News-Archiv
Oktober 2005



30.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Kopftuchverbot schränkt Freiheitsrechte von Muslimen ein

bildMit scharfen Worten kritisierte der Islamratvorsitzende, Ali Kizilkaya, das geplante Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen in Nordrhein-Westfalen. Die Freiheitsrechte von Muslimen dürften nicht eingeschränkt werden, mahnte er und fügte hinzu: „Wenn muslimische Kultur verboten wird, dann ist das keine Perspektive, die von Hoffnung für die Zukunft getragen wird.“

Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP haben am Dienstag in Düsseldorf einem entsprechenden Entwurf zur Änderung des Schulgesetzes zugestimmt. weiter


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28.10.2005 | Freitagspredigt
k Hutba – Lailat-ul Qadr - Die Nacht der Bestimmung

Verehrte Muslime,

bildUnser Herr, der uns vom Nichts erschaffen hat und jedem Lebewesen seine Nahrung gewährt, hat eine einzige Nacht unter allen Nächten heilig gesprochen. Diese Nacht ist die „Lailat-ul Qadr“, die Nacht der Bestimmung. Es gibt verschiedene Überlieferungen, wo es heißt, dass sich diese Nacht in den letzten 10 Tagen des gesegneten Monats Ramadan birgt, aber in einigen anderen verstärkten Aussagen des Propheten heißt es wiederum, dass es am 27. des Ramadans ist. Deshalb hat unser Prophet uns empfohlen, dass wir die letzten 10 Tage besonders gut wahrnehmen und sie mit aufrichtigen Gebeten verbringen. Er hat diese Empfehlung mit folgendem Hadis zum Ausdruck gebracht: „Wer in Lailat-ul Qadr aus reinem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn betet, dem werden alle seine vergangenen Sünden vergeben.” (Bukhari) weiter


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28.10.2005 Nachrichten>International
k US-Vizepräsident will Folter erlauben
US-Vizepräsident Cheney forderte eine Sondergenehmigung für die CIA, um Häftlinge in US-Gewahrsam foltern zu dürfen

bildTrotz internationaler Kritik seit dem Folterskandal im Abu Ghoreib-Gefängnis im Irak vor eineinhalb Jahren forderte US-Vizepräsident Richard Cheney jetzt, dass die CIA eine Sondergenehmigung zum Foltern erhalten soll. Dies sei notwendig für die nationale Sicherheit der USA und für den von Präsident George W. Bush ausgerufenen Anti-Terror-Krieg, meinte Cheney.

Somit soll die CIA von dem neuen Anti-Folter-Gesetz, das derzeit im US-Senat liegt und die entwürdigende, grausame und unmenschliche Behandlung von Häftlingen in US-Gewahrsam generell verbieten will, ausgenommen werden. weiter


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27.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Weiterhin verdachtsunabhängige Kontrollen in Umgebung von Moscheen bildund islamischen Kultureinrichtungen
Niedersächsische Polizei hat bisher 14 000 Personen kontrolliert

Die niedersächsische Polizei führt weiterhin ihre verdachtsunabhängigen Kontrollen zur Terrorbekämpfung durch. Bisher wurden rund 14 000 Personen sowie 6000 Fahrzeuge überprüft. Seit 2003 wurden elf landesweite Kontrollen durchgeführt, berichtete Innenminister Uwe Schünemann. Außerdem habe es auch eine Vielzahl von dezentralen Kontrollen gegeben, hieß es. weiter


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27.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Neuer Bundestagspräsident fordert Diskussion um „deutsche Leitkultur“
CDU-Politiker wollen wieder über „deutsche Leitkultur” diskutieren

bildDer neue deutsche Bundestagspräsident Norbert Lammert will die Debatte über die deutsche Leitkultur neu entfachen. Die von Friedrich Merz (CDU) im Jahre 2000 erwähnte Diskussion um die „deutsche Leitkultur“ sei sehr kurz gewesen und voreilig abgebrochen worden. „Wir müssen diese Debatte wieder aufgreifen und weiterführen“, sagte Lammert.

