News-Archiv
Mail 2006
29.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Islamrat begrüßt den Vorschlag für
eine Islam-Konferenz
Islamratsvorsitzender: „ Das Angebot von
Bundesinnenminister Schäuble ist ein wichtiger Schritt in die Normalität“
Der
Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya,
begrüßte den Vorschlag von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble
für eine Islam-Konferenz im September, bei der Vertreter von Bund, Ländern
und Gemeinden mit den Vertretern muslimischer Organisationen zusammensitzen
werden. Kizilkaya sagte: „Die Politik hat die Muslime bisher regelrecht
ignoriert. Der Islam wird noch immer als „Auslandsreligion“ behandelt,
dabei ist er längst in Deutschland angekommen. Wir sind deutsche Staatsbürger,
das hat die Politik bisher nicht zu lesen verstanden. Das wird hoffentlich anders.
Es bewegt sich etwas. Und das ist wichtig und richtig.“![]()
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27.05.2006 Nachrichten>International
Bangladesch schiebt 21.000 Muslime nach Burma ab
Bangladesch zwingt 21.000 Muslime in den Verfolgerstaat
Burma zurückzukehren
Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtete,
sollen 21.000 muslimische Rohingya-Flüchtlinge von Bangladesch nach Burma
zurückgeführt werden. „Die Rohingya zählen weltweit zu
den am wenigsten bekannten Flüchtlingsgruppen, obwohl Hunderttausende aus
Burma fliehen mussten“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius. In
Burma werden die Rohingya wegen ihres muslimischen Glaubens und ihrer Abstammung
massiv diskriminiert und verfolgt.![]()
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26.05.2006 Freitagspredigt
Hutba- Solidarität und Brüderlichkeit
im Islam
Verehrte
Brüder und Schwestern,
Allah teala sagt im Koran: „Die Gläubigen sind Brüder“ (Hudschurat 10)
Der Islam verbindet alle gläubigen Frauen und Männer
mit dem Bund des Glaubens. Mit diesem Glaubensbund werden die Muslime, ganz
gleich auf welchem Erdteil sie sich befinden, niemals vergessen, dass sie Brüder
sind. So werden sie ihr Leid, ihre Schmerzen sowie ihr Glück und ihre Freude
miteinander teilen.![]()
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25.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Schäuble plant Islam-Konferenz
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will
ein „Gesellschaftsvertrag“ mit Muslimen schließen
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant einen „
Gesellschaftsvertrag“ mit muslimischen Organisationen in Deutschland.
Der Vertrag soll Vereinbarungen über zentrale Fragestellungen des Zusammenlebens
enthalten. In dem Vertrag soll es unter anderem um die bundesweite Einführung
eines islamischen Religionsunterrichts in deutscher Sprache, der unter staatlicher
Aufsicht durch in Deutschland ausgebildete Lehrer erfolgen soll, und um die
Ausbildung von Imamen zur Beherrschung der deutschen Sprache gehen. ![]()
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25.05.2006 Nachrichten>International
Schweizer Geheimdienst wollte den Leiter des Islamzentrums
in Genf eliminieren
Ein Ex-Spion des Schweizer Inlandgeheimdienstes
sagte, er sei beauftragt worden, dem Leiter des Islamzentrums in Genf, Hani
Ramadan, Beweise für terroristische Aktivitäten zu unterjubeln
Der
Ex-Spion Claude Covassi hat angegeben, vom Inlandgeheimdienst DAP im Jahr 2005
beauftragt worden zu sein, dem Leiter des Islamzentrums in Genf, Hani Ramadan,
Beweise für terroristische Aktivitäten zu unterjubeln. Covassi erklärte
seinen Auftrag: „Ich sollte in die elektronische Datenbank des Islamzentrums
die Namen von Muslimen einfügen, die von Genf aus in den Irak gingen. In
Syrien sollte ich von künftigen Kämpfern verlangen, dass sie eine
Art Testament zuhanden ihrer Familien schrieben. Und das in Form eines Briefs,
