04.03.2007 Nachrichten>International
Englische Medien von Vorurteilen gegen Muslime geprägt
Laut einer Umfrage der Islamischen Menschenrechtskommission (IHRC) glauben 86 Prozent der in London lebenden Muslime, dass englische Medien Vorurteile gegen Muslime hegen

Die Ergebnisse der in ganz Großbritannien durchgeführten Umfrage besagen, dass die im Land lebenden Muslime der Ansicht sind, englische Zeitungen und Fernsehkanäle gäben ein verzerrtes Bild über den Islam ab. Rund 1000 befragte Muslime meinten, die Art, wie die englischen Medien die Wörter wie Terror, Bombenanschlag, Radikale mit Muslimen in Verbindung bringen würden, sorge für Missverständnisse.

Muslime forderten englische Behörden auf, die Vorurteile in den Medien mit neuen Gesetzeslagen zu unterbinden. Die Gesetze sollen Regeln gegen Vorurteile in den Medien aufstellen.

Die IHRC-Umfrage ist mittlerweile nicht die einzige Umfrage, die zur Bekämpfung von Vorurteilen eingeleitet wurde. Englischer Premier Tony Blair hatte zuletzt behauptet, dass alle Menschen verschiedenen Glaubens problemlos ihren Glauben ausleben würden. Aktuelle Umfragen und Studien bewiesen jedoch das Gegenteil davon. Durch harte und strenge Maßnahmen der englischen Polizei -ähnlich wie die Anti-Terror Kampagne in den USA- leben Muslime in England unter schwierigen Umständen. (ab)


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