Weiterhin sagte der neue Bundestagspräsident: „Ich halte die damalige sehr kurze und voreilig abgebrochene Debatte zum Thema Leitkultur für eine der spannendsten Phasen unter dem Gesichtspunkt einer Beleuchtung der geistigen Verfassung der Nation.” weiter


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26.10.2005 Nachrichten>Deutschland
k Neues Konzept zur Integration von Ausländern
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Berliner Senat will die Integration von Zuwanderern und Ausländern stärker fördern als bisher

Der Berliner Senat hat beschlossen, mit einem neuen Integrationskonzept unter dem Titel „Vielfalt fördern - Zusammenhalt stärken“, die Integration von Ausländern und Zuwanderern stärker zu fördern als bisher.

In Berlin leben 600 000 Zuwanderer. 451 000 davon sind Ausländer. Unter den Ausländern bilden Türken (119 000) die größte ausländische Gruppe. Den Türken folgen Zuwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien (51 000) und aus dem Polen (36 000). weiter


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26.10.2005 | Nachrichten>International
k UN-Sicherheitsrat stimmt der Aufnahme von Status-Gesprächen
für Kosovo zu

Belgrad will keine Unabhängigkeit für Kosovo

bild Der UN-Sicherheitsrat hat in New York der Aufnahme von internationalen Verhandlungen über den zukünftigen Status des Kosovo zugestimmt. Die Entscheidung zwischen den Mitgliedsstaaten war einstimmig.

Das Ziel der Verhandlungen müsse die Schaffung eines multi-ethnischen und demokratischen Kosovos sein, das zur Stabilität in der Region beitrage, hieß es in einer Erklärung der UNO. Die Vereinten Nationen machten die Aufnahme von Status-Gesprächen von mehreren Bedingungen abhängig, wie zum Beispiel der Schutz der Minderheiten und das Funktionieren von demokratischen Institutionen. weiter


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25.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Junge Liberale kritisieren Kopftuchverbot
bildLandesvorsitzender der Jungen Liberalen Baden-Württemberg: „Entscheidend ist nicht, was auf dem Kopf drauf ist, sondern was drin ist“

Die Jungen Liberalen (Julis) Baden-Württemberg haben erklärt, dass das Kopftuchverbot im Schulgesetzt eine Ungleichbehandlung der Religionen sei, da andere religiöse Symbole, wie Kreuz und Kippa, weiterhin erlaubt sind. Das Kopftuchverbot dürfe nicht auf weitere Berufsgruppen ausgedehnt werden.

Der Landesvorsitzende Florian Toncar warnte, man dürfe für Wählerstimmen keine vermeintlichen Kulturkämpfe auf dem Rücken der Muslime austragen. weiter


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25.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Kommunen gegen generelles Kopftuchverbot
Kommunen wollen bei der Kopftuchfrage selbst entscheiden


Das geplante Kopftuchverbot der baden-württembergischen Regierung für Erzieherinnen in Kindergärten wurde nun auch von den Kommunen kritisiert. „Gesetze müssen Probleme lösen, nicht schaffen“, sagte der Sprecher des Gemeindetags Baden-Württemberg, Harald Burkhart. Dabei wies er auf Kommunen wie Stuttgart und Tübingen, in denen es bisher nie Probleme bei Erzieherinnen mit Kopftuch gegeben hat.

Burkhart beklagte zudem, dass mit dem geplanten Gesetzt den Kommunen als Träger der Kindergärten und Arbeitgeber der Kindergärtnerinnen die Entscheidungsfreiheit genommen werde. weiter

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24.10.2005 | Nachrichten>International
k Annan bittet die Weltgemeinschaft um mehr Hilfe
Angesichts des kommenden Winters im Himalaya warnte Annan vor einer zweiten „massiven Todeswelle“

bildUNO-Generalsekretär Kofi Annan hat die Weltgemeinschaft dazu aufgefordert, ihre Hilfen für die Überlebenden des Erdbebens in Kaschmir deutlich zu erhöhen. Die Vereinten Nationen forderten insgesamt 260 Millionen Euro. Bisher seien aber nur 31 Millionen Euro verbindlich zugesagt worden, beklagte Annan.

