05.10.2005 | Nachrichten>Deutschland
Projekt Migration
Die Arbeitsmigration seit den fünfziger Jahren wurde erstmals umfassend dokumentiert und wird als Ergebnis einer zweieinhalb jährigen Forschungs-, Vernetzungs- und Entwicklungsarbeit ausgestellt

Das „Projekt Migration“ wurde im Jahre 2002 von der Kulturstiftung des Bundes initiiert und hat das Ziel, die durch Migrationsbewegungen ausgelösten gesellschaftlichen Veränderungen darzustellen. Zu den Partnern des Projekts gehören der Kölnische Kunstverein, das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMIT), das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und das Institut für Theorie der Gestaltung und Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich.

Das Projekt hat bisher über 120 Veranstaltungen, wie zum Beispiel projektinterne und öffentliche Workshops, Film- und Vortragsreihen, mediale und performative Projekte sowie Ausstellungen, Theateraufführungen und Medienkooperationen, wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit Film- und Kunstprojekten und ein internationales, wissenschaftliches Symposium, organisiert.

Die Veranstaltungen fanden sowohl im Kölnischen Kunstverein, als auch in Frankfurt am Main, Berlin, Belgrad, Istanbul, auf Kreta und an anderen europäischen Orten statt.

Vom 30.09 bis 15.10 findet eine Ausstellung der „Projekt Migration“ statt, bei der die Ergebnisse aus zweieinhalb Jahren Forschungs-, Vernetzungs- und Entwicklungsarbeit, wie zum Beispiel die gesellschaftsverändernden Wirkungen von Migration, gezeigt werden.

Dabei geht es vor allem um die sozial- und kulturhistorischen Recherchen von DOMiT, einem Verein, der eine sozialgeschichtliche Sammlung betreibt, um die künstlerische Produktion und wissenschaftliche Forschung von Transit Migration sowie um die künstlerischen Arbeiten, die durch den Projektträger, dem Kölnischen Kunstverein, beauftragt und recherchiert wurden.

Die Veranstaltung findet an fünf benachbarten Standorten in Köln statt: i m Kölnischen Kunstverein, am Rudolfplatz, am Friesenplatz, am Crowne Plaza und an der Hohenzollernbrücke am Dom. (hv)

nach oben zurück