15.12.2006 Nachrichten>International
OIC kritisiert die Ermordung der drei palästinensischen Kinder in Gaza
Der Generalsekretär der OIC, Ekmeleddin Ihsanoglu, kritisierte den Mordanschlag auf die drei Kinder eines Geheimdienstoffiziers

In einer schriftlichen Mitteilung teilte der OIC-Generalsekretär mit, dass es für die Ermordung der drei unschuldigen Kinder keine gerechtfertigte Erklärung gäbe und forderte die palästinensische Regierung dazu auf, unverzüglich Untersuchungen für die Identifikation der Attentäter einzuleiten. Um unglückliche Vorfälle dieser Art in Zukunft zu verhindern, riet Ihsanoglu, die Attentäter mit einer Höchststrafe zu sanktionieren.

In Gaza hatten am Montag bewaffnete Täter drei Kinder eines ranghohen Geheimdienstoffiziers auf dem Weg zur Schule getötet. Die Täter feuerten aus einem fahrenden Wagen mitten auf der Straße, auf der hunderte Schüler waren, auf das Auto, das die drei Kinder zwischen sechs und zehn Jahren des Offiziers Baha Baluseh zur Schule fuhr. Außerdem wurde der Fahrer der Kinder getötet und vier Menschen verletzt. (ab)

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