„Wenn wir unsere Anstrengungen nicht verdoppeln, wird es ein zweites Massengrab geben“, warnte der UNO-Generalsekretär und wies damit auf den kommenden Winter. weiter






23.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Einbürgerungsbewerber brauchen keine guten Schriftkenntnisse im Deutschen
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass Einbürgerungsbewerber keine umfassenden Schriftkenntnisse brauchen

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Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass Ausländer zur Einbürgerung nicht unbedingt gute Schriftkenntnisse benötigen. Das Staatsangehörigkeitsgesetz verlange zwar gewisse Kenntnisse der deutschen Schriftsprache, jedoch reiche es aus, wenn der Ausländer im familiär-persönlichen und im geschäftlichen Umfeld sowie im Umgang mit Behörden und Ämtern schriftlich verkehren könne. Wenn der Einbürgerungsbewerber nicht selber schreiben kann, reiche es auch aus, wenn er auf Deutsch diktieren, oder von anderen geschriebene Texte lesen und sie auf ihre Richtigkeit überprüfen kann, so das Bundesverwaltungsgericht. weiter


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21.10.2005 | Freitagspredigt
k Hutba - Die Brüderlichkeit in der Gemeinschaft

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“Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Steuer und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie — wahrlich, Allah erbarmt sich ihrer. Siehe, Allah ist mächtig und weise.“

(at-Tauba 71) weiter



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21.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Baden-Württemberg will Erzieherinnen in Kindergärten das Kopftuch verbieten
bildDie CDU-FDP Koalition in Baden-Württemberg hat sich auf einen Kopftuchverbot für Erzieherinnen in Kindergärten geeinigt

Die baden-württembergische Landesregierung hat angekündigt, das Kopftuchverbot auch auf die Kindergärten auszuweiten. Derzeit werde an einem entsprechenden Gesetzentwurf gearbeitet, teilte ein Sprecher des Kultusministeriums am Mittwoch mit. Das Kopftuchverbot soll dann bereits in dieser Legislaturperiode, vor der Landtagswahl am 26. März, verabschiedet werden, hieß es.

Das Kopftuchverbot an Kindergärten orientiere sich nach dem Gesetzestext zum Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen, sagte der Tübinger Rechtswissenschaftler Ferdinand Kirchhof, der auch das Land Baden-Württemberg berät. Er behauptete, das Kopftuch könne auf die Kinder „fundamentalistischen“ Einfluss haben, wovor sie geschützt werden müssten. weiter


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21.10.2005 | Nachrichten>International
k Internationale Juristenkommission (ICJ) untersucht weltweite Anti-Terror-Maßnahmen nach Menschenrechtsverletzungen
Experten warnen vor schweren Menschenrechtsverletzungen unter dem Namen Anti-Terror-Maßnahmen

bildDie internationale Juristenkommission (ICJ) startet einen achtköpfigen Juristen-Ausschuss, der die weltweiten Anti-Terror-Maßnahmen nach Menschenrechtsverletzungen untersuchen soll.

Vor allem in den letzten vier Jahren sei ein Anstieg von sehr ernsten Menschenrechtsverletzungen im Kampf gegen den Terrorismus festgestellt worden, sagte Nicholas Howen, der Generalsekreteär der ICJ.

Dazu zähle die Wiedereinführung von Folter und Misshandlung als Mittel zur Informationsbeschaffung. weiter


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20.10.2005 | Nachrichten>International
k In Europa leben über 53 Millionen Muslime
Neue Statistiken des Zentral-Instituts Islam-Archiv-Deutschland (Soest) zeigen, dass in Europa über 53 Millionen Muslime leben, davon 14 Million in der Europäischen Union

bildNeueste Statistiken des Zentral-Instituts Islam-Archiv-Deutschland (Soest) zeigen, dass in Europa derzeit über 53 Millionen Muslime leben.

Davon leben die meisten Muslime in Russland (25 Millionen) und im europäischen Teil der Türkei (5,9 Millionen). In der Europäischen Union leben insgesamt 14 Millionen Muslime, davon mehr als ein Drittel in Frankreich (5,5 Millionen). Danach folgen Deutschland mit 3,2 Millionen, Großbritannien mit 1,5 Millionen und Italien mit einer Million Muslimen. Die Zahl der Muslime in Österreich beträgt 350.000 und in der Schweiz 330.000. weiter


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19.10.2005 | Nachrichten>International
k Australien plant die „härtesten Anti-Terrorgesetze der Welt"
Menschenrechtler warnen vor weit reichenden Vollmachten für die australische Polizei und den Geheimdienst durch neue Anti-Terror-Gesetze

bild Vertreter von Bürgerrechtsorganisationen, Juristen und Menschenrechtler haben den neuen Entwurf für ein neues Anti-Terror-Gesetz der australischen Regierung heftig kritisiert. Die neuen Gesetze erteilen der australischen Bundespolizei AFP und dem Geheimdienst Asio weit reichende Vollmachten, die zu einer drastischen Beschränkung individueller Freiheiten führen könnten, warnten Menschenrechtler.

