02.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
Beckstein stellt „Islamismus“ als Hauptproblem dar
Beckstein: „Gewaltbereite Islamisten
werden in den nächsten Jahren das wichtigste Problem der inneren Sicherheit
sein“
Auf
einer Veranstaltung der Zionistischen Organisation am Montagabend in Frankfurt
sagte Bayerns Innenminister Günther Beckstein, dass „gewaltbereite
Islamisten“ in den nächsten Jahren das wichtigste Problem der inneren
Sicherheit sein werden. Dabei wies er auf zwei in Pakistan festgenommene Männer,
die angeblich Stadtpläne von Berlin, Bonn und Frankfurt am Main sowie Kontaktadressen
von Personen in Deutschland mit sich geführt hätten.
Zudem lobte Beckstein in seiner Rede das neue Zuwanderungsgesetz
und meinte, dass mit ihm die Möglichkeiten zur Ausweisung von Hasspredigern
aus Deutschland wesentlich verbessert worden seien. Seitdem seien 40 Betroffene
ausgewiesen worden, sagte der Innenminister.
Weiterhin sagte der Unionspolitiker, dass auch die Religionsfreiheit ihre Grenzen
habe und forderte eine Überwachung aller Moscheen in Deutschland.
Auch warnte Beckstein vor rund 30.000 „Islamisten“ in Deutschland, von denen einige hundert sogar gewaltbereit seien.
Um den Terrorismus zu bekämpfen, seien weiterhin Maßnahmen
zur Verbesserung der Integration notwendig, sagte der CSU-Politiker und forderte
interreligiösen Dialog. (hv)