Samstag 24. Mai 2008
Haniyya: Wir sind bereit alles zu tun, um die Besatzer aufzuhalten

Der palästinensische Regierungschef Ismail Haniyya gab bekannt, dass man bereit sei, alle Schritte zu unterstützen, um den Angriffen der Besatzer und der Belagerung des Gazastreifens ein Ende zu bereiten.
Ismail Haniyya sagte anlässlich des 60. Jahrestages des „Großen Unglücks“ (Gründung Israels) folgendes: „Im Falle, dass die Besatzer den Waffenstillstand ablehnen, fordern wir unsere ägyptischen Brüder auf, den Grenzübergang zu öffnen und die Besatzung zu beenden.“ Weiterhin sagte er: „Viele Delegationen aus Europa haben den Gazastreifen und auch den Grenzübergang Rafah besucht und den Verantwortlichen in der Europäischen Union davon berichtet. In diesen Berichten heißt es, dass der Grenzübergang nun zur Verfügung steht.“
Regierungschef Haniyya erklärte, dass sich im Falle einer positiven Antwort die palästinensische Gruppe, die den israelischen Soldaten Gilad Shalit gefangen hält, bereit erklärt hat, diesen freizulassen, wenn im Gegenzug palästinensische Gefangene freigelassen werden. Haniyya rief die Außenminister der Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga auf, die Palästinenser-Frage ernst zu nehmen, sich für die Interessen Palästinas einzusetzen, wie dies im Falle des Libanons geschehen sei, und alle Schritte zu unternehmen, um das Ende der Besatzung herbeizuführen.
Ebenso forderte Ismail Haniyya die gesamte islamische Welt dazu auf, sich für die sofortige Aufhebung der Besatzung, die das Leben in Palästina unmöglich macht, einzusetzen. Haniyya kritisierte auch die Rede des US-Präsidenten Bush vor dem israelischen Parlament: „Die Rede zeigt seine offene Feindschaft gegenüber dem hiesigen Volk.“
Indes wurden viele palästinensische Protestanten, unter ihnen auch Frauen und Kinder, die sich anlässlich des 60. Jahrestages des „Großen Unglücks“ bei Beyt Hanun zusammengefunden hatten, durch israelische Soldaten verletzt. Die palästinensischen Protestanten wehrten sich gegen die schwerbewaffneten israelischen Soldaten, indem sie sie mit Steinen bewarfen. (am)
Sonntag 18. Mai 2008
Bundepolizei sammelt Daten von Türken

Bundespolizei registriert Türken, die von den Flughäfen Istanbuls nach Deutschland fliegen, noch bevor diese den Flug antreten.
Die Bundespolizei weitete ihre seit dem 1. April praktizierte Registrierung der Personaldaten von Türken, die von Istanbul aus nach Frankfurt fliegen, aus. Ab dem 1. Mai sollen nun auch die Personaldaten von türkischen Reisenden, die ihren Flug vom Sabiha Gökçen Flughafen aus antreten, am Schalter registriert und direkt der Bundespolizei übermittel werden. Auf diese Weise hat die Bundespolizei die Möglichkeit, die Reisenden noch vor der Ankunft in Deutschland zu kontrollieren. Diese Praxis gilt momentan nur für Türken und Pakistaner. (am)
Mittwoch 14. Mai 2008
OIC bemüht sich stärker im Kampf gegen Islamophobie

Ekmeleddin Ihsanoglu: Die OIC hat bedeutende Projekte zur Bekämpfung der Islamophobie gestartet.
