15.10.2006 Nachrichten>Deutschland
NRW-Integrationsbeauftragter fordert Deutschpflicht in Moscheen
NRW - Integrationsbeauftragter will Deutschpflicht notfalls mit dem Ausländerrecht durchsetzen

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Thomas Kufen (CDU), fordert, dass in den Moscheen in Nordrhein-Westfalen nur noch auf Deutsch gepredigt wird. „Es ist an der Zeit, dass auch die muslimischen Gemeinden ihre Integrationsbereitschaft stärker deutlich machen. Zum deutschen Islam gehört, dass auch die Predigten in den Moschee-Gemeinden künftig in deutscher Sprache gehalten werden. Dies ist die Voraussetzung für die nötige Transparenz: Das Vertrauen in die Muslime ist seit dem 11. September kontinuierlich gesunken“, sagte Kufen der „Rheinischen Post“. Mit der Etablierung eines deutschen Islam wolle er verhindern, dass in den Hinterhofmoscheen Politik betrieben wird. „Ein deutscher Islam und Hass-Predigten sind unvereinbar“, sagte Kufen.

Notfalls solle die Deutschpflicht auch mit dem Ausländerrecht durchgesetzt werden. „Imame, die kein Interesse an Integration haben, haben sich das falsche Land ausgesucht“, so der CDU-Politiker. (hv)


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