07.03.2007 Nachrichten>Deutschland
Politiker begrüßen Zusammenschluss der größten islamischen Verbände in Deutschland
SPD-Innenexperte Wiefelspütz: „Gemeinsamer Dachverband ist ein Schritt in die richtige Richtung“

Mehrere Politiker begrüßten die Pläne der vier größten islamischen Organisationen in Deutschland, einen gemeinsamen Dachverband zu gründen. Die „Türkisch-islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib), der Islamrat (IR), der Zentralrat der Muslime (ZMD) und der Verband islamischer Kulturzentren (VIKZ) hatten angekündigt, sich noch in diesem Jahr zu einem Verein zusammenschließen.

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet sagte „Spiegel Online“: „Im Dialog mit den Muslimen ist es nicht immer leicht, die richtigen Ansprechpartner zu finden. In diesem Sinne ist es sehr zu begrüßen, dass die vier größten islamischen Verbände an einem Zusammenschluss arbeiten.“ Das Land Nordrhein-Westfalen werde die islamischen Verbände dabei unterstützen. Der neue Dachverband könnte dann „auf Bundes- und auf Länderebene gegenüber Regierungen und Parlamenten“ auftreten. Auch SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz begrüßte die Pläne eines neuen Dachverbandes. „Eine gemeinsame Interessensvertretung, wie sie in Planung ist, ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte er. (hv)


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