Der Präsident der Juristenorganisation Law Council, John North, sagte: „Es besteht die Gefahr, dass Australien auf diese Weise zum Polizeistaat wird.“ weiter


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19.10.2005 | Nachrichten>International
k Lage der Erdbebenopfer in Südasien wird immer dramatischer
Nachbeben und Unwetter erschweren die Rettungsarbeiten

Auch mehrere Tage nach dem Erdbeben hat sich die Lage in Nord-Pakistan nicht entspannt. Millionen Überlebende, die nach dem Erdbeben obdachlos wurden, schweben wegen dem einkehrenden Winter in Lebensgefahr. In der vom Erdbeben am meisten betroffenen Region Kaschmir fiel am Freitag Schnee. Ärzte warnten bereits vor Lungenentzündungen und Tuberkulose. Nach dem zu Beginn der Woche wegen Regen und Hagel die Hilfslieferungen unterbrochen worden waren, droht nun ein weiteres Ungewitter die Hilfsaktionen zu unterbrechen. Das Leben tausender Kinder sei in Gefahr, warnte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF. Zudem sorgen mehrere Nachbeben für Panik und erschweren die Hilfsarbeiten. weiter


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18.10.2005 | Nachrichten>International
k Massendemonstration in den USA gegen Bush-Regierung
Zehntausende Afroamerikaner demonstrierten am Wochenende gegen Armut, Ungerechtigkeit und Arbeitslosigkeit

bildAm Samstag haben zehntausende Afroamerikaner in Washington für ihre Rechte demonstriert. Die Teilnehmer reisten aus verschiedenen Bundesstaaten der USA an, um an der Demonstration „Millions More Movement“ teilzunehmen. Die Demonstration, an der auch zahlreiche prominente Schwarze und afroamerikanische Verbände teilgenommen haben, war sowohl eine Protestaktion gegen die Bush-Regierung, als auch eine Gedenkveranstaltung an die Opfer des Hurrikan „Katrina“, das zahlreiche Todesopfer forderte.

Der Organisator der Demonstration war Louis Farrakhan, Führer der islamischen Organisation „Nation of Islam“. weiter


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17.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Junge Liberale gegen generelles Kopftuchverbot
Der FDP-Jugendverband will das geplante Kopftuchverbot in NRW verhindern

bildDer FDP-Jugendverband hat in einer Pressemitteilung erklärt, er werde versuchen, das nach den Herbstferien geplante Kopftuchverbot in NRW zu verhindern. Ein generelles Kopftuchverbot sei keine liberale Haltung, kritisierten die Jungen Liberalen (JuLis) und forderten, dass jede Schule selbst über die Kopftuchfrage entscheiden soll.

Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen NRW, Marcel Hafke, sagte: „Die Verantwortung gehört an die Schulen und nicht nach Düsseldorf. weiter



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17.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Nordrhein-Westfalen will Lehrerinnen das Kopftuch verbieten
FDP-Fraktionschef Gerhard Papke bezeichnet Kopftuch als fundamentalistische Haltung. Kreuz und jüdische Kippa sollen weiterhin erlaubt bleiben

bildDer nordrhein-westfälische FDP-Fraktionschef Gerhard Papke kündigte an, dass die schwarz-gelbe Regierungskoalition in Düsseldorf ein Gesetz zum Verbot des Kopftuchs für muslimische Lehrerinnen in Nordrhein-Westfalen in den Landtag einbringen wird. CDU und FDP hätten sich bereits im Koalitionsvertrag auf das Verbot geeinigt, so Papke.