in dessen Briefkopf die Adresse des Islamzentrums in Genf stand. Diese Briefe
sollte ich unbemerkt im Büro von Hani Ramadan deponieren.“![]()
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23.05.2006 Nachrichten>International
IHRC kritisiert Einbürgerungstest für muslimische
Einbürgerungsbewerber
Islamic Human Rights Commission (IHRC): „Deutsche
Islampolitik zielt auf die Unterentwicklung der Muslime ab“
„Die meisten Fragen beim baden-württembergischen und
hessischen Einbürgerungstest zielen darauf ab, den Muslim von seiner Religion
zu trennen“, und „die deutsche Islampolitik zielt auf die Unterentwicklung
der Muslime ab“, zu diesen Ergebnissen kam die Londoner Islamische Menschenrechtskommission,
Islamic Human Rights Commission (IHRC), in ihrem Bericht zum baden-württembergischen
und hessischen Einbürgerungstest. ![]()
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23.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Fremdenfeindlicher Angriff auf Berliner Abgeordneten
Berliner Abgeordneter Giyasettin Sayan wurde
von zwei Rechtsextremisten angegriffen und schwer verletzt
Der
Berliner Abgeordnete Giyasettin Sayan wurde zum Opfer eines fremdenfeindlichen
Angriffs. Laut der Polizei beschimpften ihn seine Angreifer mit den Worten „scheiß
Ausländer, scheiß Türke“ und schlugen auf ihn ein. Daraufhin
ergriffen die beiden Männer zwischen 20 und 25 Jahren die Flucht. Sayan
sei anschließend mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht
worden. Berlins Bürgermeister Wowereit verurteilte „diese übelste
Form der Gewalt auf das Schärfste“. Bundestagsvizepräsidentin
Petra Pau, die Sayan bereits im Krankenhaus besuchte, sagte: „Der feige
Überfall beweist einmal mehr, wie unsinnig der Medienstreit über die
Heye-Äußerungen ist.“![]()
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23.05.2006 Nachrichten>Wissenschaft
Aufruf für eine differenziertere Mediendarstellung
Das Institut für Medienforschung startet
eine Unterschriftenaktion gegen diffamierende Medienberichterstattung
Das Institut für Medienverantwortung (IMV) in Erlangen startet
eine Aufrufaktion, um einen „verantwortungsbewussteren Umgang mit Darstellungen“
aus bundes- und europaweiten Medien zu erreichen. Nicht selten käme beispielsweise
der Islam in Verbindung mit Gewaltsymbolen in Verruf. ![]()
Die Basis des Imans: Der Glaube an Allah
Der
Glaube an das Dasein Allah tealas ist die erste Glaubensgrundlage, die ein Muslim
zu verinnerlichen hat. Zwei Glaubensinhalte der “Sechs Glaubenssäulen”
heben sich besonders hervor. Dies sind der Glaube an Allah und der Glaube an
den Jüngsten Tag. In diesem Beitrag wollen wir genauer auf den Glauben
an Allah eingehen. ![]()
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20.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Ausländerbehörde in Bayern
verhindert die Integration einer jungen Asylbewerberin aus Äthiopien
Leiter der Ausländerbehörde: „Wir
werden ihr den weiteren Aufenthalt so unerträglich wie möglich machen.“
Die 19-jährige Asylbewerberin Selam aus Äthiopien, die
Analphabetin war und deshalb seit November 2004 das vom bayerischen Kultusministerium
als staatliche Ergänzungsschule anerkannte Schlau-Projekt („Schulanaloger
Unterricht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“)
besuchte, darf trotz Fortschritte und guter Aussichten auf einen Abschluss nicht
zur Schule gehen. Das zuständige Ausländeramt verbietet ihr den weiteren
Schulbesuch, weil zuviel Integration ihre spätere Abschiebung erschweren
könnte. ![]()
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19.05.2006 Freitagspredigt
Hutba- Die guten Taten
„Wahrlich, die guten Taten tilgen die bösen...“
(11:114) daran erinnert uns unser Herr in unserer heiligen Schrift,
dem Koran. Denn der Koran ist ein Buch, das uns an die guten Taten erinnert
und uns von den schlechten Taten zurückhält.
