverbots für Personen aus dem islamischen Raum würden allerdings "alle roten Linien und Grenzen der Vernunft" überschreiten. "In völliger Ignoranz will die FPÖ nicht wahrhaben, dass Muslime längst Teil Österreichs sind und zu rund 50 Prozent österreichische Staatsbürger."

"Die rechtsstehenden Parteien haben scheinbar kein anderes Programm als Fremdenfeindlichkeit", stellte Schakfeh ferner fest. Auch wenn rechtsgerichteten Linien innerhalb des Landes nicht wahrhaben wollten, der Islam in Österreich genieße volle staatliche Anerkennung, betonte Schakfeh weiter. (ab)

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Mittwoch 18. August 2010
CNN-Serien-Spezial zum Fastenmonat Ramadan

Mit dem Beginn des Fastenmonats Ramadan startet der Nachrichtensender CNN International das vierwöchige Spezial "Muslim in 2010", das fastende Muslime aus aller Welt zeigt. Die Serie läuft im Programm der Nachrichtensendung "Prism" Sonntags bis Donnerstags ab 18.00 Uhr.

Die Programmreihe „Muslim in 2010" startete am 11. August aus der "Sheik Zayed Grand Mosque" in Abu Dhabi, der größten Moschee der Vereinigten Arabischen Emirate. Von dort aus reist CNN nach Saudi-Arabien, in die Türkei, nach Spanien, in den Oman, nach Kuwait, Indonesien und Palästina.

In Oman etwa besucht CNN-Moderatorin Rima Maktabi die islamische Denkschule "Ibadhi Islam School Of Thought" und wirft einen Blick auf deren Traditionen, während der Nachrichtensender in Indonesien den 22-jährigen Musiker und Schauspieler Dimas Beck bei seiner musikalischen Reise begleitet.

Zum Abschluss begibt sich die Sendung auf eine Reise nach Kuba, wo Muslime zu einem gemeinsamen Gebet zusammen kommen, trotz einer fehlenden Moschee.

Die interaktive Show "iReport" ruft hierzu Zuschauer auf der ganzen Welt auf, über ihre Erfahrung als Muslim zu berichten. (ab)

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Dienstag 17. August 2010
Frankreich entdeckt das Geschäft mit Halal-Produkten

Immer mehr Lebensmittelkonzerne in Frankreich stellen sich auf das Geschäft mit den so genannten Halal-Produkten ein. Viele französische Läden richten zum Ramadan Angebotstische oder Sonderregale ein. Die Kundschaft für die islamkonformen Produkten sei in Frankreich etwa viermal so groß wie die von Bioprodukten.

Das Geschäft mit den Halal-Produkten wird in Frankreich immer lukrativer. So entdecken unter anderem viele großen Supermarktketten die Bedürfnisse ihrer muslimischen Kundschaft vor allem für den Fastenmonat Ramadan. Die Supermarktkette Casino beispielsweise hat die Marke Wassila für die islamkonformen Produkte eingeführt, bei Carrefour laufen Halal-Produkte unter dem Handelsnamen Sabrina.

Nicht nur in Frankreich, aber auch in Europa und Deutschland wird das Geschäft mit den Halal-Produkten für viele Firmen interessant. In Deutschland gibt es nach Angaben der europäischen Prüf- und Zertifizierungsstelle Halalcontrol in Rüsselsheim schon rund 400 Firmen, die Halal-Produkte anbieten. „Die Tendenz ist steigend. Der Markt wächst jedes Jahr um etwa 16 Prozent. Derzeit wird er auf zwischen 4 bis 5 Milliarden Euro geschätzt“, betont Mahmoud Tatari, der Halalcontrol 2001 mitgründete. Er spricht sogar von einem regelrechten Boom. Bei den Unternehmen wachse das Interesse, auch Produkte speziell für Verbraucher islamischen Glaubens anzubieten. Allein in Deutschland gibt es etwa 3,5 Millionen Muslime, in West-europa sind es rund 20 Millionen.