„Die Novelle wird ein Verhalten untersagen, das den Eindruck hervorrufen kann, eine Lehrerin oder ein Lehrer trete gegen die Menschenwürde, die Freiheitsgrundrechte oder die freiheitlich- demokratische Grundordnung auf“, nannte Papke das Ziel der Gesetzesinitiative. weiter



16.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k NRW erhöht den Druck auf muslimische Zuwanderer
FDP-Fraktionschef sprach von „archaischen Lebensformen wie im Mittelalter“ bei muslimischen Zuwanderern

bild Das Bundesland Nordrhein-Westfalen erhöht den Druck auf muslimische Zuwanderer zu mehr Integration. Der FDP-Fraktionschef, Gerhard Papke, forderte von muslimischen Zuwanderern ein klares Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie ein Bekenntnis der muslimischen Gemeinschaften zu Grundgesetz und Werteordnung.Als weitere Integrationsmaßnahme nannte Papke die Einführung verbindlicher Sprachkurse vor der Einschulung. „Wer damit nicht leben kann, kann hier nicht leben“, sagte er. weiter



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16.10.2005 | Nachrichten>International
k Großbritannien fordert mehr Militärausgaben für Terrorbekämpfung
Britischer Verteidigungsminister fordert EU-Staaten auf, ihre Militärausgaben zu erhöhen

bildDer britische Verteidigungsminister John Reid forderte alle EU-Staaten auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Die Staatengemeinschaft müsse sich gegen den Terrorismus absichern, sagte Reid.

Auch Frankreichs Verteidigungsministerin Michele Alliot-Marie warnte die EU-Staaten. Zwar kämen Pläne für höhere Militäretats in der Bevölkerung nicht gut an, eines Tages jedoch könnte sich die öffentliche Meinung gegen die Regierungen richten, weil sie nichts unternommen hätten, warnte Alliot-Marie. weiter


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14.10.2005 | Freitagspredigt
k
Hutba - Die Zakat und die Hilfsbereitschaft

bild„Wer mit Gutem kommt, der soll dafür Gutes erhalten, und vor dem Schrecken dieses Tages sollen sie verschont bleiben.“ (Naml 89)

Verehrte Muslime!

Einer der Grundpfeiler des Islams ist die Zakatabgabe. Diese werden von den wohlhabenden Muslimen an die im Koran bestimmten 8 Gruppen gezahlt. Dieses Gebot soll dazu beitragen, die Abgründe zwischen den Reichen und Armen zu schließen und die Solidarität zwischen den Menschen zu fördern. Außerdem sollen mit dieser Pflichtabgabe die Gefühle der Nächstenliebe, Barmherzigkeit und fürs Miteinander gestärkt werden. In einer Gesellschaft, in der gegenseitige Unterstützung und Berücksichtigung herrschen, herrschen auch Frieden und Liebe. weiter



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14.10.2005 | Nachrichten>International
k Zunehmend Übergriffe auf ethnische und religiöse Minderheiten in Serbien
Human Rights Watch: „Serbische Regierung unternimmt nichts gegen die Welle der Gewalt gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten“

In dem neuen Bericht „Gefährliche Gleichgültigkeit: Gewalt gegen Minderheiten in Serbien“ der Human Rights Watch heißt es, die serbische Regierung unternehme nichts gegen die Gewalt gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten. bild

Der Bericht dokumentiert Angriffe auf Minderheiten seit 2003, darunter Körperverletzung, Anschläge auf kulturelle und religiöse Einrichtungen und Grabschändungen.

Laut dem Bericht wurden Übergriffe auf Moscheen und Geschäfte nicht verhindert und auch nicht weiter untersucht. Auch bekamen die Täter, wenn sie vor Gericht gestellt wurden, nur bedingte Gefängnisstrafen oder nur kleine Geldstrafen. weiter


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13.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Bundesverwaltungsgericht erklärt Ausweisungsverfahren in Baden-Württemberg für rechtswidrig
Bundesverwaltungsgericht: „Abschaffung des behördlichen Berufungsverfahren gegen Ausweisungsverfügungen widerspricht dem deutschen und dem europäischen Recht“

bildDas Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass das im Land Baden-Württemberg abgeschaffte behördliche Berufungsverfahren gegen Ausweisungsverfügungen sowohl dem deutschen, als auch dem europäischen Recht widerspreche.