Ekmeleddin Ihsanoglu, der über die Arbeit der Organisation der Islamischen Konferenz berichtete, gab bekannt, dass die OIC ein Zentrum zur Beobachtung der islamophober Aktivitäten eingerichtet habe. Ihsanoglu, der auf die führende Rolle der OIC bei den ausgeglichenen Reaktionen auf die dänischen Karikaturen hinwies, sagte: „In Zusammenarbeit mit führenden Politikern und zivilen Organisationen haben wir erstmals einen Bericht zur Islamophobie veröffentlicht, der sehr positiv aufgenommen wurde, auch, wenn es Gegenstimmen gab.“
Die Arbeit der OIC ziele darauf ab, den Vorurteilen und Ängsten gegenüber dem Islam entgegenzuwirken, wobei es sowohl Befürworter als auch Gegner dieser Bemühungen gibt. Der veröffentlichte Bericht habe vor allem Gegenstimmen in den USA und Europa gefunden. „Der Bericht hat begonnen, seine Wirkung zu entfalten. Auch unsere Reaktionen auf die Karikaturen in Dänemark und den Film „Fitna“ haben zufriedenstellende Ergebnisse erzielt“, so Ihsanoglu.
Der Generalsekretär der OIC wies darauf hin, dass die OIC ausschlaggebend bei Beschlüssen der UN-Vollversammlung in Genf mitgewirkt habe. Nachdem sie die asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten für sich gewonnen hatte, stand die Gruppe der europäischen Staaten allein da. Zwecks Beobachtung und Berichterstattung von Fällen der Hetze gegen Religionen und von dem Schüren von Ängsten wurde eine eigene Stelle eingerichtet. Die OIC werde nun von der Weltöffentlichkeit und insbesondere der EU ernstgenommen. Ekmeleddin Ihsanoglu ist der Meinung, dass die US-Verantwortlichen bemüht sind, die negativen Folgen der Anschläge vom 11. September zu beseitigen. Der Besuch des US-Präsidenten Bush in einer Moschee in Washington könne als Beleg dafür angesehen werden, da ein solcher zuletzt vor 50 Jahren stattfand. Ihsanoglu ist ebenso der Meinung, dass die USA eine Zusammenarbeit mit der OIC wünschen.
Nach den UN ist die OIC die einflussreichste internationale Organisation
Der OIC-Generalsekretär betonte, dass die OIC nach den UN die einflussreichste internationale Organisation sei. Nicht nur die täglich zunehmende Arbeit der OIC, sondern auch der zunehmende Wunsch der Mitgliedsstaaten, einen einflussreicheren Platz innerhalb der Organisation zu erhalten, sei als Zeichen für diese Tatsache zu bewerten. „Innerhalb einer Frist von zehn Jahren, die wir uns gesetzt haben, ist die Änderung der Satzung eines der vorrangigsten Ziele gewesen. Dabei ist diese Angelegenheit, die als Tabuthema galt, nicht mal von den Reformwilligsten geäußert worden. Als ich zum Generalsekretär gewählt wurde, haben wir die Änderung auf dem Gipfel im Jahre 2005 in Mekka beschlossen und in zwei Jahren umgesetzt“, sagte Ekmeleddin Ihsanoglu. Auch, was die Bemühungen gegen die Konfikte zwischen verschiedenen muslimischen Rechtsschulen betrifft, sei – gemäß den Beschlüssen des Gipfels in Mekka – die Gleichstellung von acht Rechtsschulen erfolgt.
