16.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
NRW erhöht den Druck auf muslimische Zuwanderer
FDP-Fraktionschef sprach von „archaischen
Lebensformen wie im Mittelalter“ bei muslimischen Zuwanderern
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen
erhöht den Druck auf muslimische Zuwanderer zu mehr Integration. Der FDP-Fraktionschef,
Gerhard Papke, forderte von muslimischen Zuwanderern ein klares Bekenntnis zur
Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie ein Bekenntnis der muslimischen Gemeinschaften
zu Grundgesetz und Werteordnung.
Als weitere Integrationsmaßnahme nannte Papke die Einführung
verbindlicher Sprachkurse vor der Einschulung. „Wer damit nicht leben
kann, kann hier nicht leben“, sagte er.
Der Fraktionschef bezeichnete das Leben der Zuwanderer teilweise als „archaische
Lebensformen wie im Mittelalter“ und sagte, dass der Multi-Kulti-Ansatz
gescheitert sei.
Papke hatte auch kürzlich ein Kopftuchverbot für muslimische
Lehrerinnen an nordrhein-westfälischen Schulen angekündigt. (hv)