In Baden-Württemberg sind seit dem Jahre 1999 für Ausweisungen von Straftätern nur noch die Regierungspräsidien als einzige
Verwaltungsinstanz zuständig. Das Widerspruchsverfahren wurde abgeschafft. Diese Verfahrensweise sei jedoch mit den EG-Richtlinien, außer bei Ausnahmefällen, nicht vereinbar, erklärten die Richter vom Bundesverwaltungsgericht. weiter


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13.10.2005 | Nachrichten>International
k Kein Arbeitslosengeld für Frauen mit Burka
Einwanderungsministerin Rita Verdonk sieht Burka als eine „Gefahr für die Sicherheit“ an

Die Stadt Utrecht hat angekündigt, an Frauen, die wegen ihrer Burka keine Arbeit finden, kein Arbeitslosengeld zu zahlen. Ein Sprecher sagte, Arbeitslose seien dazu verpflichtet, alles zu unterlassen, was einer Anstellung auf einem neuen Arbeitsplatz entgegen stehe. weiter


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12.10.2005 | Nachrichten>International
k Muslime in Großbritannien spenden Millionen für Erdbebenopfer
In den Moscheen in Großbritannien wurden bisher mehr als 4 Millionen Euro Spendengelder für die Erdbebenopfer in Pakistan gesammelt

Nach dem Erdbeben in Nord-Pakistan wurden in Großbritannien, wo besonders viele Menschen pakistanischer Herkunft leben, bis zum Montag rund zehn Millionen Euro an Spenden gesammelt. weiter


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11.10.2005 | Nachrichten>International
k Erdbeben in Südasien
In Südasien ereignete sich letztes Wochenende ein schweres Erdbeben, bei dem zehntausende Menschen ums Leben kamen und mehrere Tausend verletzt wurden

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,6 in Teilen Pakistans und Indiens hat am Samstagmorgen weite Gebiete in beiden Ländern verwüstet. Besonders betroffen war die von Indien und Pakistan geteilte Kaschmir-Region. Allein dort befürchtet man, dass die Zahl der Todesopfer 41 000 erreicht. Bei dem schwersten Erdbeben in der Region seit 100 Jahren wurden zahlreiche Dörfer sowie kleine Städte völlig zerstört. Zehntausende wurden verletzt und Millionen obdachlos. Das Erbeben war sogar noch in Afghanistan und in Ban gladesch zu spüren. weiter


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10.10.2005 | Nachrichten>International
l Britische Regierung entschärft Anti-Terror-Gesetze
Nach Protesten von Menschenrechtlern und muslimischen Gruppen hat die britische Regierung die neuen Anti-Terror-Gesetze abgeschwächt

bildDie britische Regierung hat ihr neues Anti-Terror-Gesetz entschärft. Demnach soll die Verherrlichung von terroristischen Anschlägen nicht automatisch strafbar sein. Es müsse zuerst bewiesen werden, dass jemand, der Terrorismus verherrliche, auch zu weiteren Gewalttaten anstachelt.

Nach der Bekanntgabe der geplanten Anti-Terror-Gesetze hatte es Proteste von Menschenrechtlern und muslimischen Gruppen gegeben. Britische Muslime sagten, der von Premierminister Tony Blair vorgelegte Zwölf-Punkte-Plan zur Verschärfung der Anti-Terror-Gesetze berge die Gefahr einer „Verteufelung“ des islamischen Glaubens. k


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10.10.2005 | Nachrichten>International
l Bush warnt vor Moslem-Imperium
US-Präsident George W. Bush bezeichnete „islamischen Radikalismus“ als größte Herausforderung dieses Jahrhunderts und warnte vor einem moslemischen Imperium

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Mit einer Rede an sein Volk reagierte US-Präsident George W. Bush auf die sinkende Unterstützung der US-Amerikaner für den Irak-Krieg.

Bush sagte: „Die Militanten glauben, dass sich die Massen erheben werden, wenn sie erst ein Land kontrollieren, dass sie dies in die Lage versetzen würde, alle moderaten Regierungen in der Region zu stürzen und ein radikales moslemisches Imperium zu errichten, das von Spanien bis nach Indonesien reicht.“

Der „islamische Radikalismus“ stelle die größte Herausforderung dieses Jahrhunderts dar, sagte Bush und warnte vor „radikalen Islamisten“, die vorhätten, ein islamisches Imperium aufzubauen. k






07.10.2005 | Freitagspredigt
k Hutba - Das Fasten und die Selbstkontrolle

Verehrte Muslime,bild

In dem obigen Vers sagt unser Herr:

„O ihr Gläubigen, vorgeschrieben ist euch das Fasten, wie es den Früheren vorgeschrieben ward: Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig.“

Aus diesem Koranvers sehen wir, dass Allah teala das Fasten für uns verbindlich gemacht hat, wie für diejenigen, die uns vorausgingen. Daraus erkennen wir, dass das Fasten nicht nur für die Gemeinschaft des Propheten Muhammeds vorgeschrieben ist, sondern auch für die vorherigen Religionsgemeinschaften Pflicht war.