„Der Wunsch nach einem muslimischen Handelsraum hat mehr Nachteile als Vorteile“
Der von manchen Politikern geäußerte Wunsch nach einem muslimischen Handelsraum ist laut Ekmeleddin Ihsanoglu derzeit unpassend und gehört zu den Slogans, die mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringen: „Diese Äußerungen schaden der muslimischen Solidarität mehr als alles andere. Denn auf einen Schlag entsteht eine feindliche Atmosphäre. Hinter jeder Beziehung, die eingegangen wird, vermutet man schlechte Absichten. Von solchen Dingen müssen wir uns fernhalten. Was die wirtschaftliche, industrielle oder finanzielle Zusammenarbeit angeht, gibt es viele andere Möglichkeiten.“ Als Beispiel machte der OIC-Generalsekretär auf den Anbau von Baumwolle in Staaten wie Senegal, Guinea, Mali, Burkina Faso oder den Tschad, geeignete Äcker und Wasserquellen im Sudan und die Erfahrungen, die Staaten wie die Türkei in der Textilverarbeitung besitzen, aufmerksam und fuhr wie folgt fort: „Die OIC besitzt sowohl die dafür notwendige Technologie als auch das Kapital. Mit der Islamischen Entwicklungsbank und diversen Fonds haben wir bereits mit den nötigen Arbeiten begonnen, wobei zuerst Standards festgesetzt werden. In ähnlicher Weise werden wir den Gemüse- und Getreideanbau fördern. In Afrika verrotten das Obst und das Gemüse, da es nicht rechtzeitig verkauft werden kann. Deshalb muss das Obst und Gemüse zu Konserven verarbeitet werden. Aktuell wird das weltweite Problem der Nahrungsmittelknappheit diskutiert. In dieser Hinsicht hat die islamische Welt vielfältige Möglichkeiten.“ (am)
Mittwoch 14. Mai 2008
Türkei als Brücke zwischen Westen und islamischer Welt

Auf Einladung des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül ist die britische Königin Elizabeth II. am Dienstag zu ihrem ersten Staatsbeuch seit 37 Jahren in Ankara eingetroffen. Die Königin sicherte ihre Unterstützung bei der türkischen Bewerbung um eine EU-Mitgliedschaft zu.
„Das Hauptziel des Besuchs ist die Unterstützung der vollständigen EU Mitgliedschaft der Türkei“, sagte der britische Botschafter in Ankara. Die Queen würdigte bei einem Staatsbankett zudem die Rolle der Türkei als Brücke zwischen dem Westen und der islamische Welt. (sa)
Dienstag 13. Mai 2008
Hassprediger bestimmen den Wahlkampf der Republikaner

Ein einflussreicher Hassprediger in den Vereinigten Staaten beschreibt die Vernichtung des Islams als eine „göttliche Mission” Amerikas. Die „geschichtliche Auseinandersetzung mit dem Islam” zeige, dass „Amerika unter anderem gegründet wurde, um diese falsche Religion zu zerstören“. Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain bezeichnete den Pastor der World Harvest Church in Ohio, Rod Parsley, indessen als einen spirituellen Führer und eine moralische sowie religiöse Orientierungshilfe.
In einem am Donnerstag bekannt gewordenen Video, das derzeit in der amerikanischen Blogsphäre scharf kritisiert wird, diffamiert Parsley mit harten Tönen gegenüber dem Islam die Muslime. Sein militantes Auftreten gegenüber der islamischen Welt ist jedoch seit längerem bekannt.
In seinem im Jahre 2005 erschienenen Buch „Silent no more“ trägt ein Kapitel den Titel „Islam: Die Täuschung Allahs“. Der „humanistische Pressedienst“ zitiert aus dem Buch des radikalen Parsley wie folgt:
„Ich kann nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist, die wahre Natur des Islam zu verstehen, dass wir begreifen was er wirklich ist. Vielmehr werde ich ihnen folgendes verkünden: Ich denke nicht, dass unser Land seine göttliche Bestimmung wahrhaftig erfüllen kann, bis wir nicht unseren historischen Konflikt mit dem Islam verstanden haben. Ich weiß, dass diese Behauptung sich extrem anhört, aber ich schrecke nicht vor ihrer Schlussfolgerung zurück. Fakt ist, dass Amerika mit der Intention gegründet wurde, den Niedergang dieser falschen Religion zu sehen und ich glaube, dass der 11. September ein generationsübergreifender Ruf zu den Waffen war, den wir nicht länger ignorieren können. […] Vielleicht verlieren wir diesen Kampf bereits. Wenn ich die Welt betrachte, stelle ich fest, dass der Islam für mehr Schmerz, mehr Blutvergießen und mehr Zerstörung verantwortlich ist, als jede andere derzeitige Macht auf Erden."
