Donnerstag 30. Oktober 2008
Ihsanoglu: „Die Finanzkrise könnte eine günstige Gelegenheit für das islamische Finanzwesen sein”

Der Generalsekretär der OIC, Ekmeleddin Ihsanoglu, beurteilte die globale Finanzkrise als eine mögliche Chance für das islamische Finanzwesen.

In der Eröffnungsrede der 24. Versammlung des Wirtschafts- und Handelsausschusses der OIC (ISEDAK) sagte Ihsanoglu weiter, dass die OIC-Mitgliedsländer die Finanzkrise als Anlass nehmen könnten, das islamische Finanzwesen als eine beständige Alternative zu dem internationalen Finanzsystem voranzutreiben. Im Weiteren ging Ihsanoglu auf die Auswirkungen der Finanzkrise auf die OIC-Länder ein und sagte, dass die Ursachen für die weltweite Krise in den drei Bereichen Landwirtschaft, Energie und Wirtschaft lägen und die Regierungen bei der Problembehebung nur im Interesse der eigenen Staaten handelten.

Bietet die Finanzkrise eine günstige Gelegenheit für das islamische Finanzwesen?

Ihsanoglu sprach sich für die Gründung einer Initiative aus, die von dem Generalsekretariat der OIC und ISEDAK geleitet wird, um die Auswirkungen der globalen Finanzkrise zu untersuchen. Dafür rechne er mit der Unterstützung aller Mitgliedsländer, um so zu der wirtschaftlichen Solidarität beizutragen.

„Islamischer Finanzmarkt blieb stabil“

Während viele große Banken infolge der Finanzkrise Verluste erlitten und einige gar Konkurs anmeldeten, trug der islamische Finanzmarkt keinen großen Schaden davon. Der Präsident der Zentralbank in Malaysia, Zeti Aktar Aziz, sagte diesbezüglich: „Bislang schafften es die islamischen Banken trotz der globalen Finanzkrise, stabil zu bleiben.“

Der Bereich Islamic Banking verzeichnet zurzeit das schnellste Wachstum auf den internationalen Finanzmärkten. Die vor ca. 30 Jahren gegründete islamische Bankindustrie erweckt das Interesse der Banker und Anleger auf der ganzen Welt. Heute gibt es weltweit 300 islamische Banken und Finanzinstitute. Es wird erwartet, dass ihr Vermögen 2013 1 Trillion $ erreichen wird. (fy)

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Donnerstag 30. Oktober 2008
Ramadanfest in London: Das erste seiner Art

Londoner Muslime feierten auf dem Trafalgar Square das erste Ramadanfest seiner Art zusammen mit Londons Bürgermeister Boris Johnson.

Das Ramadanfest, zu dem tausende von Muslimen erschienen, wurde von der Stadt London, dem „Muslim Council of Britain“ (MCB), der Hilfsorganisation „Muslim Aid“, der Dachorganisation für das Londoner Verkehrssystem (TFL), dem Metropolitan Police, der Hilfsorganisation „Islamic Relief“, und Lebara Mobile gesponsert. Zu Beginn der Veranstaltung rief Ahmet Sager den Gebetsruf aus. Anschließend rezitierte Imam Labbayk, der aus Mekka angereist war, die Sure Maryam aus dem Koran.

In seiner Rede rühmte sich Londons Oberbürgermeister, Boris Johnson, seiner muslimischen Herkunft und erzählte von seinem Urgroßvater, der sich vor ca. hundert Jahren in London niederließ und den Koran auswendig konnte.

„Selbst wenn mein Wissen über den Koran nicht so tiefgründig ist wie seins, so weiß ich zumindest, dass das Fest jährlich zum Ende des Ramadans gefeiert wird“, so Johnson.

Johnson bezeichnete die Feierlichkeiten als eine Möglichkeit der Begegnung und hob hervor, dass sie zudem eine Freude für die Armen wären. „Wir müssen größeres Verständnis füreinander zeigen“, sagte er des Weiteren und fuhr fort: „Die unterschiedlichen kulturellen Werte, in deren Besitz wir sind, müssen wir zu schätzen wissen.“ Der Bürgermeister äußerte sich auch zu der Finanzkrise: „Um die Finanzkrise unbeschadet zu überstehen, müssen wir mehr denn je ein Verantwortungsgefühl für das gesellschaftliche Wohl entwickeln.“

Nach seinen Beglückwünschungen zum Fest überließ der Bürgermeister die Bühne dem Künstler Amir Awan.