Halalcontrol zertifiziert nach eigenen Angaben bereits Waren von Nestlé. Den Halal-Stempel tragen aber auch Produkte von Bayer, BASF oder Merck. „Den Hauptanteil machen mit 90 Prozent Lebensmittel aus“, betont Tatari. Europaweit seien bereits deutlich mehr als 4000 Halal-Produkte auf dem Markt.

Laut Schätzungen der Experten verdient das Lebensmittelunternehmen Nestlé mit Halal-Waren bereits mehr als mit Bioprodukten. Der Schweizer Konzern selbst gibt an, allein im vergangenen Jahr damit gut 5 Prozent des Jahresumsatzes erwirtschaftet zu haben. Die Halal-Produktion sei bereits in den 1980er Jahren gestartet worden. Den Zusatz Halal haben mittlerweile auch Getränke, Milchprodukte und Schokolade- insgesamt über 300 Waren. „Von 456 Nestlé-Fabriken weltweit haben rund 75 eine Halal-Zertifizierung mit mehr als 100 eigenen Produktionslinien“, betont Sprecherin Nina Backes.

Die größten Halal-Märkte seien Malaysia, Indonesien und der Mittlere Osten. In Europa seien es Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Laut Nestlé wird die muslimische Bevölkerung im Jahr 2025 gut 30 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Weltweit werde der Umsatz mit islamisch unbedenklichen Lebensmitteln von Experten auf bis zu 2 Billionen US-Dollar beziffert. (ab)

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Mittwoch 11. August 2010
Nah-Ost: Palästinenser im Westjordanland sind weiterhin in Gefahr

Die Häuser von 135 Bewohnern aus der Ortschaft AL-Farisiya im Westjordanland wurden im Zuge der großflächigen Zerstörungen seitens der israelischen Behörden abgerissen. Am 5. August zerstörten die Israelis zudem 27 Zelte, in denen Menschen lebten, und zehn landwirtschaftliche Nutzflächen.

Laut einer Meldung von Amnesty International zufolge kehrten nach dem Abriss der Häuser von 135 palästinensischen Bewohnern von Hmayyir Soldaten der israelischen Armee am 5. August um 7.30 Uhr zurück und setzten zwei Bulldozer ein, um die Gegend dem Erdboden gleichzumachen. Die 27 dabei zerstörten Zelte seien gerade erst aufgestellt worden. Das Internationale Rote Kreuz und das Ministerium für Kommunalverwaltung der palästinensischen Autonomiebehörde habe sie den Familien zur Verfügung gestellt, nachdem die israelische Armee 74 Grundstücke und Gebäude, darunter auch Wohnhäuser von Familien, am 19. Juli zerstört hatte. 100 Menschen, darunter 52 Kinder, seien davon betroffen. Die Zerstörung vom 5. August habe weitere 22 Personen, darunter elf Kinder, zu Obdachlosen gemacht.

Laut neuesten Zahlen des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) in den besetzten palästinensischen Gebieten waren von den Abrissen am 19. Juli und 5. August insgesamt 135 Personen betroffen.

Hmayyir gehört zu den 60 Prozent des Westjordanlandes, das als "Zone C" deklariert und vollständig unter israelischer Kontrolle ist. Den dort ansässigen Palästinensern drohen die Zerstörung ihres Eigentums und weitreichende Baubeschränkungen.

Laut Angaben von OCHA haben in den vergangenen Wochen 550 Palästinenser ihren Wohnraum oder ihre Lebensgrundlage verloren. Über zwei Drittel aller Abrisse im Jahr 2010 wurden im Juli durchgeführt. Zwischen Anfang des Jahres und Ende Juli sind laut UN-Statistiken 230 Gebäude zerstört worden. 1122 Personen waren betroffen, darunter 410 Kinder. Vor nur zwei Tagen zerstörte die israelische Armee in 'Azzun 'Atma in Qalqiliya zwei Ziegelbauten, in denen Nutztiere gehalten wurden, mit der Begründung, die Familie besäße keine Baugenehmigung.