Unser Glaube schenkt der Menschheit und dem Universum eine Bedeutung. Sie erklärt
uns, uns selbst und sie umfasst und beeinflusst jeden Aspekt unseres Lebens
als Individuen oder als Gemeinschaft. Da der Mensch in der Schöpfung das
vollkommenste Wesen ist, trägt er gewisse Verantwortungen gegenüber
seinen Mitmenschen und seinem Umfeld. Seine wesentlichen Aufgaben liegen darin,
dass er alleine Allah teala anbetet und sein Umfeld mit Fürsorge und Barmherzigkeit
behandelt. ![]()
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19.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Grüne wollen mehr für Integration investieren
Berliner Grünen wollen bezirkliche Ausländerbehörden,
um einen engeren Kontakt mit Migranten aufzubauen
Die
Berliner Grünen fordern mehr Integrationsmaßnahmen. „Ein Integrationsbeauftragter
reicht nicht. Integration muss bei der Senatskanzlei und dem Regierenden Bürgermeister
angesiedelt sein“, sagte Fraktionschef Volker Ratzmann und fügte
hinzu, die große Koalition solle sich ein Beispiel an Stuttgart nehmen,
wo Integration in den Aufgabenbereich des Oberbürgermeisters falle. Ratzmann
glaubt, dass Berlin in Sachen Integrationspolitik eine deutsche Modellstadt
werden könnte. ![]()
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18.05.2006 Nachrichten>International
Rund 15 Millionen Muslime in der Europäischen Union
Zentralinstitut Islam-Archiv Deutschland: „3,3
Prozent der EU-Bevölkerung sind Muslime“
Neueste Zahlen des „Zentralinstituts Islam-Archiv Deutschland“
(ZIAD) zeigen, dass in den 25 EU-Staaten im Jahr 2005 insgesamt 14,86 Millionen
Muslime lebten. Nach den Angaben des ZIAD haben Muslime den größten
Anteil an der Gesamtbevölkerung in einem EU-Staat in Zypern. 200.000 der
770.000 Einwohner dort sind Muslime. ![]()
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18.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Mehrheit der Deutschen glaubt an einen Kampf der
Kulturen zwischen Christentum und Islam
Einer Umfrage des Instituts für Demoskopie
Allensbach nach befürworten 40 Prozent der Deutschen die starke Einschränkung
der Ausübung des islamischen Glaubens in Deutschland
Das Institut für Demoskopie Allensbach kam in seiner jüngsten
Monatsumfrage für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ)
zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Deutschen zwischen Christentum und Islam
einen „Kamp der Kulturen“ sehen. Während 56 Prozent diese Meinung
vertraten, waren 25 Prozent gegenteiliger Auffassung. Im Jahr 2004 betrug das
Verhältnis noch 46 zu 34 Prozent. ![]()
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17.05.2006 Nachrichten>International
Muslime in Großbritannien stark benachteiligt
Laut einer neuen Universitätsstudie sind
Muslime die am meisten benachteiligte Gruppe in Großbritannien
Eine am Montag vorgestellte Universitätsstudie zeigt, dass
Muslime die am stärksten benachteiligte Gruppe in Großbritannien
ist. Keine andere Volksgruppe verzeichne so viele Arbeitslose und wohne derart
konzentriert in den Armenvierteln von Großbritannien wie die Muslime,
warnten die Forscher der Universitäten von Oxford, Warwick, Derby und Birmingham
in ihrer Studie. ![]()
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17.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Schlechte Bildungschancen für Migrantenkinder an
deutschen Schulen
Nach einer Sonderauswertung der internationalen
PISA-Studie sind die Bildungschancen für Migrantenkinder an deutschen Schulen
schlechter als in anderen Ländern
Nach
einer Sonderauswertung der internationalen PISA-Studie aus dem Jahr 2003, die
kürzlich in Berlin vorgestellt wurde, sind die Bildungschancen für
Migrantenkinder an deutschen Schulen schlechter als in anderen Ländern.
Deutschland gehört somit zu den Staaten, in denen die Leistungsunterschiede
zwischen Schülern mit Migrationshintergrund und den einheimischen Schülern
am stärksten ausgeprägt sind. Für die Sonderauswertung wurden
die Erfolgschancen von Migrantenkindern in 17 Ländern verglichen. ![]()
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16.05.2006 Nachrichten>International
Rat der Religionen gegründet
Juden, Christen und Muslime in der Schweiz haben
einen Rat der Religionen gegründet
Juden, Christen und Muslime in der Schweiz haben einen Rat der
Religionen gegründet, der auch dem Bund als Ansprechpartner dienen soll.