Einer von Christoph Kolumbus' Träumen, sei der Sieg gegen den Islam, so Parsley. „Kolumbus träumte davon, den Islam zu besiegen, indem er die europäischen Armeen vom Reichtum der Neuen Welt profitieren ließ. Dieser Traum war einer der Gründe für den Aufstieg Amerikas.“
Die Terroristen sieht er nicht als Extremisten innerhalb des Islams an, sondern als “mainstream believers”. „Es gibt natürlich einige, die sagen, dass die von mir erwähnte Gewalt nur die Ausnahme und nicht die Regel darstellt. Ich bin anderer Ansicht. Dem entgegne ich mit Respekt, dass stattdessen die Extremisten die breite Masse der Gläubigen darstellen, die dem Herzen des Islam entstammen.“
Der Hassprediger Parsley bezeichnet in seinem Buch ferner Allah teala als einen dämonischen Geist. Der Propheten Muhammad (saw) habe eine Offenbarung von Dämonen empfangen, nicht vom wahren Gott.
McCain hat sich noch nicht distanziert
Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain bezeichnete den Pastor der World Harvest Church in Ohio indessen als einen spirituellen Führer und eine moralische sowie religiöse Orientierungshilfe. Von dem am Donnerstag bekannt gewordenen Video hat sich McCain noch nicht distanziert. Angesichts der Veröffentlichungen Parsleys zum Islam, dürften McCain die Auffassungen des Hasspredigers auch bekannt sein.
In Anbetracht der Größe der World Harvest Church mit ca. 12.000 Mitgliedern wird die Distanzierung McCains auch nicht erwartet. Parsley gehört zudem der Führungsebene der mächtigen Lobbygruppe Christians United for Israel (CUFI) an. Wie der Gründer der CUFI, Pastor John Hagee, vertritt Parsley eine Weltsicht, in der die Christen im Auftrag Gottes einen Heiligen Krieg führen. Auch Hagee hatte Ende Februar diesen Jahres seine Unterstützung für McCain geäußert.
Experten sehen die wiederholte Äußerung von John McCain, der militante Islam sei die größte Herausforderung der Vereinigten Staaten, vor diesem Hintergrund und befürchten die Fortführung der kriegerischen Politik der Bush-Regierung. (sa)
Donnerstag 01. Mai 2008
Ausschluss oder Koexistenz?

Wissenschaftler diskutierten in Yale über die Vereinbarkeit von Islam und moderner Wissenschaft.
Am 12. April veranstaltete die Critical Islamic Reflections Group (CIR) der Yale Universität die siebte ihrer alljährlichen Konferenzen in New Haven (Connecticut, USA). Nachdem die bisherigen Tagungen ihren Schwerpunkt auf den Islam im US-amerikanischen Kontext gesetzt hatten, wurde nun unter dem Titel „Islamisches Denken und Moderne Wissenschaft“ debattiert. Wissenschaftler aus allen Teilen der Welt waren zusammengetroffen, um in mehreren Sitzungen folgender Frage nachzugehen: Kann religiöses Denken im Islam koexistieren mit der modernen Auffassung von Wissenschaft und Technologie?
Während die Weltöffentlichkeit sich weiterhin über den sogenannten „Kampf der Kulturen“ streite, so die Veranstalter, wolle man hier stattdessen einen wesentlich älteren Streit wieder aufgreifen, nämlich den zwischen Wissenschaft und Religion. Somit setzten die Teilnehmer der Konferenz eine jahrhundertealte Tradition fort, die es zwar in unterschiedlichen Ausprägungen, aber doch ausnahmslos in allen Religionen gegeben habe.