In einem Schreiben begutachtete zudem der UN-Menschenrechtsausschuss, dass Israel "häufig behördlichen Abriss von Eigentum, Wohnraum sowie Schulen im Westjordanland und Ostjerusalem durchnehme, mit der Begründung, dass Baugenehmigungen fehlten, die den Palästinenser häufig verwehrt werden". Außerdem wirft der Ausschuss Israel diskriminierende kommunale Planung vor, besonders in der "Zone C" des Westjordanlandes sowie in Ostjerusalem, wo die jüdische Bevölkerung dieser Gegenden in unverhältnismäßiger Weise bevorzugt wird. Israel wurde aufgefordert, "seine Wohnungspolitik und Ausstellung von Baugenehmigungen zu überdenken und Baugenehmigungen in Hinblick auf die Umsetzung des Prinzips der Nichtdiskriminierung von Minderheiten, insbesondere Palästinenser zu erteilen. (ab)

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Montag 09. August 2010
Naturkatastrophe in Pakistan: Nato soll helfen

Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Pakistan sind laut Behördenangaben 15 Millionen aus ihren Häusern vertrieben. In einem Appell bat der pakistanische Regierungschef Yusuf Raza Gilani die internationale Gemeinschaft um sofortige Hilfe im Kampf gegen die Flutkatastrophe. Das Land leide unter den schlimmsten Überschwemmungen seiner Geschichte.

Erneut haben Monsunregen Menschen in Pakistan in den Tod gerissen. Mittlerweile seien laut der Katastrophenschutzbehörde zwölf Millionen Menschen von der Jahrhundertsflut betroffen. Die Vereinten Nationen teilten mit, etwa 1,5 Millionen Menschen seien obdachlos. Bei der Bewältigung der Katastrophe will indes auch die Nato helfen. Das Militärbündnis werde "den Transport von Hilfsgütern organisieren", teilte die Nato mit.

Derweil gab es am Wochenende auch in Indien und China tödliche Fluten. Im indischen Touristenort Leh in der Region Kaschmir starben mindestens 132 Menschen nach Erdrutschen, darunter fünf ausländische Wanderurlauber. 500 Menschen gelten als vermisst. In China starben mindestens 127 Menschen in der Provinz Gansu nördlich des Himalajas, ebenfalls nach von Fluten ausgelösten Erdrutschen. (ab)

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Dienstag 03. August 2010
Angriff auf Gaza-Schiff: Israel akzeptiert UN-Untersuchung

Nach langem Zögern soll Israel sich bereit erklärt haben, einer UN-Untersuchung des tödlichen Angriffs auf Schiffe mit Hilfsgütern für den Gaza-Streifen Ende Mai zuzustimmen. Bislang hatte sich Israel einer internationalen Untersuchung der Militäraktion widersetzt. Bei dem israelischen Angriff auf die Hilfsflotte wurden neun türkische Aktivisten getötet.

In New York erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, die Untersuchung werde vom ehemaligen neuseeländischen Premierminister Geoffrey Palmer und dem aus dem Amt scheidenden kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe geleitet. Auch Vertreter Israels und der Türkei seien im Gremium vertreten.

Die israelische Zeitung "Haaretz" berichtete auf ihrer Internet-Seite, sieben israelische Minister hätten einer Zusammenarbeit mit dem Gremium im Grundsatz zugestimmt. Bisher hatte sich Israel einer solchen Aufarbeitung verweigert und auf eigene interne Untersuchungen verwiesen. "Wir haben keinerlei Problem mit einem glaubwürdigen, objektiven Gremium. Wir sind sicher, dass die Fakten auf unserer Seite sind", sagte Regierungssprecher Mark Regev. Ob Israel Zusicherungen gemacht wurden, die zu der abrupten Umstimmung geführt haben soll, wollte der Sprecher nicht sagen.