Der Präsident des Rates der Schweizerischen evangelischen Kirchen (SEK),
Thomas Wipf, sagte: „Der religiöse Frieden in der Schweiz ist zwar
nicht gefährdet, die religiöse Landkarte jedoch hat sich verändert.
Das gilt auch für das Religionsverständnis in der Gesellschaft.“![]()
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16.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Demografie-Experte warnt vor Verschleierung der
Berliner Bevölkerungsentwicklung
Im Jahr 2026 soll jedes zweite Kind in Berlin
einen Migrationshintergrund haben
Eine
neue Expertise, die im Jahr 2005 im Auftrag der Bundesregierung angefertigt
wurde, hat die Prognose aufgestellt, dass in 20 Jahren jeder zweite Schüler
in Berlin einen Migrationshintergrund haben wird. Zurzeit stammt jeder vierte
Schüler in Berlin aus einer Einwanderer-Familie. Die Expertise beschäftigt
sich mit der Geburtenentwicklung bei Deutschen und Ausländern in Berlin
zwischen 1992 und 2002. Dabei wurde nicht nur auf die Staatsangehörigkeit
der Kinder geachtet, sondern auch auf die der Mütter und Väter. ![]()
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13.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Professor lehnt Studentin ab, weil sie aus Syrien
stammt
Ein Professor der Technischen Universität
Dresden hat eine Studentin als Doktorandin zurückgewiesen, weil sie aus
Syrien kommt
Als Rola Ibrahim, eine Wirtschaftsstudentin aus Syrien, Professor
Hermann Locarek-Junge an der Technischen Universität Dresden nach einem
Weiterbildungsplatz zur Promotion im Arbeitsgebiet Finanzwirtschaft fragte,
wies dieser sie zurück mit der Begründung, sie komme Syrien, einem
Land, dass eine feindselige Haltung gegenüber westlichen Ländern und
Institutionen habe und den internationalen Terrorismus unterstütze. Er
lehne daher jegliche Unterstützung syrischer Staatsbürger derzeit
strikt ab. ![]()
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12.05.2006 Freitagspredigt
Hutba- Der ideale Muslim
Verehrte Muslime!
Unsere
heilige Schrift, der Koran und die Überlieferungen unseres geliebten Propheten
(saw) sind die zwei wichtigsten Quellen des Islam. Die Aussagen und Handlungen
unseres Propheten (saw) sind sozusagen die Erörterung des Koran. In unserer
heutigen Hutba werden wir versuchen, ohne die Hilfe eines Korankommentars anhand
klarer und eindeutiger Koranverse die Eigenschaften eines idealen Muslims vorzustellen.
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11.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Stoiber verlangt Integrationsverpflichtung
für Ausländer
Stoiber: „Bei der Zuwanderungspolitik
müssen deutsche Interessen im Vordergrund stehen“
Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber forderte die SPD
dazu auf, seine Pläne über die Zuwanderungspolitik zu unterstützen.
Stoiber wolle Ausländer, die nicht an Integrationskursen teilnehmen, mit
Sanktionen belegen. „Wer nicht bereit ist, sich zu integrieren und Sozialhilfe
bekommt, dem müssen auch Leistungen gekürzt werden“, sagte Stoiber.
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Wiefelspütz, lehnte
Stoibers Forderungen ab. ![]()
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11.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Höhere Studiengebühren für Studenten
aus Nicht-EU-Ländern
Nach den Plänen der hessischen CDU sollen
Studenten aus Nicht-EU-Ländern künftig 1500 Euro statt 500 pro Semester
zahlen
Das
Kabinett in Hessen hat beschlossen, vom Wintersemester 2007/08 an allgemeine
Studiengebühren von 500 Euro pro Semester an den hessischen Hochschulen
einzuführen. Die Hochschulen können jedoch von Studenten aus Nicht-EU-Ländern
bis zu 1500 Euro Studiengebühren fordern. Studenten aus EU-Ländern
und Ländern, mit denen ein Hochschul-Abkommen besteht, das gegenseitige
Abgabenfreiheit garantiert, müssen nur 500 Euro zahlen. ![]()
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09.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Bundesverfassungsschutzpräsident: „Die
Handlungsgrundlage von Milli Görüs ist der Koran.“
Der Präsident des Bundesamtes für
Verfassungsschutz, Heinz Fromm, prangert die IGMG an
Auf der Ausstellung „Die missbrauchte Religion – Islamisten
in Deutschland“ in Berlin beantwortete der Präsident des Bundesverfassungsschutzes,
Heinz Fromm, die Fragen der türkischen Tageszeitung Milliyet. Fromm meinte,
dass die Mehrheit der Muslime Achtung vor dem Grundgesetz hätten, vermeintlich
„radikale“ Organisationen wie die Milli Görüs jedoch unter
Beobachtung stünden. Grund für die Beobachtung der IGMG sei, dass
ihre Handlungsgrundlage der Koran sei. ![]()
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07.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Regeln für Einbürgerung werden verschärft
Die Landesinnenminister haben beschlossen, dass
Einbürgerungsbewerber künftig Sprachtests und Einbürgerungskurse
absolvieren müssen
Die
Landesinnenminister haben auf ihrer Konferenz bundeseinheitliche Standards mit
höheren Hürden für die Einbürgerung beschlossen. Demnach
müssen Einbürgerungsbewerber künftig Sprachtests und Einbürgerungskurse
absolvieren. Die SPD-Länder wollten auf keinen Fall Wissenstests oder Gesprächsleitfäden.
