11.06.2007 Nachrichten>Deutschland
Deutsch-Türkisches Forum der CDU kritisiert Kelek
Metin: „Die Moschee ist ein heiliger Ort
für jeden Muslim. Wer mit der Moschee so umgeht in seinen Äußerungen
hat möglicherweise eine feindliche Absicht“
Am 6. Juni bezeichnete die Islamkritikerin Necla Kelek in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) die Moscheen als „Keimzellen einer Gegengesellschaft“. Das Deutsch-Türkische Forum der CDU (DTF) hat daraufhin eine Presseerklärung veröffentlicht. Darin kritisiert das DTF Keleks moschee-feindliche Äußerungen und weist auf die Integrationsanstrengungen der Moscheen hin. „Wenn der Hodscha über den hohen Wert der Frau oder über Anpassung und Integration predigt, kann das nur ein Vorteil für die ganze Gesellschaft sein“, heißt es in der Presseerklärung. Es sei auch keine Seltenheit, dass in Moscheen Deutsch- oder Computerkurse angeboten werden.
Der Vorsitzende des DTF-Mittelrhein, Hidayet Metin sagt: „Kelek stellt alle Moscheen unter Generalverdacht, sie würden auf die Deutsche Gesellschaft hetzen. Die Frage ist hier, wer hetzt hier wen auf wen?“ (hv)