Die türkische Regierung begrüßte indes die Uno-Untersuchung und die israelische Kooperationsbereitschaft.

Nach wie vor kontrolliert Israel die Ein- und Ausfuhr von Waren und Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen mit der Begründung, dass Waffenlieferungen an radikale Palästinenser so ins Land geschmuggelt werden könnten. (ab)

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Dienstag 03. August 2010
Mehr als 1100 Tote in Pakistan

Die Zahl der Toten wird nach den heftigen Monsunregen und Überschwemmungen im Norden Pakistans auf mehr als 1100 geschätzt. Weitere Dutzende werden vermisst. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in der Region noch rund 27 000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.

Besonders betroffen sind nach Behördenangaben die Gebirgsdistrikte Shangla und Swat, wo zahlreiche Flüsse über die Ufer traten und ganze Landstriche überfluteten. Viele Dörfer sind von den Wassermassen dem Erdboden gleichgemacht worden. Insgesamt sind 1,1 Millionen Pakistaner von den Überschwemmungen betroffen, die Medien als die schlimmsten seit mehr als 80 Jahren bezeichneten.

Unterdessen kamen weitere 57 Menschen in anderen Teilen Nordpakistans bei dem Unwetter ums Leben. Wegen fortgerissener Brücken und überschwemmter Straßen kamen die Rettungsarbeiten nur langsam voran. In den Massenunterkünften steigt aufgrund schlechter hygienischer Verhältnisse die Gefahr von Seuchen. Ärzte berichteten aus Notlagern von Ausschlägen und Durchfallerkrankungen.

Der UN- Generalsekretär Ban Ki Moon hat indes weitere Hilfsgelder angekündigt. Ein Sprecher des Generalsekretärs in New York sagte, dass Ban dem pakistanischen Volk und der Regierung in Islamabad sein Beileid ausgesprochen habe. (ab)

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Montag 02. August 2010
USA: Bizarre Protestaktion einer Kirche in Florida

Eine Kirche im US-Bundesstaat Florida will am 11. September Exemplare des Koran verbrennen, da der Islam ihrer Auffassung nach "eine Religion des Teufels" sei. Die Kirche "Dove World Outreach Center" in der Stadt Gainesville rief über das Online-Netzwerk Facebook zum "Internationalen Tag des Koranverbrennens" am Jahrestag der Terroranschläge im Jahr 2001 aus. Die größte muslimisch-amerikanische Organisation, die CAIR, ruft Muslime hingegen zu einer Gegenaktion auf. Es sollen in Ramadan so viele Koranexemplare wie möglich verteilt werden.

"Der Islam und die Scharia waren verantwortlich für den 11. September", behauptete Pastor Terry Jones. "Wie werden den Koran verbrennen, weil wir denken, dass es für Christen, die Kirchen und Politiker Zeit ist, aufzustehen und zu sagen: Nein, der Islam und die Scharia sind in den USA nicht willkommen."

Unterdessen versuchen einige muslimische aber auch christliche Organisationen in den Staaten, diese Aktion zu stoppen. Der nationale Verein der Evangelisten rief in einer Mitteilung die Kirche auf, die umstrittene Protestaktion zu stoppen. Eine solche Aktion führe nur zu noch mehr Spannungen zwischen religiösen Gruppen weltweit.

CAIR: Gegenaktion mit mehr Koranexemplaren

Auf der anderen Seite rief die größte muslimische Organisation in Amerika, die CAIR, zu einer Gegenaktion auf. Dabei sollen Muslime während des kommenden Fastenmonats Ramadan Koranexemplare verteilen, um dem Hass auf den Islam entgegenzuwirken.

In den USA stößt auch der Bau von Moscheen immer wieder auf Widerstand.
Bei einer Protestaktion im US-Bundesstaat Kalifornien kritisierten Ortsansässige den Bau einer Moschee in der Nähe einer Kirche. (ab)

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