News-Archiv
März 2006
24.03.2006 | Freitagspredigt
Hutba- Der Pfeiler der Religion- Das Gebet
Unsere
heilige Schrift, der Koran, beschreibt auf die schönste Art und Weise die
Weisheit, die hinter der Erschaffung des höchsten Wesens auf Erden, des
Menschen, steckt. In der Sura az-Zariyat, Vers 56, offenbart unser Herr:
„Und die Dschinn und die Menschen habe Ich nur
dazu erschaffen, dass sie Mir dienen.“ ![]()
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24.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Streit um Kürzung bei Integrationskursen
Kürzung der Mittel für Integrationskurse
stößt auf Kritik
Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy,
kritisierte die geplante Kürzung der Mittel für die Integrationskurse
um 67 Millionen auf 141 Millionen Euro. Edathy sagte: „Es muss Ziel des
Bundestages sein, in den Haushaltsberatungen die Absenkung der Mittel zu mildern.“
Der Innenausschuss sei gegen die Kürzung. So müsse das Konzept der
Integrationskurse geprüft werden. „Die Kürzungen sind ein Skandal“,
beklagte der FDP-Innenpolitiker Max Stadler und forderte die Mittel aufzustocken.
Die bisherigen 600 Stunden reichten nicht aus. ![]()
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23.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Islamrat und Evangelische Kirche gegen Einbürgerungsfragebogen
Evangelische Kirche: „Baden-Württembergs
Fragebogen beinhaltet gezielte Unterstellungen gegen Muslime“
Der
Islamrat für die Bundesrepublik hat im Streit um die Einbürgerungstests
die Länder Baden-Württemberg und Hessen dazu aufgefordert, auf ihre
umstrittenen Fragebögen zu verzichten. Diese hätten mit der Integration
nichts zu tun, sagte der Islamratsvorsitzende und kritisierte, das Thema Einbürgerung
sei ein Experimentierfeld für populistische Politiker geworden. Zudem appellierte
er an Bundespräsident Horst Köhler, sich mit einem mahnenden Wort
in die Debatte einzuschalten. ![]()
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22.03.2006 | Nachrichten>International
Islam-Unterricht in Italien
Der Vatikan spricht sich für die Einführung
von islamischem Religionsunterricht an italienischen Schulen aus
Den Angaben des vatikanischen Justizministers zufolge soll Schülern
muslimischen Glaubens islamischer Religionsunterricht erteilt werden. Der Präsident
des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden (Iustitia et Pax),
Kardinal Renato Martino, betonte während des Symposiums „Die Wege
des Friedens“ in Rom: „Wenn es in einer Schule hundert moslemische
Kinder gibt, sehe ich nicht ein, warum sie keinen Islam-Unterricht erhalten
sollten. Hier geht es um menschlichen Respekt.“ Der Vatikan hat laut Reuters
einen großen Einfluss auf die italienische Politik und sei daher ernst
zu nehmen. ![]()
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21.03.2006 | Nachrichten>Kommentare
Auch Jugendliche unter 23 Jahren müssen künftig gesicherten Lebensunterhalt
bei Einbürgerung nachweisen
Die bisher geltende Ausnahmeregelung, wonach
ausländische Jugendliche, die das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
unabhängig vom gesicherten Lebensunterhalt eingebürgert werden, soll
ersatzlos gestrichen werden
Das Bundesinnenministerium hat im Januar 2006 einen Gesetzesentwurf
vorgelegt. Dabei geht es um den gemeinschaftsrechtlichen Verpflichtungen aus
elf EU-Richtlinien nachzukommen. Bei näherem Hinsehen wird allerdings deutlich,
dass das Ministerium dies zum Anlass nimmt, um weitere wirtschaftspolitische
Änderungen vorzunehmen, wie etwa im Staatsangehörigkeitsgesetz. Nach
der Ausnahmeregelung des § 10 Abs. 1 Satz 3 StAG können bisher Personen
unter 23 Jahre sich einbürgern lassen, ohne dass das Kriterium der Lebensunterhaltssicherung
erfüllt sein muss. ![]()
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21.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Deutsches Institut für Menschenrechte warnt vor Verdachtslogik bei Einbürgerung
Das Deutsche Institut für Menschenrechte
hat bei Einbürgerungsverfahren mehr Transparenz gefordert
Der
Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Heiner Bielefeldt,
sagte, dass Einbürgerungswillige ein Anrecht darauf hätten, die Bedingungen