Bei den Feierlichkeiten traten des Weiteren Musiker wie Sahid Falahi, Abdulkadir Sadoun und Takalid, die religiöse Lieder (Ilahi) in englischer, arabischer Sprache und in Urdu vortrugen, auf. Neben der Livemusik gab es auf dem Platz auch einen Straßenmarkt, Ausstellungen und eine Vergnügungsfläche für die Kleinen. (fy)

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Donnerstag 23. Oktober 2008
Die Türkei wurde in den UN-Sicherheitsrat gewählt

Bei den Wahlen in der Generalversammlung des UN-Sicherheitsrats wurde die Türkei zum nichtständigen Mitglied gewählt. Neben der Türkei hatten sich auch westeuropäische Länder wie Island und Österreich beworben, die Türkei setzte sich jedoch mit 151 Stimmen durch und bekam das Recht 2009-2010 als nichtständiges Mitglied am Sicherheitsrat teilzunehmen.

Bei den Wahlen, bei denen sich Länder wie Uganda, Lateinamerika und Japan ebenfalls durchsetzen konnten, kristallisierte sich heraus, dass ein Sitz im UN-Sicherheitsrat als ein großes Prestige betrachtet wird.

Der UN-Sicherheitsrat besteht aus den fünf ständigen Mitgliedern (USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich), die ein Vetorecht besitzen und zehn nichtständigen Mitgliedern. Ein Beschluss des UN-Sicherheitsrats bedarf neben der Zustimmung der fünf ständigen Mitglieder auch der Zustimmung von vier nichtständigen Mitgliedern. Im Falle eines Vetos eines ständigen Mitglieds kann eine Entscheidung blockiert werden.

“Ein historisches Ereignis”

In diplomatischen Kreisen wird die Mitgliedschaft der Türkei in Hinsicht auf die Aktivitäten, die sie in unter dem Dach der UN leisten wird, als sehr bedeutend angesehen. Der türkische Außenminister, Ali Babacan, bezeichnete die Wahl als ein historisches Ereignis und betonte, dass die Türkei ihre besondere Sichtweise und ihren außenpolitischen Blickwinkel, der zunehmend von der Welt geschätzt wird, in den Sicherheitsrat einbringen wird.

Babacan wies im Weiteren darauf hin, dass die Türkei bei den Wahlen Zustimmung aus Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika und den pazifischen Ländern erhielt. „Der Balkan unterstützte uns ebenso wie der Nahe Osten. Wir bekamen 151 von insgesamt 192 Stimmen, und somit 80% der Stimmen. Dass wir 151 Stimmen erhielten, ist ein beachtlicher Erfolg. Zuletzt bekam die Schweiz im Jahre 1996 157 Stimmen. Demnach erhielt in den letzten zwölf Jahren kein anderes Land so viele Stimmen wie die Türkei”, so Babacan.

In den nächsten Jahren werden einige internationale Probleme auf der Tagesordnung der UN stehen. Während der Mitgliedschaft der Türkei werden dazu Beschlüsse gefasst werden.

Der außenpolitische Berater der Türkei, Ahmet Davutoglu, kommentierte die Ernennung der Türkei in den UN-Sicherheitsrat folgendermaßen: „Dieses Ergebnis ist auf unsere diplomatischen Leistungen der letzten Jahre zurückzuführen. Entscheidend für die Wahl war nicht etwa allein unsere Irakpolitik, nicht allein unser Verhalten während der Kosovo- und Georgien-Krise, nicht die Rolle, die wir in der Krise zwischen Syrien und Israel, in den Krisen im Libanon und Palästina einnahmen und auch nicht alleine unsere Zypernpolitik, sondern das Gesamte. Somit überschritt die Türkei mit der nichtständigen Mitgliedschaft eine internationale Schwelle in ihrer Außenpolitik.“

Ferner markiere die nichtständige Mitgliedschaft den Beginn einer neuen Dimension in den Beziehungen mit den USA. Der Beginn der Mitgliedschaft im folgenden Jahr stieße mit dem Machtwechsel in den USA zusammen und in dieser neuen Ära des UN-Sicherheitsrats müsse die UN-Dimension in den Beziehungen mit den USA von der Türkei gut genutzt werden. (fy)

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Montag 20. Oktober 2008
Italien beschließt getrennte Schulklassen für Migrantenkinder

Auf Antrag der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega Nord hat das italienische Parlament im Rahmen einer Schulreform die Einführung von separaten Schulklassen für Migrantenkinder beschlossen.

Die Gesetzesänderung sieht vor, dass bei der Einschulung die Sprachkenntnisse ausländischer Schülerinnen und Schüler geprüft werden sollen. Bei Nichtbestehen der Prüfung kommt das Kind in eine getrennte Klasse. Dort soll es zunächst die Sprache erlernen. Doch in Wirklichkeit gehe es der Regierung nicht um den Spracherwerb, so die Kritiker des Vorhabens. Die Integration der Kinder mit Migrationshintergrund habe bisher gut funktioniert.

