18.07.2006 Nachrichten>Deutschland
Kauder: „Wer Deutscher werden will, muss die deutsche Leitkultur akzeptieren“
Kauder: „Muslimische Einbürgerungswillige
müssen sich zur deutschen Schicksalsgemeinschaft bekennen. Dazu gehört
es, dass wir ein besonderes Verhältnis zu Israel haben.“
Der Vorsitzende der Unions-Fraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), forderte in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass Ausländern, denen Pflichtsprachkurse auferlegt werden, diese jedoch nicht besuchen, Sozialleistungen gestrichen werden. Zudem sagte Kauder, einen deutschen Pass dürfe nur derjenige erhalten, der integriert sei. „Die Einbürgerung muss das Ergebnis einer gelungenen Integration sein. Der deutsche Pass als Einstieg in eine Integration, wie es Teile der SPD fordern, so etwas geht nicht“, sagte der CDU-Politiker.
Außerdem sagte Kauder: „Wer Deutscher werden will, muss sich auch zur deutschen Schicksalsgemeinschaft und damit zur deutschen Geschichte bekennen. Zudem muss er die deutsche Leitkultur akzeptieren. Zu unserer, der deutschen Schicksalsgemeinschaft, gehört es, dass wir ein besonderes Verhältnis zu Israel haben. Das müssen auch alle muslimischen Einbürgerungswilligen akzeptieren.“ (hv)