und Hürden der Einbürgerung im Einzelnen zu kennen und die Gründe
einer etwaigen Ablehnung zu erfahren. In einem freiheitlichen Rechtsstaat, der
sich zur Achtung der Rechtspersonalität des Menschen bekennt, müsse
bei einem Einbürgerungsverfahren auf mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht
geachtet werden. ![]()
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20.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Geburtenrate in Deutschland erreicht Tiefstand
Die Geburtenrate in Deutschland ist so tief,
wie im Jahr 1945 nach Kriegsende
Nach den jüngsten Angaben des Berlin-Instituts für Bevölkerung
und Entwicklung hat Deutschland weltweit die niedrigste Geburtenrate. Demnach
bringe statistisch gesehen jede Frau nur 1,36 Kinder zur Welt. Für eine
stabile Bevölkerungszahl in Deutschland bräuchte man eine Rate von
2,1 Kindern, hieß es. ![]()
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17.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Hessen will bundesweit einheitlichen Fragenkatalog für Einbürgerungsbewerber
Das Land Hessen hat einen neuen Fragebogen für
Einbürgerungsbewerber angekündigt und will diesen bundesweit geltend
machen
Das
Land Hessen hat einen neuen Test mit 100 Fragen angekündigt und will durch
eine Bundesratsinitiative erreichen, dass bundesweit alle Ausländer diesen
Test vor ihrer Einbürgerung bestehen müssen. Darin werden Fragen zur
deutschen Geographie, Geschichte und Verfassung sowie zur politischen, juristischen
und sozialen Ordnung Deutschlands, zu Kultur, Wissenschaft und Sport in der
Bundesrepublik gestellt. Zudem soll erklärt werden, was „Holocaust“
bedeutet, in welchem Jahr die Wiedervereinigung stattfand und was man unter
Gewaltenteilung versteht. ![]()
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16.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Schäuble fordert mehr Integrationsbemühungen von Zuwanderern
Schäuble: „Der Islam ist keine Bedrohung
für uns”
In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“
(FAZ) sagte der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, man könne von
den Ausländern, die in Deutschland leben wollen erwarten, dass sie Deutsch
lernen und am zivilgesellschaftlichen Leben in seiner Vielfalt teilnehmen. Über
den Streit um die Prophetenkarikaturen sagte der Innenminister, er könne
verstehen, dass Muslime sich beleidigt fühlten, jedoch, wer in Europa lebe,
müsse die Pressefreiheit ertragen. ![]()
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16.03.2006 | Nachrichten>International
Irak-Krieg fordert hunderttausende von Todesopfern
Bei den Angriffskriegen der USA gegen den Irak
kamen vermutlich über 200 000 Menschen ums Leben
Einer
im Oktober 2004 in der Zeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten
Studie zu Folge, wurden durch den Angriffskrieg der USA mindestens 100.000 Iraker
getötet. Die gleiche Zahl wurde vor kurzem von einer AP-Meldung bestätigt,
die sich unter anderem auf die Aussagen des ehemaligen Leiters des Leichenschauhauses
der irakischen Hauptstadt Baghdad, Dr. Faik Baker, beruft. Seit Beginn des Krieges
im Jahr 2003 ist die Zahl der Toten jedes Jahr angestiegen. Im Jahr 2003 wurden
alleine in Bagdad 6000 Iraker getötet. Die Zahl der Toten stieg im Jahr
2004 auf 8000 und im Jahr 2005 sogar auf über 10 000. Seit Beginn des Krieges
wurden somit allein in das Leichenschauhaus von Bagdad über 24.000 Tote
eingeliefert. ![]()
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15.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Grüne offen für Kopftuch im Polizeidienst
Grüne wollen mehr Muslime im Polizeidienst
Die Grünen haben erklärt, sie stünden dem Tragen
von Kopftüchern bei Polizistinnen in Deutschland offen gegenüber.Die
Grünen-Europapolitikerin Angelika Beer sagte der Berliner Tageszeitung:
„Jeder sollte frei sein zu tragen, was er will. Eine Polizistin mit Kopftuch
ist genauso ernst zu nehmen wie eine Lehrerin mit Kopftuch.“ Dem stimmte
der migrationspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Josef Winkler,
zu und sagte: „In Großbritannien ist es schon lange üblich,
dass Polizisten, Soldaten und Richter indischer Herkunft einen Turban tragen.