Nun heißt es aber: Es wird Tests geben, die aber nicht Tests heißen
dürfen. „Der Begriff Test ist schwierig“, sagte Berlins Innensenator
Ehrhart Körting (SPD). ![]()
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07.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Zypries will Schuluniform einführen
Die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries
will Schuluniform einführen, um religiöse und soziale Diskriminierung
zu
verhindern
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat sich für die
Einführung einheitlicher Schulkleidung ausgesprochen. Dadurch würden
soziale und religiöse Diskriminierung verhindert, so die SPD-Ministerin,
die glaubt, dass dies eine einfache Lösung zur Konfliktvermeidung ist.
Zypries sagte: „Damit beseitigen wir nicht nur die Burkas, sondern auch
Probleme, die sich durch soziale Unterschiede ergeben.“![]()
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06.05.2006 Nachrichten>Deutschland
SPD und Union einig über Antidiskriminierungsgesetz
Die SPD hat ihre Forderungen, im Zivilrecht
auch die Diskriminierung wegen Alter, Behinderung, sexueller Identität,
Religion und Weltanschauung zu verbieten, durchgesetzt
Der
Koalitionsausschuss von Union und SPD hat sich beim Antidiskriminierungsgesetz
geeinigt. Dabei ist es der SPD gelungen, den Geltungsbereich des Zivilrechts
mehr auszuweiten, als von der EU vorgesehen. Währen die EU im Arbeitsrecht
die Benachteiligung wegen Alter, Behinderung, sexueller Identität, Religion
und Weltanschauung untersagt, verbietet sie im Zivilrecht nur die Diskriminierung
wegen Rasse, ethnischer Herkunft und Geschlecht. ![]()
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05.05.2006 Freitagspredigt
Hutba- Die Gläubigen sind Brüder
Verehrte Brüder und Schwestern!
Im Islam sind die wesentlichen Prinzipien für ein glückliches
Leben im Diesseits und Jenseits von unserem Schöpfer festgelegt. Einer
dieser Grundsätze ist die Brüderlichkeit zwischen den Gläubigen.
Dieser Grundsatz ist im Koran mit dem Vers „Die Gläubigen
sind Brüder“ in der Sura Al-Hudschurat festgelegt. ![]()
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05.05.2006 Nachrichten>International
US-Senator will Irak spalten
US-Senator Joseph Biden: „Irak soll in
drei autonome Regionen für Kurden, Schiiten und Sunniten aufgeteilt werden“
Der
demokratische US-Senator Joseph Biden forderte die Aufteilung des Iraks in drei
autonome Regionen für Kurden, Schiiten und Sunniten. Biden ist seit Jahren
führendes Mitglied im Außenausschuss des US-Senats und war bereits
mehrmals im Irak. Er hat außenpolitisch sehr viel Einfluss und werde möglicherweise
für die nächsten Präsidentenwahlen im Jahr 2008 kandidieren.