Am Ende des Verses deutet unser Herr auf das eigentliche Ziel und Zweck des Fastens hin: „Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig und aufrichtig.“ weiter


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07.10.2005 | Nachrichten>International
k Wachsende Nachfrage nach Scharia-konformen Anlagen
Immer mehr westliche Banken reagieren auf die wachsende Nachfrage der Muslime nach islamischen Anlagen

Die wachsende Nachfrage nach Scharia-konformen Anlagen unter Muslimen bewegt viele westliche Banken dazu, laufend neue Bankdienstleistungen und Produkte zu lancieren, die den islamischen Religionsgesetzen entsprechen. Auch viele Nichtmuslime sind an den islamischen Finanzprodukten interessiert. weiter


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06.10.2005 | Nachrichten>International
k 20.000 Beteiligte an dem Massaker von Srebrenica
Eine neue Liste der bosnischen Serbenrepublik zeigt, dass rund 20.000 bosnische Serben an dem Massaker von Srebrenica beteiligt waren

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Die bosnische Serbenrepublik hat eine Liste aller Beteiligten am Massaker von Srebrenica veröffentlicht. Die Liste mit rund 20.000 Namen von Angehörigen des Verteidigungs- und Innenministeriums sowie der Armee der Serbischen Republik, soll dem bosnischen Kriegsverbrechertribunal zugestellt werden.

„Auf der Liste sind die Namen von Verantwortlichen, die Tötungen befahlen, und derjenigen, die sie ausführten“, erklärte ein Mitglied der Regierungskommission für die Untersuchung der Umstände des Massakers. weiter



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05.10.2005 | Nachrichten>International
k EU nimmt Beitrittsverhandlungen mit der Türkei offiziell auf
Nach der Krisensitzung der EU-Außenminister am Montagabend wurden die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei kurz nach Mitternacht offiziell aufgenommen

bild Nach einer langen Krisensitzung der EU-Außenminister von Sonntag bis Montagabend waren sich alle 25 EU-Staaten einig und nahmen mit mehreren Stunden Verspätung die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei offiziell auf. Kurz nach Mitternacht traf der türkische Außenminister Abdullah Gül in Luxemburg ein.

Wegen einem internen Streit der EU-Staaten konnte der geplante Termin zur Aufnahme der Beitrittsverhandlungen um 17 Uhr nicht eingehalten werden und war auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Ausgelöst wurde der Streit durch Österreich, das weitgehende Änderungen am Entwurf forderte und damit eine gemeinsame Position für das Verhandlungsmandat, das nur einstimmig erteilt werden kann, blockierte. weiter


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05.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Projekt Migration
Die Arbeitsmigration seit den fünfziger Jahren wurde erstmals umfassend dokumentiert und wird als Ergebnis einer zweieinhalb jährigen Forschungs-, Vernetzungs- und Entwicklungsarbeit ausgestellt

Das „Projekt Migration“ wurde im Jahre 2002 von der Kulturstiftung des Bundes initiiert und hat das Ziel, die durch Migrationsbewegungen ausgelösten gesellschaftlichen Veränderungen darzustellen. Zu den Partnern des Projekts gehören der Kölnische Kunstverein, das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMIT), das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und das Institut für Theorie der Gestaltung und Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. weiter


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04.10.2005 | Ramadan
k Der erste Tag des Ramadan ist Dienstag, der 04. Oktober 2005
Beschluss der Hilalsichtungskommission

bild Die Hilalsichtungskommission kam am Montag den 3. Oktober um 16:00 Uhr in der IGMG-Zentrale in Kerpen zusammen.
Unter Beachtung der Veröffentlichungen der muslimischen Länder und unter Berücksichtigung unserer Beobachtungen und Berechnungen wurde der Ramadan-Mond am Montagabend den 3. Oktober 2005 gesichtet.