Warum sollte das nicht auch in Deutschland gehen?“![]()
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15.03.2006 | Nachrichten>International
Ihsanoglu kritisiert den “Doppelstandard” im Westen
Die Organisation der Islamischen Konferenz kritisierte
den Doppelstandard der westlichen Regierungen
Der
Generalsekretär der OIC, Ekmeleddin Ihsanoglu, teilte in einer Pressekonferenz
in London mit, dass die grausamen Folterungen und Vergewaltigungen im Guantanamo-Gefängnis
in Kuba, im Abu-Ghuraib-Gefängnis im Irak und in dem Gefängnis von
Basra einen eindeutigen Doppelstandard aufzeigen würden. Ihsanoglu betonte,
dass dies ein westliches und europäisches Problem sei und in angemessener
Weise behandelt werden müsse. Die Werte des Westens sollten hier ebenfalls
gelten und dazu beitragen, die globale Spannung zu verringern. ![]()
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14.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Leitantrag der Grünen zur Integration
In einem Leitantrag fordern die Grünen
die Anerkennung des Islams als gleichberechtigte Religion
Die Bündnisgrünen fordern in einem Leitantrag für
den Länderrat, den kleinen Parteitag der Grünen, von Migrantenverbänden
und religiösen Gruppen die Beteiligung an der Bekämpfung und Isolierung
eines verfassungsfeindlichen „Islamismus“ in Deutschland. Mit dem
Antrag wollen die Grünen ihre Position in der Integrations- und Islamdebatte
bestimmen. Darin heißt es, verfassungsfeindlicher „Islamismus“
sei totalitär und richte sich gegen Gleichheit, Freiheit und die säkulare
Moderne. ![]()
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14.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Islamrat warnt vor Stimmenfang mit ausländerfeindlichen Parolen
Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland
mahnte im Rahmen des Landtagswahlkampfes in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz
und Sachsen-Anhalt, nicht das Thema der Integration für Populismus zu verwenden
Der
Ratsvorsitzende Ali Kizilkaya kritisierte die CDU, im Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg,
Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt mit ausländerfeindlichen Parolen für
Stimmen zu werben. „Das Thema Integration darf nicht für Populismus
verwendet werden, sonst sind nachhaltige Spuren im Zusammenleben der Bürger
zu befürchten“, warnte Kizilkaya. ![]()
08.03.2006 | Nachrichten>International
Schweiz debattiert über Beziehung zu Muslimen
Parteien in der Schweiz diskutieren über
ihre Haltung zu Muslimen
Als Folge des Karikaturenstreits hat das Parteipräsidium
der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) beschlossen, ein Grundlagenpapier
zum Umgang mit den Muslimen, das bereits vom CVP-Nationalrat Reto Wehrli ausgearbeitet
worden war, zu vertiefen. In dem Papier fordert Wehrli unter anderem ein Verbot
für den Bau von Minaretten und ein Kopftuchverbot. CVP-Präsidentin
Doris Leuthard sagte: „Wir garantieren die Religionsfreiheit. Sie hat
aber dort ihre Grenzen, wo die Prinzipien unseres freiheitlich-demokratisch
verfassten Staates verletzt werden.“ Das Grundlagenpapier des CVP wurde
von anderen Parteien kritisiert. FDP-Innenminister Pascal Couchepin sagte: ![]()
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07.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
CDU in Schleswig-Holstein will christliche Symbole erlauben und das Kopftuch
verbieten
Die SPD will im neuen schleswig-holsteinschen
Schulgesetz alle religiösen Symbole verbieten, die CDU nur das Kopftuch
Nun
will auch Schleswig-Holstein sein Schulgesetz ändern. Doch die Parteien
sind sich nicht einig. Anders als die SPD will die CDU, dass beim neuen Schulgesetz
nicht die christlichen Symbole, sondern nur das Kopftuch verboten wird. Der
CDU-Fraktionsvorsitzende Johann Wadephul sagte: „Das ist ein Konflikt,
der schwierig wird. Ein gleichzeitiges Verbot von christlichen Symbolen ist
mit uns nicht zu machen.“ Wadephul meinte, das Kopftuch sei nicht das
anerkannte Symbol des Islam, sondern stehe auch für die Unterdrückung
der Frau. „Mit der CDU wird es keine Gleichstellung des christlichen Kreuzes
mit dem Kopftuch geben. Dazu sind wir nicht bereit“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende.
