01.12.2006 Nachrichten>International
OIC ruft die Iraker zum Beenden des Konfessionsstreits auf
Der Generalsekretär der OIC, Ekmeleddin
Ihsanoglu, äußerte sein Bedauern über die Gewalttaten zwischen
den Glaubensgeschwistern in Irak und forderte zu einem Ende des Konfessionskonfliktes
auf
Ihsanoglu
teilte bei einer Pressemitteilung seine Befürchtungen und Besorgnisse bezüglich
dem Gemetzel und der Gewalt unter den muslimischen Glaubensbrüdern in Irak
mit. Der OIC-Generalsekretär erinnerte an die Deklaration von Mekka und
sagte „sie ist sowohl von Sunniten als auch von Schiiten unterzeichnet
worden, indem sie Allah teala vor der heiligen Mekka und vor religiösen
irakischen Führern geloben, kein muslimisches Blut zu vergießen und
denjenigen zu bestrafen, der diese Tat aus irgendeinem Grund begeht“.
Ihsanoglu appellierte im Bezug auf diese Deklaration an alle Iraker, muslimische Gelehrte und religiöse Führer: „Fürchtet euch vor Allah und hütet euch vor dem Begehen solch einer großen verbotenen Sünde. Bleibt der Moral und Tugend des Islams treu. Nur so erreicht ihr Enttäuschung bei denjenigen, die durch Provokation der Zwietracht den Zerfall Iraks herbeisehnen und den Interessen des irakischen Volks fremd sind.“ (ab)