Der Monat Ramadan des Jahres 1426 nach der Hidschra fängt somit am Dienstag, den 4. Oktober 2005, an.
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03.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Muslime laden zum „Tag der offenen Moschee“ ein
Moscheen sind nicht nur einen, sondern jeden Tag im Jahr geöffnet

bildHeute laden wieder deutschlandweit Moscheen Nachbarn und andere Interessierte in ihre Räume ein. Über hundert Moscheen der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) sind an dieser Aktion beteiligt. Die Palette der Angebote in diesen Moscheen reicht von Moscheeführungen, über Informationsveranstaltungen, Infomaterialien bis hin zu kulturellen Veranstaltungen. Oft gehören kulinarische Leckerbissen für die Gäste mit zum Programm. weiter


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03.10.2005 | Nachrichten>International bild
k Del Ponte will Mladic bis Dezember verhaften
Chefanklägerin des UN-Tribunals in Den Haag, Carla del Ponte, forderte von Serbien die Festnahme des Kriegsverbrechers Ratko Mladic bis Dezember

Die Chefanklägerin des UN-Tribunals in Den Haag, Carla del Ponte, hat Serbien aufgefordert, den Kriegsverbrecher Ratko Mladic bis Dezember festzunehmen. Del Ponte hatte eigentlich erwartet, dass Mladic vor dem 11. Juli, dem Jahrestag des Massakers von Srebrenica, gefasst werde. Nach einem Treffen mit dem Ministerpräsidenten Vojislav Kostunica in Belgrad sagte sie: „Jetzt haben wir eine neue Frist, und das wird im Dezember sein.“ weiter


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03.10.2005 | Nachrichten>International
k US-Diplomaten entführen Imam
Die Mailänder Justiz ermittelt gegen 22 CIA-Agenten, die laut Zeitungsberichten einen Imam entführt und gefoltert haben sollen

Die Mailänder Justiz hat gegen eine US-Diplomatin wegen des Verdachts auf Freiheitsberaubung einen Haftbefehl erlassen. Der US-Diplomatin, die früher bei der amerikanischen Botschaft in Rom beschäftigt war, wird vorgeworfen an der Entführung des Imam Abu Omar von Mailand nach Ägypten beteiligt gewesen zu sein. Insgesamt ermittelt Italien gegen 22 CIA-Agenten.

Zeitungsberichten zu Folge wurde der Imam Abu Omar zum Verhör von Italien über Deutschland nach Ägypten entführt und dort gefoltert. An dem Verhör in Ägypten soll auch der damalige CIA-Stationschef von Mailand, Robert Seldon Lady, teilgenommen haben. weiter






02.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Beckstein stellt „Islamismus“ als Hauptproblem dar
Beckstein: „Gewaltbereite Islamisten werden in den nächsten Jahren das wichtigste Problem der inneren Sicherheit sein“

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Auf einer Veranstaltung der Zionistischen Organisation am Montagabend in Frankfurt sagte Bayerns Innenminister Günther Beckstein, dass „gewaltbereite Islamisten“ in den nächsten Jahren das wichtigste Problem der inneren Sicherheit sein werden. Dabei wies er auf zwei in Pakistan festgenommene Männer, die angeblich Stadtpläne von Berlin, Bonn und Frankfurt am Main sowie Kontaktadressen von Personen in Deutschland mit sich geführt hätten.

Zudem lobte Beckstein in seiner Rede das neue Zuwanderungsgesetz und meinte, dass mit ihm die Möglichkeiten zur Ausweisung von Hasspredigern aus Deutschland wesentlich verbessert worden seien. Seitdem seien 40 Betroffene ausgewiesen worden, sagte der Innenminister. weiter



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01.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
k Brandstifter von Solingen erneut zu vier Monaten Haft verurteilt
Zwei Jahre nach seiner Entlassung nach einer zehnjährigen Haftstrafe wegen eines Brandanschlags auf eine türkische Familie in Solingen, wurde ein Neonazi erneut zu vier Monaten Haft verurteilt

bildChristian R., einer der Brandstifter vom Anschlag auf Familie Genc in Solingen am 23. Mai 1993, wurde erneut zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Christian R. hat bereits eine zehnjährige Jugendstrafe wegen fünffachen Mordes und 14-fachen Mordversuchs hinter sich und muss jetzt, zwei Jahre nach seiner Entlassung, wieder in Haft, weil er im Januar bei einer Demonstration von Neonazis in Hamm den Hitlergruß gezeigt hatte.

Zuerst hatte das Amtsgericht Hamm Christian R. zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft legte jedoch gegen dieses Urteil wegen der schweren Vorstrafe Berufung ein. weiter