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07.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Einbürgerungsbewerber sollen Eid ablegen
Hessische CDU verlangt von Einbürgerungsbewerbern
einen Eid auf die deutsche Verfassung
In der „Rosbacher Erklärung“ der
CDU Hessen zur nächsten Kommunalwahl, die am Wochenende auf einem Parteitag
verabschiedet wurde, fordern die Christdemokraten verpflichtende Integrationskurse
für Einbürgerungsbewerber. Zudem sollen sie als „äußeres
Zeichen“ ihres Bekenntnisses zum Grundgesetz einen Eid ablegen. „Wir
haben keine Einbürgerung zum Nulltarif zu vergeben“, sagte der hessische
Ministerpräsident Roland Koch. ![]()
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07.03.2006 | Nachrichten>International
Amnesty klagt Besatzer im Irak an
14.000 Gefangene ohne Anklage –
Folter an der Tagesordnung
Nach Angaben von Amnesty International sind mehr als 200
Personen im Irak bereits länger als zwei Jahre inhaftiert. Die Truppen
seien auch für Folterungen verantwortlich. Laut dem 48-seitigen Bericht
dürfen die Internierten in den ersten 60 Tagen ihrer Gefangenschaft keine
Besuche von Anwälten oder Verwandten bekommen. Amnesty berichtete auch
vom Fall eines 47-jährigen islamischen Predigers, der 2003 von amerikanischen
Truppen festgenommen und gefoltert worden sei. Nach seiner Freilassung sei er
im vergangenen Jahr dann vom irakischen Innenministerium festgesetzt und gefoltert
worden. Beide Male sei er dann freigekommen, ohne dass Anklage erhoben wurde.
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06.03.2006 | Nachrichten>International
Bosnien verlangt Gerechtigkeit
Der Internationale Gerichtshof der Vereinten
Nationen in Den Haag hat mit den Anhörungen zur Völkermordklage Bosniens
gegen Serbien-Montenegro begonnen
Bosnien
klagte bereits im Jahre 1993 beim UN-Gerichtshof gegen dasehemalige Jugoslawien.
Doch schon 2 Jahre daraufhin fielen acht tausend Muslime in Srebrenica einer
Massenvernichtung zum Opfer. Die bosnische Landesregierung hat 2003 ihre Klage
novelliert und brachte das Verfahren wieder ins Rollen. Die Prozessvertreter
Bosniens vermuten, dass mindestens zwei Drittel der Verstorbenen während
der Kriegszeit Opfer von Mord sind. Sollte der Gerichtshof sein Urteil für
die Bosnier aussprechen, so droht Serbien-Karadag eine Bußgeldstrafe in
Milliardenhöhe. ![]()
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03.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Union und SPD legen in Kürze gemeinsamen Entwurf zum Antidiskriminierungsgesetz
vor
Nach dem neuen Antidiskriminierungsgesetz der
großen Koalition könnte Religion weiterhin kein gesetzliches Gleichbehandlungskriterium
sein
Die Union und die SPD haben sich im Streit um das Antidiskriminierungsgesetz,
bis auf wenige Streitpunkte, geeinigt. „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“
soll das neue Gesetz heißen, zu dem in Kürze ein Entwurf vorgelegt
werden soll. Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach
(CDU) sprach von einem guten Kompromiss zwischen EU-Richtlinien und dem Entwurf.