In einem Gastkommentar von Biden in der „New York Times“ heißt
es: „Es wird immer klarer, dass Präsident Bush keine Strategie für
einen Sieg im Irak hat. Er hofft vielmehr, dass er eine Niederlage vermeiden
und das Problem seinem Nachfolger überlassen kann. Derweil wächst
die Frustration der Amerikaner derart stark, dass am Ende womöglich sogar
der Kongress einen schnellen Rückzug anordnen könnte – auch
auf das Risiko hin, dass ein Bürgerkrieg ausbricht, der sich später
zu einem regionalen Krieg ausweitet.“![]()
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03.05.2006 Nachrichten>Deutschland
Distanz zu Ausländern wächst
Immer mehr Deutsche sehen Ausländer als
„Gefahr der Überfremdung“
Nach einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen bei 1194 Bundesbürgern,
distanzieren sich immer mehr Deutsche von ausländischen Mitbürgern.
So sehen heute 54 Prozent der Deutschen in den ausländischen Mitbürgern
eine „Gefahr der Überfremdung“. Vor fünf Jahren waren
es noch 33 Prozent gewesen. ![]()
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02.05.2006 |Nachrichten>Deutschland
Islamrat warnt vor Gesinnungstests für muslimische
Einbürgerungsbewerber
Kizilkaya: „Innenminister sollen einem
Gesinnungstest für muslimische Einbürgerungsbewerber eine Absage erteilen“
Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland forderte,
dass künftig auf eine „Politik der Ausgrenzung“ gegenüber
Muslimen verzichtet wird. Andernfalls drohe unter anderem auch eine Senkung
der Hemmschwelle bei Rechtsextremen für fremdenfeindliche Taten. Aus diesem
Grund erhofft sich der Islamratsvorsitzende Ali Kizilkaya von der bevorstehenden
Innenministerkonferenz ein positives Signal in der Integrationspolitik. ![]()
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02.05.2006 |Nachrichten>Deutschland
Unionsländer legen einheitliches Einbürgerungskonzept
vor
Die unionsgeführten Länder haben sich
auf ein einheitliches Einbürgerungskonzept geeinigt
Die
unionsgeführten Länder haben sich auf ein einheitliches Einbürgerungsverfahren
geeinigt. Demnach soll es einen Eid für neue Bürger geben und möglichst
von externen Instituten erstellte Fragebögen. Das Konzept werde auf der
Innenministerkonferenz am 4. bis 5. Mai in Garmisch-Partenkirchen vorgelegt,
hieß es. Das Konzept sehe vor, dass Einbürgerungsbewerber künftig
einen Wissens- und Wertetest über ein staatsbürgerliches Grundwissen
und über die fundamentalen Werte der deutschen Verfassung ablegen. ![]()
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01.05.2006 |Nachrichten>International
OSZE kritisiert Einbürgerungstest für
Muslime
OSZE-Botschafter kritisierte bei seinem Deutschlandbesuch
den Umgang mit Muslimen in Deutschland
Der OSZE-Beauftragte für die Bekämpfung von Intoleranz
und Diskriminierung von Muslimen, Ömür Orhun, hat in seinem Deutschlandbesuch
den baden-württembergischen Einbürgerungsleitfaden kritisiert. Auch
sagte Orhun, er habe seinen geplanten Deutschlandbesuch vorgezogen, weil in
Deutschland auf die Kritik der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit
in Europa (OSZE) an dem umstrittenen Einbürgerungstest nicht ausreichend
gehört wurde. ![]()
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01.05.2006 |Nachrichten>Deutschland
Schulbücher verstärken Unterschiede von
Migranten
Bayerische und hessische Schulbücher verstärkten
die Unterschiede von Migranten anstatt die Integration zu fördern
Die
Darstellung von Migranten in bayerischen und hessischen Schulbüchern verstärkt
die Unterschiede anstatt die Integration zu fördern. Zu diesem Ergebnis
kommt die Studie „Bilder von Fremden“ der Universität Frankfurt
am Main. Viele Schulbücher würden seit zwei Jahrzehnten die Migranten
als Problemfälle darstellen. Migrantenkinder würden dadurch negativ
beeinflusst, weil sie nicht als „ Schulnormalität“ akzeptiert
würden, sagte der Erziehungswissenschaftler Thomas Höhne. Zudem werde
Deutschland in den Büchern nicht als Einwanderungsland definiert. „Migranten
wird durch die Form ihrer Darstellung die Integration buchstäblich verweigert,
weil sie ständig als Fremde vorgeführt werden“, sagte Höhne.
Dies sei vor allem in bayerischen Schulbüchern der Fall.