Die Lega Nord führe seit Jahren eine Kampagne, um die Zahl der Migrantenkinder in den Schulkassen grundsätzlich einzuschränken. Durch sie werde nämlich der Lernprozess der ganzen Klasse deutlich verlangsamt. So habe beispielsweise der Bürgermeister der Gemeinde Chiarano bei Treviso, Giampaolo Vallardi, kürzlich gesagt, dass es gefährlich ist, „dass sich unsere Kinder wegen der hohen Anzahl von Migranten als Ausländer in ihren Klassen fühlen“. Die Partei verlangt, dass maximal 30 Prozent der Schüler einer Klasse Migrantenkinder sind. Die Zahl der ausländischen Kinder habe sich jedoch in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Durch die neue Schulreform könne diese Marke weiter aufrecht erhalten werden.

Der Oppositionsführer Walter Veltroni sprach insofern von einem „unglaublichen“ Vorhaben. „Dieser Artikel widerspricht dem Gleichheitsprinzip. Es ist skandalös“, so auch der Spitzenpolitiker der Demokratischen Partei (PD), Piero Fassino. Guglielmo Epifani, Chef des Gewerkschaftsbunds CGIL, verglich die Reform gar mit der „Apartheid“ in Südafrika.

Sprachprüfungen in Deutschland

In Deutschland ist die verpflichtende Sprachprüfung in einigen Bundesländern bereits eingeführt worden. In Nordrhein-Westfalen werden zum Beispiel seit März 2007 alle Vierjährigen einer spielerischen Sprachprüfung unterzogen. Fallen Defizite bei der Sprachentwicklung auf, haben Eltern und Pädagogen durch die frühzeitige Erkennung die Möglichkeit, das fehlende Sprachwissen bis zur Einschulung den Kindern durch entsprechende Programme zu vermitteln.

In den Schulen deutsche und ausländische Kinder zu trennen, wird in Deutschland vornehmlich von Seiten der rechtsextremistischen Partei „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) propagiert. Die deutschen Kinder würden in ihrer Lernentwicklung dadurch nicht behindert werden, heißt es in einer Mitteilung der Partei. Auch die ausländischen Kinder hätten dadurch bessere Entwicklungsmöglichkeiten im muttersprachlichen Unterricht und würden so die spätere Rückführung in ihre Heimatländer besser verarbeiten. (sa)

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Dienstag 14. Oktober 2008
„Vertrauen schaffen und Missverständnisse ausräumen“

Politische Führer in den USA fordern einen Kurswechsel in den Beziehungen zur islamischen Welt.

Unter der Leitung der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright veröffentlichte das U.S.-Muslim Engagement Project in Washington einen Bericht mit dem Titel „Kurswechsel: Eine neue Richtung in den Beziehungen der USA zur islamischen Welt“.

Kernargument des Berichts ist es, dass der sogenannte globale Krieg gegen den Terror sich nicht bewährt habe. Stattdessen, so der Vorschlag, müsse eine ausgedehnte Strategie verfolgt werden, die konkrete Maßnahmen zur Unterbindung von Extremismus, Erhöhung der amerikanischen und internationalen Sicherheit sowie Verbesserung der U.S.-Beziehungen zu islamischen Ländern und Gruppen beinhalte. Auch muslimische Führer werden aufgefordert, diesbezüglich konkrete Schritte zu unternehmen.

Vin Weber, Mitglied des Projekts sowie ehemaliger Abgeordneter im Repräsentantenhaus, sagte: „Wir, die US-Armee, die amerikanische Öffentlichkeit und alle anderen haben die Grenzen militärischer Gewalt erkannt. Die Notwendigkeit anderer, umfassenderer Mittel für die Lösung von Konflikten mit und innerhalb der islamischen Welt ist uns allen klar geworden. Mit unserem Ansatz beabsichtigen wir auch, der in der islamischen Welt weit verbreiteten Wahrnehmung, dass die USA einen Krieg gegen den Islam führe, entgegenzuwirken.“

Der Bericht richtet auch konkrete Forderungen an den nächsten Präsidenten des Landes:

* Heben Sie die Wichtigkeit der Beziehungen zur islamischen Welt in Ihrer Antrittsrede besonders hervor.
* Bekräftigen Sie, dass die USA sich verpflichtet fühlt, jede Form von Folter zu unterbinden.
* Leiten Sie bis spätestens April 2009 Maßnahmen zur Lösung von Konflikten im Mittleren Osten in die Wege – insbesondere im Hinblick auf den Iran und Israel.
* Berufen Sie bis Juli 2009 einen ökonomisch-politischen Gipfel zur Gewährleistung von wirtschaftlichen Reformen, Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen im Mittleren Osten.
* Organisieren und führen Sie eine Regierungsinitiative zur Verbesserung der amerikanischen Beziehungen zu Muslimen.
* Schaffen und finanzieren Sie eine globale Initiative für das Lehren, Lernen und den Austausch sowohl zwischen US-Bürgern, als auch in muslimischen Ländern. Kooperieren Sie dabei mit dem US-Kongress sowie mit amerikanischen und muslimischen Bildungs- und Wirtschaftsexperten.

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Montag 13. Oktober 2008
„Wahl-Imitation“ in Tschetschenien

In Tschetschenien sind am Sonntag trotz eines schweren Erdbebens Parlamentswahlen abgehalten worden. Das tschetschenische Parlament hatte sich im Juni frühzeitig aufgelöst. Die letzten Wahlen im Jahre 2005 wurden damals von Menschenrechtlern und Beobachtern als „Farce“ bezeichnet.

Präsident Ramsan Kadyrow kündigte eine vor der Wahl eine Wahlbeteiligung von 100 Prozent an. Die Wahlbeteiligung beim Verfassungsreferendum im vergangenen Dezember hatte angeblich ebenfalls die Marke 99 Prozent erreicht. Dadurch konnte sich Kadyrow vor diesen Parlamentswahlen eine längere Amtszeit und die unbeschränkte Wiederwahl sichern. Auch wird das Parlament zukünftig nur noch aus einer Kammer bestehen und erstmals allein Verfassungsänderungen ohne ein Referendum beschließen können.

Menschenrechtsorganisationen beklagten auch vor der gestrigen Wahl, dass die Wahlbeteiligung der Oppositionsparteien weitgehend eingeschränkt ist. Die Nichtregierungsorganisation „Golos“ (Stimme) sprach von „Wahl-Imitationen“. Es sei ohnehin klar, dass die Kremlpartei „Geeintes Russland“, deren Vorsitzender der frühere Präsident Wladimir Putin ist, deutlich vorn liegen werde.

Der Mord an den einflussreichen Oppositionsführer Ruslan Jamadajew, der im September in Moskau kaltblütig ermordet wurde, gab Spekulationen zusätzlich neuen Auftrieb. Viele glauben, dass Kadyrow hinter der Ermordung steht. Nach dem Mord an Ruslan Jamadajew gebe es in Tschetschenien nämlich niemanden mehr, der sich Kadyrow in den Weg stellen könnte, so Dmitri Oreschkin vom Analysezentrum Merkator.

Kadyrow: „Putin ist Retter des tschetschenischen Volkes“

In der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ist kurz vor der Wahl eine Straße nach Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin benannt worden. „Diese Allee wird nach Wladimir Wladimirowitsch Putin umbenannt, weil er der Retter des tschetschenischen Volkes ist“, sagte Staatschef Ramsan Kadyrow.

Die Situation in der Tschetschenischen Republik sei besser geworden, so auch Putin. Dies habe das tschetschenische Volk der Russischen Föderation zu verdanken. „Die Bürger von Tschetschenien, die alle „Schönheiten“ der Pseudo-Souveränität ausprobiert haben, sind fest in ihrer Entscheidung, nie wieder in die Vergangenheit zurückzukehren“, so Putin.

Tschetschenien ist derzeit offiziell eine autonome Republik im Bestand der Russischen Föderation. Durch den jahrelangen Krieg gegen Moskau sind schätzungsweise rund 160.000 Menschen gestorben, so ein vom Kreml ernannter hochrangiger tschetschenischer Beamter, der Staatsratsvorsitzende Taus Dschabrailow.

Tschetschenien wählt trotz Erdbebens

Dem Erdbeben am Samstag sind nach Agenturmeldungen mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Menschen wurden nach tschetschenischen Behördenangaben bei dem Beben verletzt. Insgesamt 318 Gebäude, darunter 305 Privathäuser, drei Krankenhäuser und vier Moscheen seien beschädigt. Die Erdstöße waren auch in Nordossetien, Dagestan, Inguschetien, der Republik Kabardino-Balkarien, in der Region Stawropol, Südossetien und Georgien zu spüren. Nach dem Erdbeben war Ausnahmezustand verhängt worden. Trotz der Naturkatastrophe sei Tschetschenien jedoch bereit zur Stimmabgabe, sagte Präsident Ramsan Kadyrow am Morgen in einem Wahllokal seines Heimatdorfes Zentoroj. (sa)

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