„Die Koalition wird sich weitestgehend an die europäischen Vorgaben
halten. Wo wir davon abweichen, lässt es sich sachlich begründen“,
sagte Bosbach.![]()
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03.03.2006 | Nachrichten>International
Ort für erste Moschee in Slowenien steht fest
Die Stadtverwaltung in Lubljana hat über den Ort der ersten Moschee in Slowenien entschieden
Nachdem das slowenische Wochenmagazin „Mladina“ Anfang Februar die Prophetenkarikaturen nachgedruckt hatte, entschuldigte sich der slowenische Staatspräsident Janez Drnovsek bei den Muslimen. Auch muslimische Führer im Land riefen zur Mäßigung auf. Zur selben Zeit war über den Bau der ersten Moschee in Slowenien debattiert worden. Die Stadtverwaltung in Lubljana entschied nun über den Ort der ersten Moschee in Slowenien. ![]()
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01.03.2006 | Nachrichten>International
Serbien wegen Völkermords vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag
Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat die Anhörungen zur Völkermord-Klage Bosnien-Herzegowinas gegen Serbien-Montenegro aufgenommen
Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag haben am Montag die Anhörungen zur Völkermord-Klage Bosnien-Herzegowinas gegen Serbien-Montenegro begonnen. Die Regierung in Sarajewo wirft der damaligen jugoslawischen Regierung von Ex-Präsident Slobodan Milosevic vor, für das Kriegsverbrechen wie Folter, Mord, Vergewaltigungen und ethnische Säuberungen verantwortlich zu sein. Der juristische Vertreter Bosnien-Herzegowinas, Sakib Softic, erklärte: „Die Gewalt, die unser Land überrollt hat, hat den Charakter von Bosnien und Herzegowina zerstört und sicher einen wesentlichen Teil seiner nicht-serbischen Bevölkerung ausgelöscht.“ ![]()
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01.03.2006 | Nachrichten>International
Weltkirchenrat kritisiert Veröffentlichung der Prophetenkarikaturen
Das Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat die Veröffentlichung der Prophetenkarikaturen kritisiert und zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Christen und Muslimen aufgerufen

Bei der Vollversammlung des Weltkirchenrats im brasilianischen Porto Alegre haben zahlreiche Delegierte die Veröffentlichung der Prophetenkarikaturen kritisiert. In einer Stellungnahme des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) hieß es, dass die Veröffentlichung der Prophetenkarikaturen, jedoch auch die gewaltsamen Proteste dagegen verurteilt würden. Zudem rief der Weltkirchenrat zu einem verstärkten Dialog und einer engeren Zusammenarbeit zwischen Christen und Muslimen auf. ![]()
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01.03.2006 | Nachrichten>International 
Türkischer Außenminister fordert mehr Schutz für Muslimein Europa
Der türkische Außenminister Abdullah Gül warnte vor einer wachsenden Islamphobie in Europa und forderte mehr Schutz für Muslime
Der türkische Außenminister Abdullah Gül beklagte eine wachsende Islamphobie in Europa und forderte mehr Schutz für Muslime. Die 20 Millionen Muslime in Europa, die sich wie eine verfolgte Minderheit fühlten, seien ungenügend vor Diskriminierung und Beleidigung geschützt, sagte Gül, der dieses Thema auch beim EU-Außenministertreffen in Salzburg im März erwähnen will. ![]()
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01.03.2006 | Nachrichten>Deutschland
Fitness-Studio führt Deutschzwang ein
Ein Fitness-Studio in Bielefeld hat seine Kunden aufgefordert, ausschließlich Deutsch zu sprechen
Nach Angaben der Zeitung „taz“ habe ein Fitness-Studio in Bielefeld unter dem Vorwand der Integrationsförderung seine Kunden aufgefordert, ausschließlich Deutsch zu sprechen. Demnach durften zwei Kunden in dem Bielefelder Fitness-Studio in der Rohrteichstraße während dem Training nicht mehr Türkisch sprechen. Weil die beiden sich weigerten, bekamen sie zwei Tage später eine Kündigung des Vertrages zugeschickt, hieß es. ![]()