Gleich zu Beginn wurde eine provokante These formuliert: Moderne Wissenschaft, so, wie sie heute verstanden wird, sei nicht nur inkompatibel mit dem Islam, sondern stehe im völligen Gegensatz zu ihm. Schon allein das Selbstverständnis der modernen Wissenschaft, die einzig gültige Form der Erkenntnisgewinnung zu sein, drücke dies aus. Dieser Absolutheitsanspruch schließe alle anderen (nicht-empirischen) Formen des Wissens prinzipiell aus. Aus diesem Grund (neben vielen anderen) sei es zudem höchst problematisch, religiöse Quellen im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnisse zu interpretieren. Dass heute gerade diese Lesart unter Muslimen weit verbreitet ist, führten einige der Teilnehmer auf den Druck von außen zurück. Man fordere den Islam zunehmend auf, sich dem Zeitgeist unterzuordnen.
Nichtsdestotrotz sei eine Annäherung von Islam und moderner Wissenschaft durchaus denkbar, solange man deren jeweils unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit nicht aus den Augen verliere. Für eine solche Annäherung sprach sich auch der muslimische Denker Muhammad Iqbal (1877-1938) aus, dem in der Konferenz ein ganzer Vortrag gewidmet wurde. Moderne Wissenschaft, so Iqbal in seinem Hauptwerk „Die Wiederbelebung des religiösen Denkens im Islam“, sei reduktionistisch und erfasse die Realität daher nur bruchstückartig. Religion wiederum bringe diese Bruchstücke in einen Gesamtzusammenhang und erlaube somit als einzige ein ganzheitliches Verständnis von Wirklichkeit. Im Gegensatz zur provokanten Einstiegsthese stand also nun die Behauptung im Raum, dass Religion und moderne Wissenschaft sich nicht ausschlössen, sondern gegenseitig ergänzten.
Nach den spezielleren Referaten, in denen es unter anderem um das Verhältnis des Islams zu einzelnen Wissenschaftsdisziplinen ging, wurde eine Frage erörtert, die gegenwärtig Naturwissenschaftler, Philosophen und Theologen gleichermaßen beschäftigt: Hat der Mensch einen freien Willen? Im dazu vorgetragenen Referat hieß es, dass die Religionen und demzufolge auch der Islam ihr gesamtes Welt- und Menschenbild auf der Bejahung dieser Frage stützten. Die Neurowissenschaften schickten sich aber nun an, dieses Bild nachhaltig zu erschüttern. Sämtliche Entscheidungen und Emotionen des Menschen seien, so die Behauptung der modernen Hirnforschung, auf neuronale Prozesse zurückführbar. Der freie Wille sei demnach nichts als Illusion.
Angemerkt wurde im Vortrag zunächst, dass diese Diskussion weder der Wissenschaft, noch dem Islam fremd sei. Vielmehr ziehe sie sich wie ein roter Faden durch die gesamte islamische Ideengeschichte. Gelehrte wie Ibn Ruschd (1126-1198), Al-Ghazali (1058-1111), Rumi (1207-1273), Iqbal (1877-1938) und viele andere hätten sich ausgiebig mit dem Problem des freien Willens beschäftigt. Die hierzu unterschiedlichen Positionen wurden zusammenfassend dargestellt. Abschließend wurde mit Verweis auf die vorangegangenen Konferenzbeiträge bekräftigt, dass die Wissenschaft zwar Mechanismen von Entscheidungsprozessen erklären, jedoch keine Aussage über den metaphysischen Wert des freien Willens treffen könne. (as)
Donnerstag 01. Mai 2008
Türkeiurlauber werden dieses Jahr durch die Grenze Hamzabeyli eingelassen

Das türkische Zollamt teilte mit, dass türkische Staatsangehörige, die durch den Landweg in die Türkei einreisen, durch die Zollgrenze Hamzabeyli eingelassen werden. Bislang gelangten sie durch die Zollgrenze Kapikule ins Land.
Laut Mitteilungen werden die Türkeiurlauber dieses Jahr durch eine andere Zollgrenze ins Land eingelassen, da die Bauarbeiten an der Zollgrenze Kapikule anhalten, durch die bislang Heimatreisende in die Türkei einreisten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2008 andauern. Die Zollgrenze Hamzabeyli ist ungefähr 40 km nordöstlich von der Zollgrenze Kapikule entfernt. (ab)